Mannheim / Heidelberg / Ludwigshafen – ACHTUNG ÖPNV-Pendler – RNV reduziert nun auch Fahrtangebote für die Nutzer von Straßenbahnen

Mannheim / Heidelberg / Ludwigshafen – Nach dem die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH ( RNV ) bereits die Fahrtangebote für Busse reduziert hat, werden ab Montag 7. November 2022 nun auch noch die Fahrtangebote für Straßenbahnen reduziert.
Wie das Unternehmen mitteilt kann durch diese erweiterte Maßnahme, weiterhin eine verlässliche, planbare und zuverlässige Mobilität für die Fahrgäste gesichert werden.

Bereits Ende Oktober wurde das Angebotauf einzelner Buslinien der RNV vorübergehend zurückgefahren. Diese Änderungen im Busbereich sind hier einsehbar. Der nun auch im Straßenbahnbereich vorübergehend geltende reduzierte Fahrplan hat das Ziel, trotz widriger Umstände einen stabilen Betrieb sicherstellen zu können.

Folgende Anpassungen gelten ab Montag, 7. November 2022:

Linie 2
Die Linie 2 wird von einem 10-Minuten-Takt auf einen 20-Minuten-Takt ausgedünnt.

Linie 8 EX
Die Linie 8 EX wird auf dem Streckenabschnitt zwischen Rheinau und MA Hauptbahnhof eingestellt. Die Bahnen verkehren damit nur noch zwischen MA Hauptbahnhof und Oppau. Fahrgäste auf dem durch die Linie 8 EX nicht mehr bedienten Streckenabschnitt werden gebeten, auf die dort verkehrende Linie 1 auszuweichen.

Linie 15
Die Linie 15 wird vollständig eingestellt. Fahrgäste von und nach Wallstadt werden gebeten, auf die auf dem Streckenabschnitt verkehrende Linie 5A auszuweichen.

Linie 21
Die Linie 21 wird vollständig eingestellt. Fahrgäste mit Fahrbeziehung zum Hans-Thoma-Platz werden gebeten, auf die Linie 24 auszuweichen. In der Heidelberger Innenstadt bieten zudem die übrigen Straßenbahn- und Stadtbuslinien eine Alternative.

Linie 24
Die E-Wagen zur morgendlichen Verstärkung ab Rohrbach Süd in Richtung HD Hauptbahnhof bzw. Hans-Thoma-Platz entfallen.

Ausnahmesituation für den ÖPNV

Die Reduzierung des Fahrplans stellt für die rnv eine Ausnahmesituation dar. Seit vielen Monaten hatte der Verkehrsbetrieb mit großem Einsatz daran gearbeitet, trotz Personalausfällen und Reparaturstau den vollen Linienbetrieb aufrecht zu erhalten. Dennoch ist nun der Schritt, den Fahrplan an der ein oder anderen Stelle kontrolliert und zeitlich begrenzt einzuschränken, notwendig geworden, um spontane Fahrtausfälle zu verhindern und für alle ÖPNV-Nutzer wieder eine Verlässlichkeit des Fahrplans bieten zu können.

Große Anstrengungen in allen Unternehmensbereichen

Die problematische Situation ist indes nicht auf die rnv allein beschränkt: Deutschlandweit sind praktisch alle Verkehrsunternehmen in unterschiedlichem Maße von den gleichen Problemen betroffen. Dennoch unternimmt das Unternehmen bereits seit einiger Zeit große Anstrengungen, um die Situation zu verbessern und plant vorausschauend. Mit Beginn der Corona-Krise hat die rnv ihre Lagerhaltung und Ersatzteilbewirtschaftung auf die sich abzeichnenden Lieferschwierigkeiten umgestellt. Auch werden für einzelne Teile neue Technologien wie die additive Fertigung erprobt, um weniger auf weltweite Lieferketten angewiesen zu sein. Seit Jahren investiert die rnv massiv die Personalgewinnung, insbesondere im Fahrdienst, sowie in die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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