Eberbach – Auszeichnung für emissionsarme Landwirtschaft und Landschaftspflege – Leon Scholl als Partner des Naturparks Neckartal-Odenwald ausgezeichnet

Eberbach/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Am Betrieb von Deutschlands einzigem hauptberuflichem Kuhhirten prangt seit Kurzem die Auszeichnung Naturpark-Partner des Naturparks Neckartal-Odenwald. Leon Scholl züchtet Schottische Hochlandrinder, mit denen er bei Eberbach Landschaftspflege betreibt und deren Fleisch er in Mudau selbst vermarktet. So viel regionales und nachhaltiges Engagement ist dem Naturpark Neckartal-Odenwald eine Auszeichnung als Naturpark-Partner wert. Paul Siemes überreichte Partner-Plakette und Urkunde im Beisein der Bürgermeister von Eberbach und Mudau, Peter Reichert und Dr. Norbert Rippberger, die Leon Scholl zu diesem Anlass ihre Ehre erwiesen. Bei strahlendem Sonnenschein drückten die beiden Ortsvorsteher ebenso aus, wie stolz sie darauf sind, einen solch besonderen Betrieb in ihrer Gemeinde zu haben. Leon Scholl ist der dritte Betrieb, dem die offizielle Auszeichnung zum Naturpark-Partner übergeben wurde.

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Null-Emissions-Betrieb
Keinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, keine klima- und umweltschädlichen Abgase zu produzieren, das ist das Ziel von Leon Scholl. Deswegen bildet der Landwirt seine Schottischen Hochlandrinder als Zugtiere aus, ebenso seine kräftigen Rückepferde. An Joch und Kummet werden die Tiere eingesetzt, um ihr eigens Heu zu machen, als Futtervorrat für den Winter. Denn im Sommer gibt es nur frische Kräuter auf der Weide. Wer sich unter Weide immer ein eingezäuntes Areal vorstellt, liegt bei Leon Scholl falsch. Die 50 Rinder werden mit Westerwälder Kuhhunden – einer bedrohte Nutztierart auf der Roten Liste – von Weidefläche zu Weidefläche getrieben. Im Haintal bei Eberbach, zu eng für die großen, heutzutage üblichen Landwirtschaftsmaschinen, betreibt Leon Scholl damit zugleich Landschaftspflege. Ohne eine solche würde das Haintal – und war es, bevor der Landwirt begann, es als Weideflächen zu nutzen – verbuschen. Brombeerhecken würden sich breit machen. Auf beweideten Flächen sorgt der Verbiss der Tiere hingegen für eine hohe Biodiversität an Kräutern – und damit einem hohen Nahrungsangebot für Insekten und gesunden Kräutern für die zotteligen Rinder.

Durch diese traditionelle Wirtschaftsweise betreibt Leon Scholl nicht nur Landwirtschaft im Einklang mit dem Naturschutz. Er hält auch fast ausgestorbene Traditionen lebendig und sein Betrieb stößt nur die minimal nötigen Emissionen und Abgase aus. Denn der Traktor darf bei ihm bis auf eine Ausnahme im Schuppen bleiben. Kurze Wege sind dementsprechend eine Selbstverständlichkeit: Die Rinder wachsen in Eberbach auf, wo sie auch geschlachtet werden. Verarbeitet und verkauft wird das Fleisch in Mudau.

Mehr Infos unter https://direktvermarktung-l-scholl.jimdofree.com/.

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