Heidelberg – Die ganze Bandbreite der komplexen Hautchirurgie – Das St. Josefskrankenhaus Heidelberg eröffnet mit Prof. Dr. med. Moritz Felcht ein hochspezialisiertes Zentrum für Dermatochirurgie

Prof. Dr. med. Moritz FelchtSt. Josefskrankenhaus Heidelberg
Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/St. Josefskrankenhaus Heidelberg[) – „Mit seinem Eintritt ist uns ein echter medizinischer Coup gelungen“, freut sich Dr. Benjamin Behar, Geschäftsführer am St. Josefskrankenhaus. Denn zum 1. Oktober startet in der Heidelberger Traditionsklinik mit Prof. Dr. med. Moritz Felcht der aktuelle Präsident der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC) als Chefarzt des neu gegründeten hautchirurgischen Zentrums. Gemeinsam mit seinem Team bietet er am St. Josefskrankenhaus allen Patienten das gesamte Spektrum komplexer Hautchirurgie auf universitärem Niveau – für weißen und schwarzen Hautkrebs ebenso wie für die Behandlung der Akne inversa oder des Ulcus cruris .

Hauttumoren gehören heute zu den häufigsten Tumorerkrankungen des Menschen, allen voran das Basaliom (Basalzellkarzinom) also der sogenannte „weiße Hautkrebs – Tendenz weiter steigend. Früherkennung ist hier wie so oft das A und O zur erfolgreichen Behandlung – auch wenn der Tumor, gerade bei älteren Patienten, zum wiederholten Male auftritt. Jedoch nehmen Hauttumoren von Fall zu Fall sehr unterschiedlichen Formen an. Die Wahl der richtigen Diagnose und Behandlung sind dann in besonderem Maße erfolgsentscheidend. Und mit der tut sich nun einmal leichter, wer viel Erfahrung mitbringt – so wie Prof. Dr. Moritz Felcht. Seit 15 Jahren erforscht er das Thema Hautkrebs und bringt selbst unzählige Stunden als Hautchirurg mit. In den letzten Jahren war er als geschäftsführender Oberarzt und Leiter des dermatochirurgischen OPs an der UMM tätig.

Tumorerkrankungen auf allen Ebenen professionell begegnen

Diesen Erfahrungsschatz bringen er und sein Team nun in einer Tumor-Spezialsprechstunde am St. Josefskrankenhaus ein – „wir setzen sozusagen an den Fällen an, die über die diagnostischen Möglichkeiten und das Behandlungsspektrum der niedergelassenen Kollegen hinausgehen“, erklärt er den gängigen Prozess. „Der vertraute Hautarzt ist immer erster Ansprechpartner des Patienten – nur gemeinsam können wir eine optimal ineinandergreifende ambulante und stationäre Versorgung sicherstellen.“ Im neuen dermatochirurgischen Zentrum wird deshalb auch stets in enger Abstimmung mit dem zuweisenden Arzt und dem Patienten entschieden, welche Therapie die richtige ist – eine Wahl, die nicht nur durch rein medizinische Aspekte beeinflusst wird. Denn die meisten Hauttumoren treten im Gesichtsbereich auf und werden entsprechend häufig als psychisch besonders belastend empfunden. Auch das kosmetische Ergebnis ist deshalb von zentraler Bedeutung, weiß Prof. Felcht, der in den letzten Jahren in mehreren klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten unterschiedliche Möglichkeiten der Defektdeckung im Gesichtsbereich analysiert hat.

„Krebs ist für die meisten Patienten und ihre Angehörigen eine sehr vielschichtige Herausforderung. Wir möchten jedem einzelnen Patienten professionell auf allen Ebenen gerecht werden, die diese Diagnose für ihn birgt“, so der neue Chefarzt. Deshalb bietet das Zentrum für Hautchirurgie neben einer schnellen Terminvergabe mit der Schnellschnittdiagnostik eine besondere Leistung für Patienten mit Basalzellkarzinom, also weißem Hautkrebs, an. Wer jemals auf ein wichtiges medizinisches Ergebnis gewartet hat, weiß, wie nervenzehrend sogar Minuten sein können – die Schnellschnittdiagnostik setzt hier an und erlaubt es, dass die Patienten morgens operiert werden und in der Nachmittagsvisite bereits ihr feingewebliches Ergebnis erhalten. Damit entfällt die Wartezeit auf den feingeweblichen Befund über Nacht.

