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Heidelberg – Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße: Maßnahmen zum Baumerhalt

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Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Im Zuge der Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße beschäftigen sich die Stadt Heidelberg und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) auch mit dem Thema Bäume an der Haltestelle Burgstraße. Gemeinsam mit einer ökologischen Baubegleitung und dem städtischen Landschafts- und Forstamt wird die rnv voraussichtlich während des Sommers 2024 eine Prüfung der tatsächlichen Notwendigkeit des Fällens vornehmen. Weitere Begrünungsmaßnahmen sind abhängig vom Ergebnis dieser Prüfungen. Stadt und rnv werden die städtischen Gremien und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten.

Mögliches Versetzen von zehn Bäumen abhängig von letzten Prüfungen

Die Gesamtprojektleitung der rnv und der Stadt Heidelberg setzt alles daran, nicht notwendige Fällungen zu vermeiden. Nachdem die Baumwurzeln untersucht worden sind, schätzen die Projektpartner, dass bei zehn Bäumen grundsätzlich die Voraussetzungen zum Versetzen erfüllt sind. Als neuer Anpflanzungsstandort werden Flächen in der Straße „Im Weiher“ in Betracht gezogen. Hier muss noch geprüft werden, ob ein Versetzen der Bäume durch Versorgungsleitungen in der Fritz-Frey-Straße beeinträchtigt werden könnte.

Baumerhalt erfordert hohen Aufwand bei ungewissem Ergebnis

Für den Erhalt der Bäume wäre ein sehr großer Aufwand notwendig. Hierzu zählen die Auspflanzung an diesem maschinell schwer zugänglichen Standort, Kostenzuschläge für den aufwendigen Transport im Stadtgebiet unter Beachtung der Oberleitungen, die Baumgrubenvorbereitung am neuen Standort, die Einpflanzung sowie eine mindestens dreijährige intensive Folgepflege. Trotz dieser Maßnahmen ist es nicht garantiert, dass der Anwuchs erfolgreich sein würde. Die Gesamtkosten der Maßnahme würden sich laut rnv auf rund 365.000 Euro belaufen.

Neuer Bauablauf ermöglicht Stadt und rnv zusätzliche Prüfungen

Die rnv hat eine ergänzende Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben. Damit soll das genaue Ausmaß der negativen Auswirkungen des Wegfalls einer Fahrspur auf die laut Planungsziel zu beschleunigende Leistungsfähigkeit des Bahnbetriebs geprüft werden. Diese Untersuchung ist möglich geworden durch eine Verschiebung des Fällzeitraums der Bäume um ein Jahr in den Oktober 2025. Stadt und rnv möchten damit die neugewonnene Zeit nutzen, um alle Möglichkeiten abschließend zu untersuchen. Ziel bleibt es jedoch, dem ÖPNV eine schnellere und weniger störanfällige Durchfahrt zu ermöglichen. Der geplante Ausbau der Fahrspuren soll deshalb zukünftig Rückstaus des Autoverkehrs zu Lasten der Straßenbahn verhindern.

Im Jahr 2019 wurde die verkehrliche Leistungsfähigkeit der Neugestaltung bereits in einem zweistufig angesetzten Verfahren geprüft. Aufgrund der negativen Ergebnisse in der ersten Stufe ist die einspurige Variante damals nicht in die zweite, tiefergehende Analyse aufgenommen worden.

Hintergrund

Im Planfeststellungsbeschluss vom 30. März 2023 ist der Baumerhalt an der Burgstraße gegenüber den weiteren Planungszielen sorgfältig abgewogen worden. Im Ergebnis wurde sich für eine Entnahme der Bäume ausgesprochen.

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