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Mannheim – Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe: Dialogforum informiert sich zum aktuellen Planungsstand und Vorschlägen aus der Öffentlichkeit

Symbolbild.
Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar(pm Dialogforum Mannheim Karlsruhe) – Das Dialogforum Mannheim–Karlsruhe hat sich auf Einladung der Deutschen Bahn (DB) am 23. April 2024 in Karlsruhe zu seiner zwölften Sitzung getroffen. Das Bahnprojekt befindet sich aktuell im Variantenvergleich, an dessen Ende die Auswahl einer Antragsvariante für die Raumverträglichkeitsprüfung steht. Die Mitglieder des Dialogforums haben sich mit verschiedenen Aspekten der Planung für das Bahnprojekt auseinandergesetzt. Im Fokus der Sitzung standen dabei eine punktuelle technische Detaillierung der Linienvarianten und eine kleinräumige Betrachtung von Untervarianten in Karlsruhe. Außerdem stellte das Planungsteam die technische und umweltfachliche Bewertung eines Trassenvorschlags aus der Öffentlichkeit vor. Zunächst präsentierte das Projektteam vier Bereiche, in denen Detaillierungen vorgenommen wurden. Im Ergebnis werden beispielsweise ein Umfahrungsgleis im Mannheimer Rangierbahnhof und eine neue Anordnung von Gleisen im Güterbahnhof Karlsruhe mit in den Variantenvergleich aufgenommen. Im Raum Karlsruhe hat das Planungsteam auf Basis der aktuell vorliegenden Zugzahlenprognose 2030 Deutschlandtakt zwei mögliche Einbindungen in den Güterbahnhof Karlsruhe untersucht. Vorläufiges Ergebnis: Die Untervariante, die in Karlsruhe überwiegend in Tieflage und in Bündelung mit der A5 verläuft, weist in allen Zielsystemen (Technik/Wirtschaft, Raumordnung, Umwelt) Vorteile gegenüber der anderen Untervariante auf. Bei dieser wäre die Einbindung in den Güterbahnhof über Karlsruhe-Durlach aufgrund der beengten Platzverhältnisse mit zwei übereinanderliegenden Gleisen erfolgt. Die zweite Untervariante wird daher zurückgestellt. Die Planer:innen stellten zudem die technische und umweltfachliche Bewertung eines alternativen Trassenvorschlags aus der Öffentlichkeit vor, der vorrangig einen Neu- und Ausbau sowie die Nutzung von Bestandsstrecken auf linksrheinischer Seite vorsieht. Das Ergebnis: Der Vorschlag ist nur mit erheblichen Eingriffen in die höchsten Raumwiderstandsklassen und Einschränkungen bei den Planungsprämissen umsetzbar.Die Genehmigungsfähigkeit des Vorschlags ist zweifelhaft und vorteilhaftere Alternativen sind vorhanden. Zudem sind zur Umsetzung des Vorschlags längere Neuund Ausbaustrecken nötig als bei den acht Varianten im Variantenvergleich. Daher wird der Vorschlag nicht weiter geprüft. Anschließend skizzierte Projektleiter Dr. Stefan Geweke die nächsten Meilensteine für das Bahnprojekt. Wie bereits bekannt, ist die bevorstehende Auswahl der Antragsvariante abhängig von der Zugzahlenprognose 2040, die aktuell durch die Gutachter des Bundes erarbeitet wird. Mittlerweile ist absehbar, dass die neue Prognose nicht rechtzeitig vorliegen wird, um die Antragsvariante wie geplant noch dieses Jahr festzulegen. Die Antragsvariante wird voraussichtlich Anfang des Jahres 2025 vorliegen. Die Mitglieder des Dialogforums diskutierten zum weiteren Vorgehen und den Beteiligungsmöglichkeiten bis zur Verkündung der Antragsvariante. Zum Abschluss der Sitzung erhielten alle Anwesenden die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch an Thementischen vertiefend mit dem Projektteam zu Technik, Raumordnung und Umwelt sowie dem Weg zur Antragsvariante auszutauschen. Die nächste Sitzung des Dialogforums ist für September 2024 geplant

Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe und Dialogforum
Das Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe ist Teil des Gesetzes zum Ausbau der Schienenwege des Bundes. Ziel ist, dass mehr Züge unter anderem zwischen den Metropolregionen Rhein-Neckar und Karlsruhe fahren können. Dadurch wird auch zwischen Frankfurt am Main und Basel ein Engpass aufgelöst. Das Dialogforum steht maßgeblich für die frühe Beteiligung der Öffentlichkeit beim Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe. Es repräsentiert die Interessen der unterschiedlichen Akteure und soll alle Fakten auf den Tisch bringen. Mitglieder erfahren so verschiedene Sichtweisen jeweils aus erster Hand. Die Bahn bietet bei Bedarf Workshops für detaillierte Fachthemen an. Die intensive Arbeit des Dialogforums macht die Suche nach der besten Neu- und Ausbaustrecke transparent und nachvollziehbar. Das Dialogforum ergänzt die gesetzlich
vorgeschriebenen Verfahren. Es fungiert als Beratungsgremium, arbeitet Fakten auf und spricht Empfehlungen aus. Die DB berücksichtigt diese in ihren Planungen soweit das möglich ist. Die Treffen finden regelmäßig statt. Eine externe Moderation leitet die Sitzungen.
Die Bahn stellt die Ergebnisse transparent zum Nachlesen auf die Projektwebsite. Auf www.mannheim-karlsruhe.de gibt es im Internet alle notwendigen Informationen zum Bahnprojekt

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