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Hockenheim – „Grünes Klassenzimmer“ wird noch grüner – Pflanzaktion als Blickfang und für mehr Biodiversität

Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt, Vögel, Fische sowie ein geschwungener Bachlauf machen das Hockenheimer HÖP-Gelände (Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt) zum idealen Erholungsgebiet vor der eigenen Haustür. Der grüne Mittelpunkt der Stadt wird gerne für Spaziergänge, sportliche Aktivitäten und zum Verweilen genutzt. „Unser schönes HÖP-Gelände wächst und gedeiht“, freut sich auch Matthias Degen vom Fachbereich Bauen und Wohnen, „uns ist es ein großes Anliegen, dass sich Flora und Fauna hier frei entwickeln und wir mit dieser kleinen grünen Oase die städtische Lebensqualität steigern können.“ Um die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern, ließ die Stadtverwaltung bereits im Frühjahr große gelbe Sonnensegel über den Sitzgelegenheiten in Nähe des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums anbringen. Die Tische und Bänke werden unter anderem von den Hockenheimer Schulen als „Grünes Klassenzimmer“ genutzt.

Unterricht im Freien ermöglicht den Schülerinnen und Schülern nicht nur das Lernen unter freiem Himmel, sondern auch die Entdeckung und das Erleben der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Darüber hinaus wurden in Zusammenarbeit mit dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium die Vegetationsflächen rund um das „Grüne Klassenzimmer“ bepflanzt. Im Rahmen einer Biologiedoppelstunde brachten Schülerinnen und Schüler der 10b gemeinsam mit Lehrerin Nicole Blankenburg rund 400 Stauden fachgerecht in die Erde ein. Unterstützt wurden sie dabei von Gabriel Grün, der aktuell im Hockenheimer Bauhof eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolviert. Die Anordnung und das Ausstellen der Pflanzen erfolgten nach einem festgelegten Schema durch Matthias Degen vom Fachbereich Bauen und Wohnen, der für die Unterhaltung und Neugestaltung von Grünflächen zuständig ist.

Durch die unterschiedlichen Blühzeiten leisten die ausgebrachten Stauden zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Nahrungsangebot für Insekten. Dies wirkt sich im Hinblick auf eine Verbesserung der Biodiversität nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern stellt auch einen echten Blickfang dar. Die Staudenmischpflanzung besteht aus Gerüstbildnern wie zum Beispiel Schafgarbe, Branntkraut und Fetthenne, Begleitstauden, wie Astern, Witwenblume, Königskerze, sowie Füllpflanzen und Bodendeckern, wie zum Beispiel Wolfsmilch, Lein, und Katzenminze. Insgesamt wurden rund 25 Pflanzenarten verwendet, deren Blühzeit sich von Anfang April bis Ende Oktober erstreckt. Damit die Pflanzung bereit ab Februar des kommenden Jahres attraktiv ist, werden im Herbst zusätzlich Blumenzwiebeln (Geophyten) wie botanische Krokusse, Tulpen, Hyazinthen und Narzissen gepflanzt, die dann im Frühjahr 2025 aufblühen werden.

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