Heidelberg – Doppelrolle: Christian Zacharias als Dirigent und Solist des 2. Philharmonischen Konzerts

Christian Zachar. Bildrechte: Constanze-Zacharias
Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Im 2. Philharmonischen Konzert am 16. und 17. November 2022 um 20:00 Uhrpräsentiert das Philharmonische Orchester Heidelberg drei besondere symphonische Werkevon Bacewicz, Beethoven und Schubert. Der Dirigent und Pianist Christian Zachar iasübernimmt als Gast die musikalische Leitung des Abends und als Solist die Interpretation
von Beethovens Klavierkonzert. Den Auftakt macht das Konzert für Streichorchester der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz. Das Stück ist neoklassisch, orientiert sich an der Form des Concerto grosso und ist dennoch Musik des 20. Jahrhunderts. Es entstand 1948 in einem befreiten Polen. In den vorangegangenen Kriegsjahren war Bacewicz im besetzten Warschau noch gezwungen, ihre
Konzerte im Untergrund zu veranstalten. Bacewicz‘ Werk umfasst Stücke für großes Orchester Kammerorchester und Solokonzerte, aber auch Kinderlieder, weltliche und geistliche Chormusik. Selbst Geigenvirtuosin, liegt der Schwerpunkt ihres Schaffens jedoch
auf der Musik für Streicher. Diese kommen im Konzert mit einer vielgestaltigen Rhythmik und spannenden Klangeffekten besonders zur Geltung. Bei Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 handelt es sich ebenfalls um ein Concerto grosso, das noch stark an der Wiener Klassik orientiert ist. Der Einfluss Mozarts auf Beethovens frühes Werk ist gut zu erkennen. Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op.
19 ist eigentlich sein erstes und dennoch zeichnen sich seine spätere Handschrift und sein charakteristischer Ausdruck bereits deutlich ab. Als virtuoser Pianist und Improvisator
begeisterte Beethoven das Publikum – und auch Christian Zacharias gilt mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität als weltweit gefragte Künstlerpersönlichkeit am
Klavier. Im zweiten Teil des Konzerts erklingt Franz Schuberts Sinfonie Nr. 2 B-Dur. Sie ist die längste und vielleicht bedeutendste von Schuberts Jugendsinfonien. Einer der Bewunderer
des Werks ist Antonín Dvořák. Er erkennt trotz des Einflusses von Haydn und Mozart im»Charakter der Melodien«, der »harmonischen Entwicklung« und der »exquisiten Details der Orchestrierung« den individuellen Stil des Komponisten wieder.

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