
Dazu wird der Lange Anger zwischen Da-Vinci- und Galileistraße nachträglich in seiner Widmung beschränkt. Diese sogenannte Teileinziehung ist die Grundlage für einen dauerhaft autofreien Bereich. Der Gemeinderat hatte bereits im Juli 2020 beschlossen, das nötige Verfahren dafür einzuleiten. Aufgrund zweier Einwendungen konnte das bisher nicht umgesetzt werden und erfolgt nun mit dem neuen Beschluss unter Würdigung der Einwendungen.
Zwei Plätze werden zu einer 11.400 Quadratmeter großen Einheit
Auf der Grundlage des Beschlusses kann in der Bahnstadt ein rund 11.400 Quadratmeter großes autofreies Zentrum entstehen. Dafür wird die Straßenfläche des Langen Angers zwischen Gadamerplatz und Pfaffengrunder Terrasse den beiden Platzflächen zugeordnet. So können die beiden Plätze, die Tag für Tag von zahlreichen Menschen aus dem Stadtteil genutzt werden, eine Einheit bilden. Das bietet zahlreiche Vorteile: für einen lebendigen Stadtteil, das soziale Miteinander und vor allem mehr Sicherheit. Festgeschrieben ist das auch im Bahnstadt-Rahmenplan, der die Grundlage für die städtebauliche Struktur und das Handeln aller Akteure der Stadtteilentwicklung bildet.
Sichere Radwegeverbindung
Auch mit Blick auf den Ausbau des Radwegenetzes in der Region ist das autofreie Zentrum wichtig. Künftig quert der neue Radschnellweg zwischen Heidelberg und Schwetzingen den Langen Anger auf Höhe der Da-Vinci-Straße. Der Radweg führt dann weiter über die geplante Gneisenaubrücke und Neckarbrücke ins Neuenheimer Feld. Das autofreie Bahnstadt-Zentrum erhöht auch die Sicherheit der Radfahrenden.
Zuletzt aktualisiert am 17. Oktober 2022, 19:35



































