Mannheim – Ausufernde Ideen und großartige Fantasie

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar

Am Samstag, den 03. Dezember um 19.30 Uhr findet das 2. Mannheimer Meister*innenkonzert im Rosengarten statt. Violinist Sebastian Bohren und Dirigent Axel Kober präsentieren gemeinsam mit der Staatsphilharmonie ein Programm mit Werken von Ernst von Dohnániy, Péter Eötvös und Antonín Dvořák.

Das 2. Mannheimer Meister*innenkonzert im Rosengarten bietet programmatisch neben einem der beliebtesten Komponisten des späten 19. Jahrhunderts auch zwei Entdeckungen von in der Klassik weniger präsenten Werken. Während Dirigent Axel Kober und die Orchestermusiker*innen der Staatsphilharmonie den Abend mit den „Sinfonischen Minuten“ von Dohnániy spätromantisch beginnen und auf den tatsächlich sinfonischen Höhepunkt mit Dvořáks 8. Sinfonie vorausweisen, kann der Schweizer Violinist Sebastian Bohren mit Eötvös‘ Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 „DoReMi“ brillieren.

 

Für die berühmte Geigerin Midori erst 2013 komponiert, erscheint das zeitgenössische Solokonzert von Eötvös eher unbekannt. In ihm klingt ein ursprüngliches, fast intuitives Musizieren mit. Es spielt auf die Technik der Solmisation an, die in der Musikpädagogik genutzt wird und in der jedem Ton eine Silbe zugeordnet ist. Do, re, mi sind hier die ersten Töne einer Tonleiter und finden sich als grundlegendes Material oft in Kinderliedern wieder. Ähnlich simpel beginnt Eötvös‘ Konzert, weitet sich allerdings bald musikalisch komplex aus, was den Solisten Sebastian Bohren auf vielfältige Weise in seiner Interpretation und Spielraffinesse fast pausenlos herausfordert.

 

Auch die beiden rahmenden Werke, Dohnányis „Sinfonische Minuten“ und Dvořáks 8. Sinfonie, zeichnen sich durch musikalisch ausufernde Ideen und großartige Fantasie in der Gestaltung aus – bleiben aber in ihrem einzigartigen Stil dem jeweiligen Schöpfer verpflichtet. So klingen mal hier und mal dort ungarisch- und böhmisch-folkloristische Momente an. Während Dvořáks Sinfonien in der klassischen Musik außerordentlich beliebt sind, ist das Werk Dohnániys allerdings zu Unrecht in Vergessenheit geraten.

 

Dem Dirigenten Axel Kober obliegt es an diesem Abend, das Orchester und den Solisten durch das Programm zu führen. Der Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein sowie der Duisburger Philharmoniker, verfügt über ein breites Repertoire und ist regelmäßig bei internationalen Sinfonieorchestern wie der Deutschen Staatsphilharmonie zu Gast. Das Programm, das Kober, Bohren und die Staatsphilharmonie präsentieren, stellt ein Angebot dar, neben der beliebten Musik von Dvořák auch etwas weniger bekannte Werke zu entdecken.

 

Eine Konzerteinführung findet um 18.45 Uhr im Stamitzsaal statt.

Die Konzertdaten auf einen Blick:

Samstag, den 03. Dezember, 19.30 Uhr

  1. Mannheimer Meister*innenkonzert

Mannheim, Musensaal im Rosengarten

Axel Kober, Dirigent

Sebastian Bohren, Violine

Programm:
Ernst von Dohnányi,
Sinfonische Minuten, op. 36

Péter Eötvös, Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 „DoReMi“

Antonín Dvořák, Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88

Einzelkarten 40 € / 34 € / 29 € / 24 € / 15 €

Vorverkauf

online, www.staatsphilharmonie.de, per Mail, karten@staatsphilharmonie.de

telefonisch 0621/336 73 33

Mo und Fr 11.00–17.00 Uhr /

Di und Do 11.00–19.00 Uhr /

Sa 10.00–13.00 Uhr

Quelle: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

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