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Heidelberg – Neugestaltung des Pentaparks in Bergheim – Sanierter Teich ist früherer Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schuerholz gewidmet

Bei der Widmung des Teiches am 7. Juni 2024 im Bergheimer Pentapark: Heidelbergs frühere Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schuerholz (Mitte) mit Oberbürgermeister Eckart Würzner (2. v.r.), Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (r.) sowie den Auszubildenden und dem Team des städtischen Regiebetriebs Gartenbau. Foto: Stadt Heidelberg
Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Nachträglich zu ihrem 80. Geburtstag im Jahr 2023 hat die Stadt Heidelberg der früheren Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schuerholz den frisch sanierten Teich im neugestalteten Bergheimer Pentapark gewidmet. In einem anspruchsvollen Projekt hatten sechs Auszubildende des städtischen Landschafts- und Forstamtes im Verlauf des Jahres 2023 den ehemaligen Teich am Marriott-Hotel saniert. Aufgrund von Schäden war die Teichanlage vor Jahren stillgelegt und verfüllt worden. Jetzt ist der Park in Bergheim wieder ein Kleinod, das den Stadtteil aufwertet.

Bei einem kleinen, feierlichen Termin am Freitag, 7. Juni 2024, hat Oberbürgermeister Eckart Würzner das Engagement seiner Vorgängerin gewürdigt. Die Grünfläche „Pentapark“ ist nach dem ehemaligen Penta-Hotel benannt. Der nierenförmige Teich mit dem geschwungenen Steg ist wieder Mittelpunkt des Parks. Anfang Juni 2024 konnte der Teich mit Wasser gefüllt werden.

„In herausragender Weise um die Stadt Heidelberg verdient gemacht“

„Beate Weber-Schuerholz hat sich in herausragender Weise um die Stadt Heidelberg verdient gemacht. Insbesondere für den lokalen und internationalen Klimaschutz hat sie sich unermüdlich eingesetzt“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner und fügte an: „Ihr zu Ehren soll deshalb künftig die Widmung am Teich der neugestalteten Grünanlage an ihre Verdienste erinnern. Es freut mich sehr, dass ich ihr dieses Geburtstagsgeschenk der Stadt Heidelberg heute persönlich übergeben kann.“

„Ich freue mich sehr über die nette Ehrung, hier in dieser schönen Parkanlage in Erinnerung gehalten zu werden. Denn hier werden zwei Dinge verwirklicht, die mir in meiner Arbeit als Heidelberger Oberbürgermeisterin wichtig waren: zum einen sicherzustellen, dass die Natur ihren Raum mitten in der Stadt behält zum Besten für Natur und Mensch. Zum anderen ist dieser schöne Ort von jungen Menschen in der Ausbildung geplant und verwirklicht worden. Damit sind sie auf dem Weg zu einem guten, sinnvollen und sie hoffentlich dauerhaft befriedigenden Beruf und damit einem erfreulichen Leben. Es ist richtig, dass die Stadt Heidelberg bis heute alles dafür tut, um Jugendliche in verschiedenen Berufen gut auszubilden. Hier sehen wir ein gelungenes Beispiel für das Zusammengehen von Ökologie, Ökonomie und Sozialem – und dazu haben Sie mir auch noch eine Freude gemacht, danke!“, sagte Beate Weber-Schuerholz.

Einsatz für sozialen Ausgleich, Klimaschutz, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt

Beate Weber-Schuerholz wurde 1990 und 1998 zur Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg gewählt. In Heidelberg hat sie unter anderem mit ihrem Einsatz für eine Stadt des sozialen Ausgleichs, für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt Zeichen gesetzt. Sie leitete den Ausbau der Seniorenzentren in den Heidelberger Stadtteilen ein und machte sich insbesondere für den Ausbau der Kinderbetreuung stark. Ihr Einsatz für den Klimaschutz führte zur Gründung der KliBA, der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden. In ihre Amtszeit fallen zudem die Einführung des Förderprogramms Rationelle Energieverwendung zur Verbesserung des Wärmeschutzes für Privathaushalte oder der Artenschutzplan zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Beate Weber-Schuerholz war es nicht nur ein Anliegen, die kommunale Ebene mitzugestalten, sondern auch Veränderungen auf Landes-, Bundes- und Europaebene anzustoßen. Sie förderte beispielsweise neue Städtepartnerschaften mit den Städten Bautzen, Simferopol und Kumamoto.

Beate Weber-Schuerholz hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Im Mai 2012 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, im Jahr 2007 erhielt sie die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. 2002 wurde sie außerdem in Frankreich mit dem Titel „Ritter der Ehrenlegion“ und 1996 durch das ZDF-Magazin Mona Lisa als „Frau des Jahres“ ausgezeichnet. Seit Mai 2012 ist sie außerdem Ehrenbürgerin der Stadt Heidelberg.

Pentapark: Anspruchsvolles Projekt für sechs städtische Auszubildende

An dem herausfordernden Projekt im Pentapark haben sechs Lehrlinge der Ausbildung Garten- und Landschaftsbau im städtischen Regiebetrieb Gartenbau gearbeitet – fünf Männer und eine Frau. Unter Anleitung von Felix Holzer, Fachbereichsleiter Bau und Ausbildung, und dem dafür eigens zusammengestellten Team des Regiebetriebs Gartenbau haben sie alle Arbeiten trotz oft ungünstiger Witterungsbedingungen mit Bravour gemeistert.

Zunächst haben sie die alte Teichanlage zum Teil von Hand freigelegt und gesäubert. Es folgten Arbeiten an der Böschung. Hier wurden Sandsteinquader aus dem damaligen Abriss der Brücke der Eppelheimer Straße teils aufgearbeitet und wiederverwendet. Die neue Böschungsstruktur fügt sich optisch sehr gut in die Grünanlage ein. Überdies sind Teile der Teichtechnik erneuert worden, zum Beispiel der Zu- und Ablauf. Es mussten rund 100 Quadratmeter neue Teichfolie verklebt werden. Der Handlauf und der Teichsteg wurden erneuert, die wassergebundenen Wegeflächen überarbeitet und die Bänke im Park ausgetauscht. Die Azubis pflanzten insektenfreundliche Stauden und legten eine Blumenwiese an. Aus Sicherheitsgründen wurde rund um den Teich außerdem eine Zaunanlage errichtet.

Der Regiebetrieb Gartenbau beim Landschafts- und Forstamt begleitet während der dreijährigen Ausbildung pro Jahr immer zwei Azubis im Garten- und Landschaftsbau/Gärtner sowie zwei Azubis im Zierpflanzenbau (Stadtgärtnerei). Für die Gesamtausbildungsdauer werden bei der Stadt Heidelberg also allein in diesem Bereich immer zwölf Auszubildende betreut.

Zu dieser Pressemitteilung bieten wir Ihnen zwei Fotos zur redaktionellen Verwendung an:
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Bei der Widmung des Teiches am 7. Juni 2024 im Bergheimer Pentapark: Heidelbergs frühere Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schuerholz (Mitte) mit Oberbürgermeister Eckart Würzner (2. v.r.), Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (r.) sowie den Auszubildenden und dem Team des städtischen Regiebetriebs Gartenbau.

Bildnachweis:
Stadt Heidelberg
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Bildunterschrift:
Der frisch sanierte Teich bildet wieder den Mittelpunkt der neugestaltenden Anlage des Pentaparks im Stadtteil Bergheim.

Bildnachweis:
Philipp Rothe

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