Heidelberg – Klimadiskussion mit OB-Kandidat Sören Michelsburg und Ernst-Ulrich von Weizsäcker

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar.

Heidelberg soll bis 2030 klimaneutral werden // Michelsburg will Bevölkerung an Entscheidungsprozessen beteiligen // Michelsburg: „Heidelberg braucht einen Klimarat“

Am Samstag diskutierten der OB-Kandidat Sören Michelsburg und der Umweltwissenschaftler Ulrich von Weizsäcker im Café Leitstelle unter reger Beteiligung des Publikums, welche klimapolitischen Weichen Heidelberg für die Zukunft stellen muss. Von Weizäcker stand von 2012-2018 dem renommierten Club of Rome als Präsident vor. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 setzt sich das Expertengremium für Nachhaltigkeit und den Schutz von Ökosystemen ein.

Einige waren sich beide darin, dass der Photovoltaik-Ausbau auf städtischen und privaten Dächern vorangetrieben werden muss. Michelsburg hatte dabei vor allem die Dächer der GGH und großer Unternehmen im Blick. Außerdem war es dem SPD-Stadtrat wichtig, den Klimaschutz in allen städtischen Planungsprozessen zu berücksichtigen. Als Paradebeispiel nannte er die Sanierung von Straßen, die er mit einem Anschluss ans Fernwärmesystem verbunden möchte. Im Fall der Zeppelinstraße sei dies erst auf seinen Antrag hin geschehen. Auch beim Neubau von Tiefgaragen möchte Michelsburg vorausschauend planen und zukünftig direkt Ladesäulen für E-Autos integrieren.

Außerdem will der OB-Kandidat Genehmigungsprozesse vereinfachen, damit sich Bürger*innen einfach und schnell an der Energiewende beteiligen können. Diese Ideen möchte Michelsburg in Zusammenarbeit mit allen Heidelberg*innen und der lokalen Wirtschaft umsetzen. Deshalb fordert der SPD-Stadtrat, einen Klimarat einzurichten. Gemeinsam mit Expert*innen soll das Gremium aus Bürger*innen aller Gesellschaftsschichten dem Gemeinderat Empfehlungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt mit auf den Weg geben. „Klimaschutz braucht Konsens. Deshalb möchte ich die gesamte Bevölkerung in ihrer Vielfalt in die Planung miteinbeziehen“, kündigte Michelsburg an.

Allerdings braucht es für effektiven Umweltschutz nicht nur den Konsens auf lokaler Ebene. Durch seine Erfahrung als ehemaliger Bundestagsabgeordneter konnte von Weizsäcker interessante Einblicke in die Entstehung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geben, eine Idee der SPD, die er maßgeblich mitprägte. „Es geht beim Klima- und Umweltschutz darum das Richtige zu tun und die Menschen dabei mitzunehmen“, so von Weizsäcker.
Quelle Bild / Text: Sören Michelsburg
Stadtrat und Kreisvorsitzender der SPD Heidelberg

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