Heidelberg – Städtische Kinder- und Jugendbeteiligung nimmt deutlich Fahrt auf! Aktuelle Erfolge und Schwerpunkte in der Stadt

Symbolbild

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Heidelberg ist die jüngste Stadt Deutschlands. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt rund 40 Jahre. Deshalb sind die Ideen und Meinungen junger Heidelbergerinnen und Heidelberger besonders wichtig. Für Kinder und Jugendliche gibt es verschiedene Möglichkeiten, mitzusprechen, mitzuentscheiden und mitzugestalten: Wie sieht der perfekte Spielplatz aus? Wo kann mit verkehrsberuhigten Zonen mehr Sicherheit geschaffen werden? Und welche Bedürfnisse haben Kinder und Jugendliche bei Großprojekten wie zum Beispiel dem Hospital Park? Bei diesen und anderen Fragen sollen auch die Jüngsten Gehör finden.

Kleine Expertinnen und Experten mit viel Kreativität

Kinder- und Jugendliche sind Expertinnen und Experten, wenn es um ihre eigenen Belange geht und stecken voller Ideen. Die Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt Heidelberg möchte diese Kreativität nutzen, um Angebote besser an den Interessen und Bedürfnissen der Jungen auszurichten. Gleichzeitig erlernen sie so Demokratie und Teilhabe in der Praxis. Auf der Webseite www.heyheidelberg.de gibt es einen Überblick rund um das Thema Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadt. Junge Heidelbergerinnen und Heidelberger erfahren dort, wo und wie sie mitreden können und wer ihre Interessen vertritt, wenn sie einmal nicht zu Wort kommen. Auch Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, werden über Fortbildungen und Unterstützungsangebote informiert.

Aktueller Umsetzungsstand: Erfolge und Schwerpunkte in der Praxis

Die Heidelberger Kinder- und Jugendbeteiligung basiert auf fünf Bausteinen: Kinder und Jugendliche sollen an Projekten und Planungen der Stadt Heidelberg beteiligt werden (Baustein 1). Zwischen 2012 und 2022 wurden insgesamt zwölf Beteiligungen durchgeführt, davon allein sieben seit der Schaffung der Stelle Kinder- und Jugendbeteiligung im Jahr 2020. Der Bedarf an Beteiligungsformaten wächst ebenfalls. Daher sollen offene Formate auf Stadtteilebene entwickelt und die Beteiligung in Institutionen für Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Wichtig bei offeneren Beteiligungsformaten ist, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, Themen zu setzen, die Politik und Verwaltung gegebenenfalls noch nicht bekannt sind (Baustein 2).

Die direkte Beteiligung (Bausteine 1 und 2) ist eine Ergänzung zu der sehr wichtigen Arbeit bestehender oder sich neu entwickelnder Interessensvertretungen, zum Beispiel dem Jugendgemeinderat oder dem Stadtjugendring Heidelberg e.V. Das gemeinsame Ziel ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Daher stellt sich die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung regelmäßig den Interessensvertretungen vor. Ein jährliches Austauschtreffen zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung ist geplant (Baustein 3). Außerdem wurde eine Anlaufstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung bei der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung eingerichtet. Diese übernimmt eine stadtweite Koordinierungsfunktion und stellt Beratungs- und Unterstützungsangebote bereit (Baustein 4). Die Angebote und Strukturen der Heidelberger Kinder- und Jugendbeteiligung sind damit deutlich sichtbarer geworden. Zur Sichtbarkeit hat auch die neue Webseite www.heyheidelberg.de beigetragen, welche perspektivisch um interaktive Beteiligungsmöglichkeiten ergänzt werden soll. An ihrer Entwicklung wurden Kinder und Jugendliche ebenfalls beteiligt (Baustein 5).

Hintergrund: Kinder- und Jugendbeteiligung in Heidelberg

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kinder- und Jugendbeteiligung wurde ein Gesamtkonzept für die Heidelberger Kinder- und Jugendbeteiligung entwickelt. Die „Grundlagen der Heidelberger Kinder- und Jugendbeteiligung: Bausteine und Qualitätsmerkmale“ wurden am 6. Mai 2021 einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Das Ziel dieses Grundlagenpapier ist es, dass alle Kinder und Jugendliche in verschiedenen Bereichen ihres Lebens Zugang zu Beteiligungsangeboten haben. In diesem Sinne sollen die bisherigen Angebote der Kinder- und Jugendbeteiligung in Heidelberg unterstützt und neue Formate und Angebote aufgebaut werden.

Aktive Vertreterinnen und Vertreter für die Kinder- und Jugendbeteiligung in Heidelberg sind der seit 2006 existierende Jugendgemeinderat, der bei allen jugendrelevanten Themen ein festes Rederecht im Gemeinderat besitzt, der Stadtjugendring Heidelberg e.V., der insgesamt 55 Mitgliedsvereine und über 30.000 Mitglieder unter 27 Jahren vertritt, sowie die Kinderbeauftragten der Stadt Heidelberg. Mit der aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wurden schon mehrere Projekte in Heidelberg erfolgreich umgesetzt – etwa das Haus der Jugend, der Andere Park oder der Spielplatz Lahrer Straße.

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