Mannheim – Stadt verfolgt schnell umsetzbare #Energiesparmaßnahmen

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.

Am 25. Juli 2022 wurde eine gemeinsame Erklärung unter Mitwirkung der Kommunen, Verbände und Unternehmen in Baden-Württemberg zum Energiesparen verabschiedet. In dieser Erklärung verpflichten sich die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, sich in ihrem Wirkungsbereich für weniger Energieverbrauch und mehr Energieeffizienz einzusetzen. Dafür hat die Stadt Mannheim kommunale Einsparmaßnahmen vorbereitet.
„Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie die Bundesnetzagentur gehen im überwiegenden Teil der von ihnen berechneten Szenarien davon aus, dass wir im Winter eine extrem schwierige Versorgungslage haben werden. Ziel ist es deshalb, durch Energiesparmaßnahmen am Ende 20 Prozent Gas einzusparen, um einer Gasmangellage mit unabsehbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen entgegenzuwirken. Daher müssen auch auf kommunaler Ebene schnell umsetzbare Energiesparmaßnahmen unternommen werden“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.
Unter anderem sollen folgende weitere Einsparmaßnahmen in der Verwaltung der Stadt Mannheim umgesetzt werden:

1.Die Raum- und Wassertemperatur der Hallenbäder soll um 2 Grad Celsius reduziert werden. Der Temperaturunterschied von Wasser- zu Raumtemperatur wird auf 2 Grad Celsius beschränkt. Auch die Beckenheizungen in den Freibädern, die mit Fernwärme betrieben werden, werden ausgeschaltet.
2.Vorhandene Raumlufttechnischen Anlagen werden auf mögliche Reduktion des Luftumsatzes und der Temperaturregelung geprüft und soweit es die Pandemielage zulässt auf den geringstmöglichen Energieverbrauch eingestellt.
3.Die Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude wird in der Regel reduziert oder abgeschaltet. Welche dies sind, wird demnächst geprüft.
4.Die Straßenbeleuchtung wird reduziert, soweit die Verkehrssicherungspflichten und präventive Sicherheitsaspekte (Beleuchtung von Unterführungen) nicht beeinträchtigt werden.
5.Die Raumtemperatur während der Heizperiode wird in der Regel auf das gesetzliche Minimum reduziert.
6.Der Stadtraumservice Mannheim prüft in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Polizei, ob Ampelanlagen über das bisherige Maß hinaus abgeschaltet werden können. Abschaltung von Ampelanlagen in der Nacht.
7.Die Betriebszeiten von Heizung, Lüftung und Kälte werden überprüft, angepasst und reduziert. Es wird ein hydraulischer Abgleich durchgeführt.
8.Die städtischen Dienststellen sind aufgefordert, zu prüfen, inwieweit mobiles Arbeiten zu einer optimalen Raumnutzung beitragen kann.
9.Umstellungen auf nicht-fossile Energieträger und energetische Sanierungen von öffentlichen Gebäuden werden forciert.

Quelle Stadt Mannheim / Bild / Text

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