Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Bereits gestern am 22.08 berichtete “DER AKTIONÄR”, dass die BASF ihr Geschäft mit Katalysatoren für Verbrennungsmotoren abzustoßen will. Die FREIE WÄHLER haben bereits im März deutlich vor dieser Entwicklung gewarnt. Nun titeln die FREIE WÄHLER: BASF-Abwanderung geht ungebremst weiter.
Generalsekretär Christian Zöpfchen: „Der Standort Deutschland erleidet massiven Schaden und die Regierungen in Land und Bund schauen tatenlos zu!“ Ludwigshafen: Wie verschiedene Medien unter Berufung auf Insider berichten prüft die BASF aktuell, sein Geschäft mit Katalysatoren für Verbrennungsmotoren abzustoßen. Erst Ende Juli war der Bereich Mobile Abgaskatalysatoren und Edelmetall-Services ausgegliedert und in die USA verlegt worden.
Bereits Anfang März hatten die FREIEN WÄHLER deutlich vor dieser Entwicklung gewarnt und die Regierungen in Bund und Land aufgefordert hier endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Dies ist jedoch nicht geschehen. Stattdessen befasst man sich auf der Bundesebene mit der Möglichkeit, einmal im Jahr das Geschlecht zu wechseln und auf der Landesebene wird ein „neues“ Wolfsmanagement vorgestellt, das diesen Namen eigentlich nicht verdient.
Generalsekretär Christian Zöpfchen findet denn auch klare Worte: „Ich frage mich, ob unsere sogenannten Spitzenpolitiker überhaupt noch wahrnehmen, was in unserem Land passiert. Der Standort Deutschland erleidet massiven Schaden und die Regierungen in Land und Bund schauen tatenlos zu! Auf diese Weise kann man dem Fachkräftemangel natürlich auch entgegentreten. Dann wird es aber nicht mehr lange dauern und Deutschland kann sich in die Gruppe der Schwellenländer einordnen.“
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Bild: Christian Zöpfchen red-fwrlp