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Mannheim – DBahnprojekt Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim: Stadt formuliert Forderungen an Bund

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar. Im DB-Infrastrukturprojekt „Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim“ steht ein nächster wichtiger Schritt bevor – die sogenannte parlamentarische Befassung. Im Vorfeld dazu können von dem Projekt betroffene Kommunen, Kreise und Regionalverbände Forderungen einreichen, die dann von der Deutschen Bahn geprüft und schließlich im Bundestag behandelt werden. Der Gemeinderat hat heute die Forderungen der Stadt Mannheim beschlossen.

„Für uns ist es von höchster Bedeutung, dass die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim nicht losgelöst vom Knoten Mannheim und dem Projekt Mannheim-Karlsruhe gedacht wird. Auf keinen Fall dürfen Tatsachen geschaffen werden, die den anderen Projekten vorgreifen oder deren Umsetzung gar verhindern“, betont Oberbürgermeister Christian Specht und erklärt: „Unser zentrales Ziel ist und bleibt ein Güterverkehrstunnel unter der Westlichen Riedbahn, der aber erst mit dem zukünftigen Projekt Mannheim-Karlsruhe realisiert werden kann. Daher muss die aktuelle Planung Frankfurt-Mannheim die Möglichkeit eines Tunnels bereits berücksichtigen. Schließlich geht es um eine zukunftsfähige Trasse und eine sinnvolle Führung der zusätzlichen Verkehre, sowohl mit Blick auf die notwendigen Kapazitäten für die Verkehrswende als auch mit Blick auf einen adäquaten Lärmschutz für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Insgesamt wurden vier zentrale Forderungen verabschiedet:
Die gesamthafte Betrachtung des Bahnknotens Mannheim innerhalb der verschiedenen Teilprojekte, die Sicherstellung eines ausreichenden und dem Stadtbild angepassten Lärmschutzes, ein geringerer Eingriff in Waldbestände sowie die Möglichkeit eines zusätzlichen S-Bahn-Haltepunkts im Mannheimer Norden.

Die Forderungen der Stadt Mannheim wurden im engen Schulterschluss mit dem Verband Region Rhein-Neckar erarbeitet. Das Verfahren sieht vor, dass die Bahn die Forderungen in einem nächsten Schritt prüft und eine Kostenabschätzung vornimmt. Anschließend erfolgt die Behandlung im Bundestag. Mit einem Ergebnis ist frühestens im kommenden Jahr zu rechnen.

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