Heidelberg – „NATÜRLICH barrierefrei“: Mit dem Oberbürgermeister über Stock und Stein – OB testete mit Quiz-Gewinner einen Geländerollstuhl für mobilitätseingeschränkte Menschen


Turan Ala (l.) von Sunrise Medical erklärt Alexander und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner die Funktionen des Geländerollstuhls.
Foto:Stadt Heidelberg

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Wie fühlt es sich für Menschen mit einer Behinderung an, mit einem Geländerollstuhl über Stock und Stein zu fahren? Das wollten der zehnjährige Alexander und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei einer gemeinsamen Wanderung am Ende der Schulferien testen. Der Schüler aus Heidelberg hatte die Wandertour beim Heidelberger Bürgerfest im März 2022 bei einem Quiz zum Thema „Barrierefreiheit“ gewonnen. Behindertenbeauftragte Christina Reiß begleitete am 5. September 2022 die Wandertour durch den Ziegelhäuser Wald. Sie ist sicher: „Sich in die Situation von Menschen mit Behinderungen zu versetzen, baut Barrieren in den Köpfen ab oder verhindert deren Entstehung von Beginn an.“

Menschen mit starker Mobilitätseinschränkung können dank des Geländerollstuhls seit diesem Jahr erstmals an ausgewählten Führungen des Programms „NATÜRLICH Heidelberg“ teilnehmen. Möglich ist das dank der Kooperation der Stadt Heidelberg mit dem Hersteller Sunrise Medical sowie dem Sanitätshaus adViva. Die Umweltbildungsplattform „NATÜRLICH Heidelberg“ strebt für 2023 die Beschaffung eines geländegängiges E-Rollstuhls an, um das Projekt „NATÜRLICH barrierefrei“ dauerhaft in Heidelberg zu etablieren.

„Der Geländerollstuhl ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir als Stadt mit verschiedensten Maßnahmen Menschen mit Handicaps unterstützen können, selbstverständlich an Gemeinschaft teilzuhaben. Mir ist es ein Anliegen, das noch stärker zu fördern“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Hintergrund: Menschen mit Behinderung in Heidelberg

Mehr als 20.000 Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung leben in Heidelberg. Mit vielen zielgerichteten Maßnahmen unterstützt die Stadt diese Bürgerinnen und Bürger, damit sie möglichst selbstständig leben und selbstverständlich an der Gemeinschaft teilhaben können. Dazu gehört etwa das Förderprogramm Barrierefreie Lebenslaufwohnungen, mit dem die Stadt private Neu- und Umbaumaßnahmen unterstützt, oder der Wegweiser und Stadtführer „Heidelberg hürdenlos“. Seit 2008 haben Menschen mit Behinderung in Heidelberg außerdem eine kommunale Interessenvertretung: den Beirat von Menschen mit Behinderungen. Ombudsfrau, Lotsin und Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderung ist seit 2016 in der Stadtverwaltung die Behindertenbeauftragte Christina Reiß.

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