Sandhausen – Geplante Sanierung der Turn- und Festhalle wurde in Bundesprogramm aufgenommen – 5,5 Millionen Euro bereitgestellt – „Große Chance für Gemeinde“

Sandhausen/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Die Gemeinde Sandhausen wurde mit der geplanten Sanierung der Turnund Festhalle in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aufgenommen: Rund 5,5 Millionen Euro wurden hierfür bereitgestellt. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung vom 14. Dezember 2022 beschlossen. Im Rahmen eines Ortstermins gratulierten die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD), Moritz Oppelt (CDU) und Dr. Jens Brandenburg (FDP) am gestrigen Montag persönlich zur Aufnahme ins Förderprogramm. Bürgermeister Hakan Günes dankte den Abgeordneten für ihre Unterstützung bei der Antragstellung und ihren engagierten Einsatz bei den Verhandlungen. „Ich freue mich sehr, dass die Projektskizze unserer Gemeindeverwaltung die Ausschussmitglieder in Berlin überzeugen konnte. Jetzt liegt es an uns, gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung einen guten Wurf für Sandhausen zu gestalten“, erklärte Günes. Der Sandhäuser Gemeinderat hatte Ende September für eine kurzfristige Teilnahme am Bundesprogramm gestimmt. Für dieses Vertrauen bedankte sich Günes noch einmal ausdrücklich bei den Mitgliedern des Gemeinderats.

Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci, Moritz Oppelt und Dr. Jens Brandenburg waren sich einig: „Der gemeinsame Einsatz für Sandhausen hat sich aus unserer Sicht gelohnt. Die Sanierung ist eine große Chance für die Gemeinde.“ Für die ausgewählten Projekte beginnt nun das eigentliche Antragsverfahren: Insgesamt wurden bundesweit 148 kommunale Projekte in das Bundesprogramm aufgenommen, für die Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 476 Millionen Euro im Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds veranschlagt sind. Alle ausgewählten Projekte müssen durch die Sanierung in besonderer Weise zum Klimaschutz beitragen und sollen zudem vorbildhaft hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit sein. Dafür müssen die Gebäude nach Fertigstellung hohe Energieeffizienz-Standards erreichen. In Sandhausen ist neben der Sanierung der Turn- und Festhalle auch eine Erweiterung zu einem Sport- und Kulturzentrum geplant. Nötig ist die Sanierung auch deswegen, weil das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis den Brandschutz bemängelt hat. Aus diesem Grund ist bei großen Veranstaltungen stets eine Brandwache dabei. „Wir als Verwaltung haben hier unsere Chance gesehen, die Festhalle zu sanieren, und schnell reagiert.

Besonders freut es mich, dass ich mit meinem Verwaltungsteam in meinen ersten beiden Jahren als Bürgermeister direkt 5,5 Millionen Euro an Fördergeldern generieren konnte. Es zeigt, wie wichtig ein guter Draht in die Bundespolitik ist“, freute sich Günes. Geplant ist, in der Ortsmitte einen Treffpunkt für die Mitbürgerinnen und Mitbürger zu entwickeln, der das Vereins leben in der Ortsmitte beleben soll. Dies soll durch eine nachhaltige Entwicklung der jetzigen Turn- und Festhalle geschehen, die eine Aufstockung der jeweils tieferliegenden Bauteile um die eigentliche Halle herum vorsieht. Eine frühzeitige Kommunikation seitens der Verwaltung wird im neuen Jahr erfolgen.

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