Ludwigshafen – „Gänsehaut-Momente“ im Frühling – Berührende Erlebnisse mit Tiefgang – Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirche Ludwigshafen

Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar.

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Langfassung
Veranstaltungen, die berühren, in die Tiefe gehen, die Seele treffen: Das können Besucherinnen und Besucher von April bis Juni in Ludwigshafen bei „Gänsehaut-Momenten“ erleben. Gänsehaut lässt sich nicht steuern – abgesehen davon, wenn man friert. Aber die Veranstaltungen sollen die besten Voraussetzungen schaffen, damit es vor allem innen drin kribbelt. Sie wollen innerlich bewegen, schaudern lassen und ein aufregendes Prickeln zaubern. Ihnen gemeinsam ist ein spiritueller Aspekt.

Futter fürs Gefühl statt Popcorn
Auf ganz verschiedene Weise wird Gänsehaut-Momenten nachgespürt, zum Beispiel mit einer Kino-Reihe im Lutherturm mit sechs Filmen. Dazu gehören die kluge wie melancholische Komödie „Ich bin dein Mensch“ oder „Blaubeerblau“, eine sensible und leichte Geschichte über ein schweres Thema. Nach den Vorstellungen ist es möglich, über den jeweiligen Film ins Gespräch zu kommen. Wegen des begrenzten Platzes im Lutherturm wird eine Anmeldung empfohlen über baerbel.baehr-kruljac@evkirchepfalz.de.

Sich neu entdecken
Wenn man sich selbst nicht wiedererkennt, kann das auch Gänsehaut hervorrufen, etwa wenn plötzlich eine zündende Idee in den Kopf kommt, man verliebt oder sich selbst fremd ist. Zu diesen Themen sind eine Psychotherapeutin (Mittwoch, 5. April), ein Stadtplaner und Rapper (Donnerstag, 4. Mai) sowie ein Hochzeitsfotograf (Donnerstag, 1. Juni) in der Melanchthonkirche zu Gast. Mehr noch: Diese Reihe „Art Aperitivo“ verbindet interessante Gespräche mit Kunstgenuss. So steht an jedem Termin ein anderes Werk des Ludwigshafener Künstlers Udo Schneekloth im Mittelpunkt. Gänsehaut im Garten Eden Locker und munter, sinnlich und mit sprudelnden Gedanken – so sind die Treffen am Bibelgärtchen im Garten des Wilhelm-Hack-Museums. Diese Reihe ist nun Teil der „Gänsehaut-Momente“ und geht entscheidenden Momenten im Garten Eden nach (mittwochs, 26. April, 31. Mai, 28. Juni).

Ereignisse, die niemanden kalt lassen

Ohne Zweifel gehören Geburt und Tod zu „Gänsehaut-Momenten“ – der Anfang und das Ende des Lebens. Diesen beiden elementaren Ereignissen widmen sich mehrere Veranstaltungen. Zwei Mal werden spirituelle Wege auf Friedhöfen beschritten und spüren dem Abschied nehmen, der Trauer und der Hoffnung auf ein Wiedersehen, einer anderen Form der Gemeinsamkeit nach. Dabei berichtet ein Notfallseelsorger von seinen Erfahrungen (Samstag, 1. April). Weiterer Gesprächspartner ist ein junger Bestatter (Samstag, 3. Juni). Wie Angehörige geliebte, im Sterben liegende Menschen begleiten können, vermittelt ein Letzte-Hilfe-Kurs (Samstag, 13. Mai). Studierende berichten über ihre Erlebnisse in der Hospizarbeit und im Kreißsaal – insbesondere, wenn Hoffnung und Trauer nah beieinander liegen. Sie erklären, wie sich dadurch ihr Blick auf das Leben verändert hat (Dienstag, 30. Mai).

Berührende Spiritualität
Unter die Haut gehen nicht zuletzt christliche Feste. Die Evangelische Jugend lädt am Samstag, 8. April, in und um die Jugendkirche zur Osternacht ein mit Gottesdienst, Abendessen, Workshops – und natürlich mit einem Osterfeuer. Auch an Pfingsten wird das Leben gefeiert, unter anderem mit einem Gottesdienst in der Friedenskirche samt Tanz-Performance, die Besucher und Besucherinnen einbezieht (Sonntag, 28. Mai). Überhaupt verbinden sich in der Friedenskirche äußerliche und innerliche Bewegung, Seele und Körper: bei einem Gottesdienst mit Tango und Milonga (Freitag, 5. Mai) oder bei Yoga-Stunden mit House-Beats, Klangschalen und Piano (Donnerstag, 20. April, 25. Mai und 15. Juni, Anmeldung über Elisabeth.Lang@evkirchepfalz.de). „Voll fagnoddelt! – Woher weiß ich, was ich glaube?“ fragt ein kurpfälzisch-literarischer Gottesdienst auf dem Lutherplatz mit Kabarettist, Autor und Musiker Arnim Töpel (Sonntag, 18. Juni). Dabei wird sich humorvoll und unterhaltsam einer ernsten Geschichte genähert: Der Ladenburger Stadtpfarrer und Theologe Johannes Sylvanus legte vor 450 Jahren eine steile Karriere in der Kirche hin – und wurde dann auf dem Heidelberger Marktplatz wegen Ketzerei und Gotteslästerung hingerichtet.

Gänsehaut mit dem Kopf betrachten
Ein bisschen Theorie darf in der Reihe trotz allem nicht fehlen: Roland Grolle (Der Spiegel) berichtet in seinem Vortrag über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Phänomen Gänsehaut (Mittwoch, 3. Mai). Dekan Paul Metzger nähert sich der „Gänsehaut-Frage“ theologisch. Er überlegt, was passiert, wenn Gott sich offenbart (Mittwoch, 17. Mai).
Für die „Gänsehaut-Momente“ arbeiten verschiedene Stellen der Evangelischen Kirche Ludwigshafen zusammen und kooperieren mit weiteren Partnern. Vom Motto haben sich nämlich weitere Kulturschaffende in Ludwigshafen inspirieren lassen und klinken sich in die Reihe bei, darunter das Wilhelm-Hack-Museum, die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft sowie das Hospiz Elias. Die Stadtbibliothek gedenkt dem 90. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung (Mittwoch, 10. Mai). An diesem Abend wird aus damals verbotenen Büchern gelesen und es erklingt Musik, die ebenfalls nicht erlaubt war.

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