Südliche Weinstraße – Sicherungsmaßnahmen an der Burgruine Neuscharfeneck: Förderbescheide übergeben

Landrat Dietmar Seefeldt und Alexander Schweitzer, Staatsminister im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz haben die Förderbescheide an Volker Lahr, Vorsitzender des Scharfeneckvereins, und Ortsbürgermeister Peter Henrich (v.l.) übergeben.
Südliche Weinstraße / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – 1.458.000 Euro an Fördermitteln konnten Ortsbürgermeister Peter Henrich und Volker Lahr als Vorsitzender des Scharfeneckvereins für Sicherungsmaßnahmen der Burgruine Neuscharfeneck entgegennehmen: Die Ortsgemeinde Flemlingen erhält als Eigentümer der Burg Bundesmittel in Höhe von 810.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm X sowie eine Landesförderung in Höhe von 648.000 Euro. Die Ortsgemeinde Flemlingen und der Scharfeneckverein teilen sich den nicht durch Zuwendungen gedeckten Eigenanteil hälftig. Weil dies ein nicht unerheblicher Betrag ist, hat sich Landrat Dietmar Seefeldt für eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro aus Mitteln der Sparkassenstiftung zugunsten des Vereins eingesetzt und nun übergeben. Landrat Dietmar Seefeldt war mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Edenkoben Daniel Salm bei der Förderbescheidübergabe durch Alexander Schweitzer, Staatsminister im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz, vor Ort, um sich über die bevorstehenden Sicherungsmaßnahmen zu informieren.

Landrat Dietmar Seefeldt und Alexander Schweitzer, Staatsminister im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz haben die Förderbescheide an Volker Lahr, Vorsitzender des Scharfeneckvereins, und Ortsbürgermeister Peter Henrich (v.l.) übergeben.

„Die Sicherungsmaßnahmen an der Burgruine Neuscharfeneck sind für Archäologie, Bauforschung und ökologische Belange zwingend notwendig. Der Erhalt der Ruine als Kulturgut ist für den Landkreis Südliche Weinstraße ein wichtiges Anliegen, unsere 15 Burgen und Burgruinen im Landkreis sind auch unter touristischen Aspekten wertvolle Anziehungspunkte. Im Oktober sollen nun erste archäologische Arbeiten beginnen“, informiert Landrat Dietmar Seefeldt.

Weiterhin werde eine digitale Vermessung der Anlage vorgenommen. Zudem werden Ausschreibungen auf den Weg gebracht, um möglichst im Frühjahr 2023 mit den Sicherungsmaßnahmen zu beginnen. Zunächst sollen der Turm am Haupteingang und die Mauer über dem Haupttor saniert werden und nahezu gleichzeitig sollen die Maßnahmen am Felsenerker am Aufgang zur Oberburg bzw. Zentralfelsen beginnen.

„Ziel ist es, die Anlage schnellstmöglich wieder teilweise für Gäste zu öffnen und dabei den Zugang zur beliebten Aussichtsplattform auf der Schildmauer zu ermöglichen“, erklärt Seefeldt.

Die Maßnahmen der Verkehrssicherung insgesamt sollen bis spätestens Frühjahr 2026 abgeschlossen werden.

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