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Heidelberg – Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße beginnt

Spatenstich zum Neubau der Dossenheimer Landstraße. Foto: rnv
Heidelberg / Metroplregion Rhein-Neckar(red/ak) – In diesen Tagen beginnen die umfangreichen Arbeiten für die Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße in Handschuhsheim. Der Start der voraussichtlich gut zweieinhalb Jahre dauernden Baumaßnahme wurde am heutigen Freitag, 22. März, mit einem feierlichen ersten Spatenstich am Hans-Thoma-Platz begangen.

Auch wenn der Baubeginn am heutigen Tag eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger und Fahrgäste der rnv darstellt, sind sich alle Verantwortlichen und Beteiligten bewusst, dass die kommenden zweieinhalb Jahre nicht ganz einfach werden. Die Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße wird eine Herausforderung für Heidelberg. Die Erneuerung der Hauptschlagader im Norden wird Einschränkungen für alle mit sich bringen“, so Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Die rnv und die Stadt Heidelberg gehen hier deshalb neue Wege bei den Baustellenstandards. Wir haben von Anfang an den Dialog gesucht mit Bürger und Gewerbetreibenden, etwa beim Runden Tisch der Gewerbetreibenden oder bei den Bürgerinformationsveranstaltungen. Mit Beteiligung der Betroffenen hat die Stadt Kinder- und Schulwegpläne erarbeitet. Außerdem haben wir mit den Nachbarkommunen ein ÖPNV-Konzept erarbeitet, mit dem die Menschen dank eines ausgebauten ÖPNV-Angebots das eigene Auto während der Bauzeit auch stehen lassen können. Klar ist: Wir wollen und müssen die Infrastruktur in der Dossenheimer Landstraße jedoch auch modernisieren und langfristig erhalten. Am Ende werden alle von der Neugestaltung profitieren. Gemeinsam schaffen wir das.“

„Wir haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ein ums andere Mal bewiesen, dass wir Baumaßnahmen dieser Komplexität können. Dennoch ist diese Maßnahme für uns keineswegs alltäglich“, berichtet Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv. Bei der Planung der Maßnahme sei unter anderem ein großes Augenmerk auf die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebs gelegt worden. „Entscheidend ist, dass Heidelberg für Pendlerinnen und Pendler aus dem Norden weiterhin gut erreichbar bleibt. Und dafür sorgen weiterhin unsere Bahnen. Wir werden es sogar schaffen unser Angebot zwischen Heidelberg und der Bergstraße während der Bauzeit auszuweiten. Jetzt ist also der Beste Zeitpunkt, das Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen.

„Die Heidelberger Straßen- und Bergbahn, als Eigentümerin der ÖPNV-Infrastruktur, investiert rund 25 Mio. EUR (netto) in den Ausbau der Dossenheimer Landstraße. Für den Bau der Straßenbahn hat die HSB Zuschüsse von rund 14 Mio. EUR aus dem GFVG-Landesprogramm beantragt. Ohne diese wäre dieses wichtige Projekt kaum finanzierbar”, berichtet Michael Jäger, Geschäftsführer der Heideberger Straßen- und Bergbahn GmbH. “Neben dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen wird hier auch die Grunderneuerung der Strecke gefördert. Erstmalig und neu ist parallel auch der Straßenteil aus dem Straßenprogramm des LGVFG förderfähig. Dies erforderte zur Abgrenzung umfangreiche Abstimmungen im Vorfeld, was aber Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Zuwendungsgeber gelungen ist. Wir freuen uns sehr über diesen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung des ÖPNV und den wichtigen Beitrag für eine umweltfreundliche Mobilität und wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg bei der Realisierung.“

Fotos vom Spatenstich sind in kürze unter www.rnv-online.de/pressebilder abrufbar.

Dossenheimer Landstraße wird runderneuert

In den kommenden zweieinhalb Jahren Bauzeit werden nicht nur neue Straßenbahngleise und zwei barrierefreie Haltestellen in der Dossenheimer Landstraße gebaut. Gemeinsam mit der Stadt Heidelberg und der Stadtwerke Heidelberg GmbH werden zudem der Kanal, die Versorgungsleitungen sowie Fahrbahnen und Geh- und Radwege erneuert. Davon profitieren nicht nur die Fahrgäste der rnv, sondern alle Bürgerinnen und Bürger Handschuhsheims. Die Neugestaltung erfolgt in zwei zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten. Im ersten sogenannten Abschnitt Süd wird der Bereich vom Hans-Thoma-Platz nach Norden bis kurz vor der Burgstraße umgebaut. Geplant sind hier drei aufeinanderfolgende Bauphasen, in denen im Abschnitt Süd u.a. die Gleise, Straßenbahn-Haltestellen, Leitungen und Kanal, Rad- und Fußwege sowie Fahrbahn erneuert werden. Im anschließenden sogenannten Abschnitt Nord wird bis zum Bereich nördlich der Fritz-Frey-Straße gearbeitet. Auch hier sind drei entsprechende Bauphasen vorgesehen.

