Sinsheim – Bislang elf Tatverdächtige im Zusammenhang mit Raubstraftaten Ende Juni ermittelt – Betretungs- und Aufenthaltsverbote für Innenstadt erlassen

Sinsheim / Metropolregion Rhein-Neckar. (ots)

Nachdem sich in den Abendstunden des 25. Juni mehrere Raubstraftaten im Bereich des Hauptbahnhofs, der Sidlerschule und im Duttengässchen ereignet hatten, nahm das Jugenddezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, mit Unterstützung des Polizeireviers Sinsheim, umgehend die weiteren Ermittlungen auf.

Im Rahmen dieser begründete sich schließlich ein dringender Tatverdacht gegen eine Gruppe von bislang elf ermittelten Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren aus Sinsheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Sie sollen in unterschiedlicher Zusammensetzung mindestens zehn Eigentums- und Gewaltdelikte begangen haben. Bislang sind den Ermittlern zehn Opfer bekannt.

Bereits Ende Juli wurden in diesem Zusammenhang zehn Wohnungen der Verdächtigen in Sinsheim und in Heidelberg durchsucht. Hierbei konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Eine Auswertung und Zuordnung der Gegenstände findet nach wie vor statt.

Auf Anregung des Polizeirevier Sinsheim prüfte die Stadt Sinsheim unverzüglich ein mögliches Aufenthaltsverbot für die Jugendlichen, die bereits in der Vergangenheit mehrfach als Störer im Stadtgebiet auffielen.

Das Ordnungsamt der Stadt Sinsheim erließ daraufhin gegen vier von ihnen ein Aufenthaltsverbot für die Innenstadt und die Bereiche um die Jahnstraße, die Neulandstraße und In der Au, sowie Teilbereiche von Sinsheim-Ost, Rohrbach und Steinsfurt.

Das Jugenddezernat geht aktuell davon aus, dass die Tätergruppierung für weitere Raubstraftaten in Sinsheim sowie in der näheren Umgebung verantwortlich sein könnte, die womöglich noch nicht bei der Polizei bekannt bzw. zur Anzeige gebracht wurden.

In diesem Zusammenhang suchen die Ermittlerinnen und Ermittler dringend nach weiteren Geschädigten, die in der Vergangenheit durch die Gruppe in Sinsheim ihrer Wertgegenstände beraubt und/oder körperlich angegangen wurden.

Diese werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/ 174-4444 oder mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen. http://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/5260502

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