Interdisziplinärer Erfahrungsschatz für alle Hauterkrankungen

Ein zweiter Fokus des Zentrums liegt auf der Behandlung der Akne inversa – eine entzündliche Hauterkrankung, die vor allem Hautpartien betrifft, in denen sich leicht Hautfalten bilden, beispielsweise die Achselhöhlen oder die Genitalregion. Schmerzhafte Eiteransammlungen, Abszesse, Fisteln sowie Narben sind häufige Folgen. Bedauerlicherweise wird die Krankheit oft erst erkannt, wenn sie bereits weit fortgeschritten ist und große Hautpartien betrifft. „Für die Patienten ist Akne inversa eine große körperliche und psychosoziale Belastung“, so Prof. Dr. Moritz Felcht. „Hier freue ich mich sehr auf den Austausch mit den Kollegen im Haus und im Artemed-Verbund.“ Denn tatsächlich kann den Patienten in und um Heidelberg nicht nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen wie der Urologie, der Gynäkologie oder der allgemeinen Chirurgie das gesamte Behandlungsspektrum für die tückische Hauterkrankung angeboten werden, sondern auch in einem Expertennetzwerk darüber hinaus: „Die Artemed, zu der das St. Josefskrankenhaus seit dem vergangenen Jahr gehört, verfügt mit ihren führenden dermatochirurgischen Zentren u. a. in Berlin, Hamburg und München über eine besondere Expertise im Bereich der komplexen Hautchirurgie, die von den Patienten sehr geschätzt wird“, erläutert Geschäftsführer Dr. Benjamin Behar.

Dieses gruppenweite Know-How gilt auch für den dritten Schwerpunkt der Abteilung, die Therapie des Ulcus cruris, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt – ein offenes, zumeist nässendes Geschwür am Unterschenkel, das einfach nicht abheilen will. Die häufigsten Ursachen sind venöse oder arterielle Zirkulationsstörungen des Blutes im Haut- und Unterhautgewebe oder eine Zuckerkrankheit (Diabetes). Ein breites Expertennetzwerk aus Gefäßchirurgen, Radiologen, Stoffwechselexperten und ganz neu eben auch Dermatochirurgen steht nun am Josefskrankenhaus bereit, um in kollegialer Zusammenarbeit und auf kurzen Wegen sowohl die Ursache des offenen Beines zu behandeln als auch im Anschluss die Wunde zu verschließen. Dabei werden auch innovative Therapien zum Einsatz kommen, beispielsweise Versajet®, eine Wasserstrahl-basierte Technik, welche primär erkranktes, totes Gewebe abträgt und gleichzeitig gesundes, lebendes Gewebe erhält.

Persönliche Bindung als Schlüssel zum Behandlungserfolg

„Wir haben am St. Josefskrankenhaus die Möglichkeit, die komplette Bandbreite der komplexen Hautchirurgie anzubieten – für alle Arten, Ausprägungen und Schweregrade dermatochirurgischer Fragestellungen“, resümiert Prof. Dr. Moritz Felcht und erklärt gleichzeitig den besonderen Reiz der neuen Aufgabe: „Die Universitätsmedizin birgt für jeden Arzt großartige medizinische und berufliche Möglichkeiten. Ein hochrenommiertes, in seiner Größe aber eher familiäres Haus wie das St. Josefskrankenhaus wiederum ermöglicht schnelle Wege und lässt einen sehr engen Kontakt zu den Patienten zu“, so der Experte. „Ich möchte meine Patienten von der Vorstellung bis zur Entlassung begleiten können und ihnen so eine ganz individuelle, auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung bieten.“

„Die menschliche Zuwendung durch vertraute Ärzte und Pflegekräfte ist für eine schnelle Genesung von großer Bedeutung und macht das St. Josefskrankenhaus Heidelberg zu einer ganz besonderen Klinik“, ist auch Dr. Benjamin Behar überzeugt. „Dieses familiäre Miteinander wird auch Maxime für das neue Zentrum für Dermatochirurgie sein – vor allem mit Prof. Felcht als Chefarzt. Ihm an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Willkommen von uns allen!“

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