Landau – Vorbereitet sein für Gewitter und Starkregen – Vor Schäden durch Überflutung vorsorgen – EWL gibt Tipps und appelliert an aktive Bürgerschaft

Symbolfoto: Jan Mallander

Landau / Metropolregion Rhein-Neckae(red/ak/Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau) – Es stürmt, blitzt und donnert – ein typisches Sommergewitter. Doch es gibt ein weiteres Wetterphänomen, welches bei Unwettern zur Gefahr werden kann: Starkregen. Dabei fallen große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit und überfordern schnell jede Kanalisation. Bäche und Flüsse können über die Ufer treten, erhebliche Schäden durch Sturzfluten mit Schutt und Schlamm sind die Folgen. Der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, die Gegebenheiten des eigenen Grundstücks zu prüfen und persönlich vor Überflutungsschäden vorzusorgen. „Die klimatischen Veränderungen spüren wir bereits heute sehr deutlich. Als Folge der Erderwärmung entladen sich immer häufiger Unwetter. Daran müssen wir uns notwendigerweise anpassen. Die beste Vorsorge ist eine Kombination aus Weitsicht und Pragmatismus. Geeignete Maßnahmen sollten alle umsetzen“, appelliert Dr. Maximilian Ingenthron, Verwaltungsratsvorsitzender des EWL, an die Bürgerschaft.

Bauliche Vorkehrungen an Grundstück und Haus

Der EWL als kommunaler Dienstleister kümmert sich in Landau um die Abwasserbeseitigung und die Abführung des Regenwassers. Gemeinsam mit der Stadt entwickelt er auch ein Konzept zur Hochwasservorsorge. Fest steht: Bei extremen Starkregenereignissen können die Wassermassen das öffentliche Kanalnetz überlasten. „In solchen Fällen helfen nur noch Vorsorgemaßnahmen seitens der Eigentümerinnen und Eigentümer, damit nicht gleich die Keller volllaufen und Wasser ins Haus dringt,“ betont Bernhard Eck, Vorstandsvorsitzender des EWL. Er ist sicher, dies spare viel Ärger, Leid und Kosten. Vor finanziellen Risiken bewahrt auch der Abschluss einer Elementarversicherung.

Schutz durch Rückstausicherung

Sind die öffentlichen Abwassersysteme überlastet, kann es passieren, dass das Abwasser durch den Abfluss ins Gebäude gelangt. Ein Rückstauverschluss am Kanalanschluss des Hauses verhindert das. Die häufigste Ursache für vollgelaufene Keller ist dadurch gebannt. Rückstausicherungen lassen sich auch nachträglich einbauen. Installateure beraten bei Auswahl und Einbau. Wichtig ist, die Vorrichtung ein- bis zweimal jährlich zu prüfen, da Verschmutzungen die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können.

Schwachstelle Fenster und Türen

Auch Fenster und Türen gibt es in Ausführungen, die Schutz vor Starkregen versprechen. Sie sind druckwassergeschützt und lohnen sich besonders im Unter- und Erdgeschoss. Lichtschächte können hingegen durch eine erhöhte Mauer geschützt werden. Generell empfiehlt der EWL einen Vorrat an Sandsäcken, die im Notfall an sensiblen Stellen des Grundstücks ausgelegt werden können.

Sonderfall Heizöltank

Zum Schutz von Grundwasser und Gewässern gelten für Heizöltanks besondere Vorschriften, auf die der EWL aufmerksam macht. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen für ihre Heizölanlage hochwassergeschützte Installationen nachweisen. Diese Regelung ist in bestimmten Regionen ab Januar 2023 gültig. Grund hierfür ist, dass austretendes Heizöl bei zurückliegenden Überschwemmungen bereits zu enormen Schäden durch Verunreinigungen geführt hat.

Mehr Informationen

Der EWL hat ein Merkblatt zum Thema Starkregen und Überflutungsschutz erarbeitet. Sie finden es auf der Internetseite unter www.ew-landau.de/Abwasser/Starkregen. Die Fachkräfte des EWL beraten unter den Rufnummern 0 63 41 / 13 -8656 und -8657 bei Fragen zur Abwasserführung und dem Schutz vor Starkregenereignissen.

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