Heidelberg – Von wegen leuchtend rot – hell und flauschig sind sie! Nachwuchs bei den Kuba-Flamingos im Zoo Heidelberg zeigt sich

Foto: Zoo Heidelberg/Petra Medan
Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Schaut man auf den großen See im Zoo Heidelberg, sind die leuchtend orangeroten Kuba-Flamingos nicht zu übersehen. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass sich noch etwas kleines, helles Flauschiges zwischen den langen Beinen der Flamingos bewegt. Schnell ist klar: Das müssen die Jungtiere sein! Die grauweißen Küken staksen noch etwas ungeschickt zwischen den erwachsenen Tieren umher, zeigen sich jedoch sehr aktiv und fit. Insgesamt sind drei Küken geschlüpft.
Die jungen Flamingos sehen noch ganz und gar nicht wie die langbeinigen, leuchtenden, erwachsenen Vögel aus. Sie besitzen ein helles, flauschiges Federkleid und kommen mit kräftigen, kurzen Beinen daher. Neugierig erkunden sie bereits die Umgebung der Nester und wagen die ersten Schritte im Wasser. Mit etwas Glück lassen sich die Kleinen dabei beobachten, wie sie den typischen „Ein-Bein-Stand“ üben. Für die Elternvögel gibt es nun viel zu tun, denn die Kleinen wollen unentwegt gefüttert werden. Dabei setzen die Flamingo-Eltern auf Teamarbeit: Sowohl beim Brüten als auch beim Füttern wechseln sich Mutter und Vater immer wieder ab.
Neben dem hellen Gefieder sieht auch der Schnabel der Küken noch nicht ‚flamingohaft‘ aus. Erst in ein paar Monaten bildet sich der typisch abgeknickte Seihschnabel aus, mit dem sie gemeinsam mit den erwachsenen Flamingos das Wasser filtern werden. Dieses stetige Wasserfiltern dient der Nahrungsaufnahme: Der Schnabel wird gefüllt, das Wasser läuft wieder heraus und Plankton und kleine Insekten verbleiben im Schnabel. In Ihrer Heimat nehmen Flamingos beim Filtrieren des Wassers kleine Krebse zu sich. Der Farbstoff der Krebse (Carotinoide) wird in der Leber der Tiere umgewandelt und im Federkleid eingelagert; es wird mit der Zeit leuchtend rot. Da im Großen See nicht ausreichend Krebse leben, sorgt im Zoo spezielles Futter für die typische Gefiederfarbe. Noch im Herbst, wenn die Küken ihren Eltern in der Größe in nichts mehr nachstehen werden, sind sie weiterhin an dem grauen Gefieder zu erkennen, denn es dauert einige Zeit, bis sich das Gefieder durch das Futter färben wird. Zoobesucher können die Entwicklung der Küken daher im Jahresverlauf gut beobachten – ein spannendes Unterfangen für Jung und Alt.

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