• /// METROPOLREGION RHEIN-NECKAR NEWS

Worms – Alexandra-Lang-Jugend Kunstpreis 2024 erstmals mit großer Ausstellung


Worms/Metropolregion Rhein-Neckar – Jury benennt elf Preistragende aus 102
Bewerbungen für Kunstworkshop im Mai

Mit dem JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz der ALISA-
Stiftung und des BDK Fachverbands für Kunstpädagogik
werden seit 2008 alle zwei Jahre junge Künstler zwischen 13
und 19 Jahren in ihrem Schaffen gefördert. 102 Bewerbungen
gab es in diesem Jahr. Im Rahmen einer Jurytagung im
Museum der Stadt Worms im Andreasstift wurden nun alle
eingereichten Mappen bewertet und die besten Elf
ausgewählt.

Wer diese Preisträger sind, bleibt jedoch bis zur
Feierstunde am Montag, 13. Mai, 15 Uhr, im Museum der Stadt
Worms im Andreasstift, geheim. Breits im Mai dürfen die
Gewinner an einem exklusiven, sechstägigen Kunstseminar
teilnehmen. Und erstmals in der Geschichte des Preises
werden von allen Preisträgern Werke im Rahmen einer
längeren Ausstellung im Museum Andreasstift zu sehen sein.
Diese läuft vom 13. Mai bis 16. Juni.

Dr. Olaf Mückain, Wissenschaftlicher Leiter des Museums
Andreasstift und Teil der Fachjury beim diesjährigen Wettbewerb:
„Das Museum Andreasstift freut sich sehr darauf, eine Auswahl
der vielfältigen Arbeiten der künstlerisch ungemein engagierten
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz präsentieren
zu dürfen. Die Ausstellung der Preisträger passt wunderbar zu der
Wormser Museumsvermittlung ;museum live; und der Initiative der
ALISA -Stiftung, der dieser Preis maßgeblich mit zu verdanken ist.
Ebenso wie in der Bildung will das Museum damit die
eigenständige schöpferische Tätigkeit der Schülerinnen und
Schüler anregen und ihnen einen (Ausstellungs-) Raum geben.“

Bei diesem Wettbewerb besteht die Jury immer aus Vertretern der
Lehre, der Museen, freien Künstlern, Vertretern der
Jugendkunstschulen sowie Schulartenvertreter (Realschule,
Gymnasium). Als Stimme der Jugendlichen ist eine Preisträgerin
des vorherigen Jahrgangs mit in der Jury. 2024 waren dabei: Ulla
Bernhard (Bildende Künstlerin, Kunstpädagogin), Dr. Daniela
Colic-Bender (1. Landesvorsitzende im BDK Fachverband für
Kunstpädagogik), Marita Dörr (stud. Akademie Karlsruhe,
JugendKunstpreisträgerin Rheinland-Pfalz 2022), Vanessa
Gemmel (Dipl.-Designerin, Kunstmarktleiterin Mainz), Eberhard
Grillparzer (Dipl.-Designer, Kunsterzieher, ALISA-Repräsentant),
Prof. em. Dr. Dietrich Grünewald (Kunstdidaktiker, Comic-Experte),
Dr. Olaf Mückain (Kunsthistoriker, Wissenschaftlicher
Museumsleiter, Worms), Vinzenz Loga M.A. (Historiker,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Worms), Harry Seifert (Dipl.-
Designer, Artdirector, Wiesbaden), Julia Suchoroschenko
(Bildende Künstlerin, Kunstpädagogin).

Projektleiter Eberhard Grillparzer zur Jury-Sitzung: „Anders als
bei einem Sportwettkampf gibt es bei der Kunst kein ‚Schneller –
höher – weiter‘ und keine stoppuhrgenauen Kriterien.
Selbstverständlich sind Fertigkeiten der künstlerisch-
zeichnerischen Grundtechniken ein wichtiges Kriterium für die
Qualität der bildnerischen Lösung. Aber beim Kunstpreis wirken
eher Kreativitätsfaktoren wie Phantasie, Ausdruck und Originalität
zusammen. Um zu beurteilen, inwiefern beispielsweise eine
Bildidee innovativ ist oder nur übernommen wurde, müssen die
Juroren ihre Erfahrung und Wissen über Bilder austauschen. Da
ist es hilfreich, dass die zehn Juroren aus unterschiedlichen
Bereichen kommen und mehrere Generationen an der
Einschätzung beteiligt sind.

Um richtig einzuschätzen, inwiefern
die Förderung fruchten wird, hat die Jury sogar den Faktor
‚Durchhaltevermögen‘ im Blick. Kreativität erfordert oft
Experimentieren, Scheitern und erneutes Ausprobieren. Nur
Menschen, die durchhalten und nicht gleich aufgeben, wenn es
schwierig wird, können ihre kreativen Ideen weiterentwickeln.
Diese leidenschaftlichen Jurygespräche sind jedes Mal für alle
Beteiligten sehr interessant – aber auch anstrengend. Und
zeitintensiv: Dieses Mal dauerte die Jurysitzung volle 8 Stunden,
den ganzen Tag von 9:30 – 17:30 Uhr, durchgehend ohne
Mittagspause.“

Damit nicht nur die Preisträger von der Juryentscheidung
profitieren, bekommen auch alle abgelehnten Bewerber schriftlich
eine individuelle Rückmeldung zu ihrer Mappe mit Tipps zur
weiteren Entwicklung.

Grillparzer: „Dass alle 102 Jugendlichen einen Brief mit fachlicher
Beurteilung erhalten, mit individuellen Tipps zur weiteren
Entwicklung ist etwas Besonderes. Das gibt es bei keinem uns
bekannten Malwettbewerb.“

Der JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz
Bereits zum zwölften Mal wird 2024 der Alexandra-Lang-
JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz der ALISA-Stiftung und des
BDK Fachverbands für Kunstpädagogik vergeben. In Erinnerung
an die früh verstorbene Künstlerin Alexandra Lang wurde er 2008
ins Leben gerufen.

Seitdem können Schulen und
Jugendkunstschulen alle zwei Jahre Bewerber ab Klasse acht bis
Klasse zwölf vorschlagen, die sich dann mit einer Mappe
bewerben können. Auch Initiativbewerbungen von Jugendlichen
selbst sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Eine Fachjury
bewertet dann die Mappen und wählt insgesamt elf Preisträger
aus, die dann zu einem mehrtägigen Kunstcamp, den so
genannten „Kreationstagen“, in den Hunsrück eingeladen werden.

Dort arbeiten die Jugendlichen unter Anleitung von Kunst- und
Designschaffenden, Kunststudierenden und -lehrenden. Durch
unterschiedliche Formen des Zeichnens und viele
kreativitätsfördernde Angebote wollen die Kreationstage zum
Bildnerischen Gestalten auf einem höheren Level anregen.

Außerdem können die Teilnehmenden nicht nur von der Kreativität
im Austausch mit anderen Künstlern profitieren, sondern erhalten
auch Einblicke in die Welt der Kunst und kreative Berufe.

Quelle: Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms

DIESE MELDUNG BITTE TEILEN UND WEITERLEITEN! DANKE!

  • PREMIUMPARTNER
    Pfalzbau Ludwigshafen


    PREMIUMPARTNER
    Kuthan Immobilien


    PREMIUMPARTNER
    HAUCK KG Ludwigshafen

    PREMIUMPARTNER
    Edeka Scholz


    PREMIUMPARTNER
    VR Bank Rhein-Neckar

    PREMIUMPARTNER
    Hier können Sie werben!


    PREMIUMPARTNER



///MRN-News.de