Mannheim – Rasenspieler sind an Allerheiligen (14:30 Uhr) beim FV Fortuna Heddesheim gefordert

Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Viel Zeit zum Feiern hatte der VfR Mannheim nach dem grandiosen 4:2 (2:2) Erfolg gegen den 1. FC Mühlhausen nicht. Schließlich steht den Blau-Weiß-Roten eine englische Woche vor der Tür, die am Dienstagnachmittag (14:30 Uhr) prompt mit einem weiteren Spitzenspiel beim formstarken FV Fortuna Heddesheim eröffnet wird. Der imponierende Sieg vom vergangenen Freitag dürfte den ohnehin selbstbewusst agierenden Rasenspielern weiteren Auftrieb gegeben haben. Vor allem im zweiten Durchgang überzeugte die Glatt-Elf auf ganzer Linie: Den offensivstarken Kraichgauern konnte einerseits durch stabiles Defensivverhalten der Zahn gezogen werden, während andererseits die Mannheimer ihre Angriffsbemühungen minütlich intensivierten und sich ein deutliches Chancenplus erarbeitet haben, welches auch im Endresultat zum Ausdruck kam. Auf der anderen Seite trifft der VfR an Allerheiligen auf einen Gegner, der seit Jahren zur absoluten Spitzengruppe der Verbandsliga Nordbaden zählt und in den letzten Wochen mit fünf aufeinanderfolgenden Siegen seinen Ruf als Top-Mannschaft eindrucksvoll unterstrich. Das gegenwärtige Prunkstück der Steffen Kohl Mannschaft scheint mit bisher 36 erzielten Treffern das Angriffsspiel zu sein, nur der 1. FC Mühlhausen (37 Treffer) netzte häufiger als die ehemaligen Tabakstädter in das gegnerische Tor ein. Zuletzt erzielte der FV beim Gastauftritt in Langensteinbach sieben Treffer und fertigte die Karlsbader dementsprechend deutlich ab. Aber auch gegen ambitionierte Aufstiegsaspiranten erwies sich der Tabellendritte als brandgefährlich. So bekamen unter anderem Zuzenhausen (3:1), Bruchsal (3:2), Waldorf (3:2) und Mühlhausen (3:0) die Qualitäten des unberechenbaren Heddesheimer Sturms zu spüren.

Während beim vergangenen VfR-Gegner aus Mühlhausen 70% aller Treffer auf die beiden Top-Torjäger Thorben Stadler (13 Treffer) und Tim-Sebastian Buchheister (10 Treffer) zurückzuführen sind, zeigten sich die beiden treffsichersten Akteure im Heddesheimer Dress, Andreas Adamek (7 Treffer) und Cihad Ilhan (5 Treffer), „nur“ für 33,3% aller FV-Tore verantwortlich. Folgerichtig sind die Fortunen in der Offensive unberechenbar, da nicht nur die beiden klassischen Goalgetter effizient agieren, sondern beispielsweise auch ein Luca Sterzing (4 Treffer) oder ein Aydin Zeric (3 Treffer) ihre Torchancen resolut nutzen können.
Ob am Ende des Tages die Siegesserie der Heddesheimer reißen wird oder der VfR erstmals in dieser Verbandsligasaison als Verlierer den Platz verlassen muss, lässt sich im Vorfeld schwer prognostizieren. Beide Teams performten in den vergangenen Wochen auf hohem Verbandsliganiveau und verfügen zweifelsohne über die erforderliche Qualität, den Gegner niederzuringen. Sollte der VfR diese anspruchsvolle Auswärtsaufgabe siegreich gestalten und jenen Kontrahenten in die Schranken weisen, der sich bereits in Mühlhausen und gegen Zuzenhausen erfolgreich behauptete, wäre dies ein weiteres Ausrufezeichen im spannenden Kampf um die Tabellenspitze.

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