Ludwigshafen – Dt. Staatsphilharmonie RLP: 1. Mannheimer Meister*innenkonzert am 09.10.2022

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar

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Mit der Blockflöte durch die Musikgeschichte

Am Sonntag, den 09. Oktober um 18.00 Uhr findet das 1. Mannheimer Meister*innenkonzert im Rosengarten statt. Gemeinsam mit dem Blockflötisten Maurice Steger, der auch das Konzert als Dirigent leiten wird, präsentiert die Staatsphilharmonie Werke von Bach, Vivaldi, Hosokawa, Webern und Mozart.

Mit einem selten gehörten Instrument auf der großen Konzertbühne startet die Staatsphilharmonie in die Aboreihe der Mannheimer Meister*innenkonzerte im Rosengarten: Im Mittelpunkt steht der Blockflötist Maurice Steger, der nicht nur solistisch den Abend bereichern, sondern auch als Dirigent das Programm leiten wird. Der Virtuose ist eine Koryphäe innerhalb seines Faches und ein Spezialist für Barockmusik. Mit ihm und seinem Instrument geht die Staatsphilharmonie auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Es erklingen Werke von Bach, Vivaldi, Mozart, Webern und dem zeitgenössischen Komponisten Toshio Hosokawa.

Durch Maurice Steger erlebt die Blockflöte derzeit eine Renaissance, die sich in seinem Engagement als Spezialist und Botschafter für das Instrument sowie als Forscher nach selten oder nie gespielten Werken zeigt. Als Solist wird er Johann Sebastian Bachs Konzert für Blockflöte in D-Dur spielen, das nicht nur die Virtuosität und rhythmische Raffinesse des Spielenden herausfordert, sondern auch das Instrument in seiner Farbigkeit vorstellt. In Antonio Vivaldis Konzert für Blockflöte in g-Moll, das ebenfalls 1718 entstand, wird die Blockflöte zu einer Erzählerin: Inspiration für die Geschichten, die in den Noten stecken, erhält der Solist über die Tempo- und Satzangaben, die Vivaldi mit „La notte“ (Die Nacht), „Fantasmi“ (Träume) und „Il Sonno“ (Schlaf) betitelte.

Neben den Solokonzerten erklingt am Konzertabend unter der Leitung von Maurice Steger eine Bandbreite an Werken, die vom Barock bis in die Moderne reichen. Johann Sebastian Bachs „Musikalisches Opfer“ wird dabei zweifach dargeboten: Das Werk basiert auf einem Thema, das Bach von Friedrich dem Großen vorgelegt bekam, woraus dieser eine dreistimmige Fuge entwickelte. 1934/35 bearbeitete Anton Webern dann Bachs Ricercare für eine Orchesterbesetzung, die das königliche Thema in kleine Bestandteile auflöst und diese auf die unterschiedlichen Instrumente aufteilt. Mit dem Werk „Singing Garden in Venice“ des Komponisten Toshio Hosokawa erklingt an dem Abend auch eine zeitgenössische Komposition. Die Hitparade, der Titel des Konzertabends, endet mit Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 35 D-Dur und nimmt die Zuhörer*innen mit in die musikalische Epoche der Wiener Klassik.

Eine Konzerteinführung findet um 17.15 Uhr im Stamitzsaal statt.

Die Konzertdaten auf einen Blick:

Sonntag, den 09. Oktober, 18.00 Uhr

  1. Mannheimer Meister*innenkonzert

Mannheim, Musensaal im Rosengarten

Maurice Steger, Dirigent und Blockflöte

Programm:
Johann Sebastian Bach,
Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso Continuo D-Dur, BWV 1053

Johann Sebastian Bach, Musikalisches Opfer BWV 1079, daraus: Ricercare à 6

Antonio Vivaldi, Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso Continuo g-Moll, op. 10 Nr. 2 „La Notte“

Toshio Hosokawa, Singing Garden in Venice, daraus: Nacht – Schlaf

Johann Sebastian Bach, Musikalisches Opfer BWV 1079, daraus: Ricercare à 6 (bearb. von Anton Webern)

Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 35 D-Dur, KV 385 „Haffner“

Einzelkarten 32 / 25 / 15 €

Vorverkauf

online, www.staatsphilharmonie.de, per Mail, karten@staatsphilharmonie.de

telefonisch 0621/336 73 33

Mo und Fr 11.00–17.00 Uhr /

Di und Do 11.00–19.00 Uhr /

Sa 10.00–13.00 Uhr

Quelle: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

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