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Ludwigshafen – Bürgerinitiative „Lebenswertes Ruchheim“ fordert Frankenthaler Ratsmitglieder auf, „Römig IV“ nicht zuzustimmen

Ludwigshafen – Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar – Kommunaler Klimaschutz – eine Illusion – Die Erweiterung der Frankenthaler Gewerbefläche „Am Römig“ um 20 Hektar. Die Ruchheimer Bürgerinitiative „Lebenswertes Ruchheim“ setzt sich seit mehr als 10 Jahren für den Erhalt von Ackerboden, Frischluftschneißen und für einen lebenswerten Ludwigshafener Stadtteil ein. Nun fordert die BI die Frankenthaler Ratsmitglieder auf „Römig IV“ nicht zuzustimmen.

Jutta Kreiselmaier-Schricker, Sprecherin der Bürgerinitiative: “Die Menschen in Ruchheim und Umgebung haben erkannt, dass immer mehr Gewerbegebiete in unserem Raum mit einem Verlust an Lebensqualität verbunden sind, ihren Wohn- und Lebensraum bedrohen und dem regionalen Klima erheblichen Schaden zufügen.“
In Ludwigshafen hat dies zum Stopp von Industrie- und Gewerbe auf der Gemarkung Ruchheim „Nördlich A 650“ geführt.
Im Gegensatz dazu reißt der Flächenfraß am Frankenthaler „Römig“, wo die Ansiedlungen von Kuhn, Amazon und BASF zu einem enormen Flächenverbrauch geführt hatten, nicht ab. Erneut soll hochwertiger Ackerboden dem Beton von Logistikzentren weichen und unwiederbringlich verlorengehen. Um die 60 Hektar Fläche wären dann im Frankenthaler Süden versiegelt

Ohne in die Natur einzugreifen, lässt sich auf „der grünen Wiese“ nichts bauen. Mit einer geplanten Gewerbefläche von 20 Hektar am „Römig IV“ wird ein Ausmaß erreicht, dass weit über dem „Normalen“ liegt. Betroffen sind Natur und Landschaft und die Bevölkerung vor allem in Ruchheim, Oggersheim und den Frankenthaler Ortsteilen Eppstein und Flomersheim.

Walter Eichenlaub, BI „Lebenswertes Ruchheim“: “Im angrenzenden Ruchheim hat bereits die Ansiedlung von Amazon zu einer massiven Zunahme des Pendlerverkehrts geführt, sichtbar jeden Tag in der Maxdorfer Straße. Mit der Entwicklung „Römig IV“ ist eine Verschlechterung der Verkehrssituation in Ruchheim unausweichlich.“

Flächeneigentümer VGP stellt den negativen Wirkungen des neuen Gewerbegebietes Arbeitsplätze, Ausgleichsflächen und Gebäudebegrünung gegenüber. Diese Argumente sind nicht schlüssig: Zum einen herrscht ein eklatanter Mangel an Arbeitskräften, der keineswegs auf Fachkräfte beschränkt ist, zum anderen ist das Angebot von Dachbegrünungen und kleinteiligen Flächen als Ausgleich für den Eingriff in die Natur bei einer Bodenversiegelung von 20 Hektar nur als lächerlich zu bezeichnen.

„Es ist kaum zu glauben, dass weder der Erhalt des Bodens für die regionale Landwirtschaft, der Erhalt von Frischluftentstehungsgebieten, die Grundwasser- und Oberflächenwasserproblematik und vor allem der kommunale Klimaschutz im Vorfeld der Planungen eine nennenswerte Rolle spielen.“ J. Kreiselmaier-Schricker. Verfolgt man ernsthaft die entscheidenden Ziele unserer Zeit zu Klimaanpassung und Klimaschutz ist dies aber unerlässlich. Wie sonst will man Bürgerinnen und Bürger dazu gewinnen einen eigenen Beitrag zu leisten?

Am Mittwoch, den 17. April soll im Stadtrat Frankenthal mit „Römig IV“ der nächste Bauabschnitt gegen alle Vernunft auf den Weg gebracht werden. Wir fordern die Ratsmitglieder in Frankenthal auf, ihrer Verantwortung für den Schutz des Klimas, der Bevölkerung und für kommende Generationen gerecht zu werden und den Planungen um „Römig IV“ nicht zuzustimmen. Andernfalls würde kommunaler Klimaschutz ad absurdum geführt werden.

Quelle: Bürgerinitiative „Lebenswertes Ruchheim“ Jutta Kreiselmaier-Schricker (Sprecherin) Walter Eichenlaub

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