Insgesamt werden in der Dossenheimer Landtraße nicht ganz 50 Millionen Euro investiert. Etwa 25 Millionen Euro entfallen auf das Budget der HSB für den ÖPNV-Teil der Maßnahme. Hier ist eine Förderung von etwas mehr als 14 Millionen Euro durch das Landesverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zu erwarten. Der städtische Anteil schlägt mit etwas mehr als 19 Millionen Euro zu Buche und wird voraussichtlich mit über sechs Millionen Euro aus dem LGVFG gefördert. Die Stadtwerke Heidelberg investieren knapp fünf Millionen Euro.

Detaillierte Pläne zu den einzelnen Phasen sind auf der Internetseite der rnv unter www.dossenheimer-landstrasse.de und auf der städtischen Seite www.heidelberg.de/DoLa zu finden.

Verstärktes ÖPNV-Angebot und zwei Umleitungen für Autofahrende – Betriebe und Handschuhsheim Mitte weiterhin erreichbar

Handschuhsheim bleibt auch während der Bauarbeiten erreichbar. In Richtung Norden kann die Dossenheimer Landstraße weiterhin befahren werden. In Richtung Süden ist die Zufahrt bis in die Burgstraße frei. Um die Erreichbarkeit des Ortskerns Handschuhsheim als auch der Grundstücke und Betriebe in der Dossenheimer Landstraße sicherzustellen, wird über die gesamte Bauzeit eine kleinräumige Umleitung am der Fritz-Frey-Straße eingerichtet. Für Autofahrende mit Ziel Neuenheimer Feld, Heidelberger Süden und Altstadt wird eine großräumige Umleitung über die A 5 und das Autobahnkreuz Heidelberg eingerichtet. Stadt und rnv empfehlen hier auch aus Richtung Dossenheim ein Abbiegen auf die L 531 und die A 5. Stadt und rnv raten dazu, das ÖPNV-Angebot zu nutzen oder den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen. Während der ersten Umbauwoche von Sonntag, 24. März, bis voraussichtlich Freitag, 29. März 2024, wird der Straßenbahnverkehr im Bereich der Baustelle unterbrochen und durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Nähere Informationen hierzu finden sich unter www.rnv-online.de/verkehrsmeldungen

Grundsätzlich wird der Straßenbahnbetrieb abgesehen von wenigen kurzen Sperrpausen während der gesamten Bauzeit in eingleisiger Streckenführung aufrechterhalten. Die Linie 5 wird weiterhin wie gewohnt fahren und die Linie 21 wieder in Betrieb genommen. Die rnv koppelt die Linien 24 und 26, die dann bis Heiligenbergschule bzw. Kapellenweg verkehren. Eine neue Linie 25 verstärkt die Linie 5 und fährt alle 20 Minuten bis Schriesheim. Details zum ÖPNV-Angebot während der Bauzeit finden sich unter www.dossenheimer-landstrasse.de

Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbe und Unternehmen

Seitens der rnv als auch der Stadt wurde sowohl für Bürgerinnen und Bürger wie für Gewerbetreibende ein umfassendes Service-, Informations- und Unterstützungsangebot geschnürt. So stehen im Auftrag der rnv zwei persönliche Ansprechpartner zur Verfügung: Gerhard Wagner ist für Fragen von Anwohnerinnen und Anwohnern erreichbar (Telefon: 0160/99473251, E-Mail: wagner.pro@web.de), Thomas Boroffka für die Anliegen der Gewerbetreibenden (Telefon: 0162/2713587, E-Mail: t.boroffka@rnv-online.de). Mit Marina Ilg und Matthias Friedrich haben im Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg zwei weitere Ansprechpersonen ein offenes Ohr für die Belange der betroffenen Gewerbetreibenden und bieten darüber hinaus zahlreiche Marketingmaßnahmen und Unterstützungsangebote an. Weitere Informationen, alle Termine sowie die Kontaktdaten für Gewerbetreibende sind hier zu finden: www.heidelberg.de/baustelle-handschuhsheim

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