Heidelberg – Stadtgespräche: 1622 – (Wie) erinnert man an Krieg und Zerstörung? Podiumsdiskussion am 27. September im Kurpfälzischen Museum


Matthäus Merian: Belagerung und Eroberung Heidelbergs durch Tilly 1622 (Druckgraphik). Foto: Kurpfälzisches Museu

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Tagtäglich erreichen uns aus aller Welt Bilder des Krieges und der Zerstörung. Sie beunruhigen, setzen sich fest und führen zur Solidarisierung mit den Betroffenen. Wie gehen wir mit der Erinnerung an Krieg und Zerstörung um? Welche Formen der Erinnerung wurden in der Vergangenheit praktiziert, welche sind heute angebracht? Und welche Rolle spielen die aktuellen Kriegsereignisse in der Ukraine und anderswo in der Gestaltung der Erinnerung an längst zurückliegende kriegerische Zerstörungen? Anlässlich der vor 400 Jahren, im September 1622, erfolgten Eroberung Heidelbergs durch die kaiserlichen Truppen Tillys sowie der gegenwärtigen Ausstellung „Krieg und Frieden“ im Kurpfälzischen Museum Heidelberg wollen die
2. Heidelberger Stadtgespräche am Dienstag, 27. September 2022, um 19 Uhr im Kurpfälzischen Museum, großer Ausstellungsraum der Archäologie, Hauptstraße 97, diesen Fragen im Rahmen einer Podiumsdiskussion nachgehen. Der Eintritt ist frei, es gibt keine Platzreservierung.

Dabei kommen mit Dr. Uta Coburger, Staatliche Museen und Schlösser, und Dr. Frieder Hepp, Kurpfälzisches Museum Heidelberg, sowohl Vertreter der musealen Praxis zu Wort als auch mit Pfarrerin Sigrid Zweygart-Pérez, Kirchenbezirksbeauftragte für Flucht und Migration, und Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca, Citykirche Heiliggeist, Vertreter der Kirche, für die die Sorge um den Frieden und die Betreuung der von Kriegen betroffenen Menschen Kernaufgaben sind. Die 2. Heidelberger Stadtgespräche werden vom Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum Heidelberg organisiert.

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