Germersheim – Ein Spielmobil voll Spaß! Baby-Bewegungsanhänger tourt durch den Landkreis Germersheim

Jugend- und Schuldezernent Christoph Buttweiler (rechts) und Denise Hartmann-Mohr (Mitte) freuen sich mit ihrem Team der „Frühen Hilfen“ über den neuen Baby-Bewegungsanhänger. Foto: Kreisverwaltung Germersheim / Michael d’Aguiar
Germersheim / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Premiere ist am morgigen Mittwoch, 6. Juli, von 15 bis 17 Uhr am Spielplatz im Wörther Bürgerpark: Auf Einladung des Familienbüros macht dann erstmals der neue Baby-Bewegungsanhänger im Landkreis Station – vollgepackt mit Spiel-, Spaß- und Bewegungselementen für die jüngsten Kreis-Bürgerinnen und –Bürger, im Alter von bis zu drei Jahren. Der Baby-Bewegungsanhänger ist ein neues Angebot der Kreisverwaltung, das ein Team des Jugendamtes für den Bereich „Frühe Hilfen“ konzipiert und umgesetzt hat. Zielgruppe sind Eltern, Familien, Krabbelgruppen oder Personen der Tagespflege, die insbesondere in der Zeit während der Corona-Maßnahmen auf viele soziale Kontakte und Bewegungsangebote verzichten mussten.

„Durch die vielfältigen Spiel- und Spaßangebote erhoffen wir uns vor allen Dingen einen zwanglosen und niedrigschwelligen Zugang zu den Menschen in unserem Landkreis. Denn nur wenn wir im Kontakt und Austausch mit Eltern oder Sorgeberechtigten sind, können wir frühzeitig erkennen, ob und welche Hilfsangebote seitens unserer Jugendhilfe benötigt werden”, zeigt sich Jugenddezernent und Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler begeistert von dem kreiseigenen Baby-Bewegungsanhänger. Auch die Leiterin des Kreisjugendamtes, Denise Hartmann-Mohr, ist überzeugt, dass der Einsatz vor Ort dabei hilft, Barrieren abzubauen und Zugänge zu ermöglichen: „Jugendhilfe ist mehr als das, was in Medien leider oftmals dargestellt wird. Hier können Angebote wie der Baby-Bewegungsanhänger auf einfache Art und Weise helfen deutlich zu machen, dass wir auf sehr vielfältige Art und Weise Eltern, Jugendliche oder Kinder unterstützen. Unsere Kolleginnen und Kollegen rund um das Netzwerk ’Frühe Hilfen’ haben gemeinsam dieses Angebot konzipiert und ich bin froh, dass wir das Projekt so schnell umsetzen konnten.“

Der Jugendhilfeausschuss hatte erst im Mai dieses Jahres das Projekt begrüßt. Gefördert wird das Modellprojekt zu einhundert Prozent aus Mitteln der Bundesstiftung „Frühe Hilfen“, die mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ einen eigenen Fond für derartige Maßnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro bereitgestellt hat. Landesweit ist das Jugendamt im Kreis Germersheim das einzige, das einen Zuschlag aus diesen Mitteln der Bundesstiftung erhalten hat. „Das beweist wieder einmal, wie innovativ unsere Teams im Jugendamt arbeiten und, dass wir erneut ein Projekt mit Modellcharakter vorweisen können, das nicht nur in Rheinland-Pfalz Beachtung findet“, lobt Jugend- und Sozialdezernent Christoph Buttweiler die Arbeit des „Netzwerks Frühe Hilfen“.

Nahezu 100 Spiel- und Spaß-Elemente, wie Hüpfpferde, Schwungtücher, Balanciersets, Bälle, Wasser- und Sandspiele, Turnmatten, Softroller oder unterschiedliche Bobby Cars sind in dem Baby-Bewegungsanhänger verstaut. Hinzu kommen Überdachungsmöglichkeiten sowie Tische und Bänke für Groß und Klein. Zum Projektstart fährt das Mobil feste Station an, die von den Häusern der Familie innerhalb des Landkreises oder den Familienbüros initiiert werden. Zur Koordination wurden zwei Fachkräfte auf Honorarbasis seitens des Kreises beauftragt, die sich um Organisation, Durchführung und Evaluation des Projektes kümmern.

Die Sachkosten belaufen sich auf eine Summe von rund 15.000 Euro (darunter auch der Anhänger selbst mit einer Ladekapazität von 750 Kilogramm), die Personalkosten wurden mit etwa 8.000 Euro kalkuliert. Für Buttweiler ein überschaubarer Aufwand: „Der finanzielle Rahmen hält sich auch aus Sicht der Bundesstiftung sicherlich in Grenzen. Zumal das Ziel, auf unbürokratischem Weg den Menschen Zugang zu Informationen und Angeboten der Jugendhilfe im Kreis Germersheim zu verschaffen, flankiert wird mit dem Umstand, dass Kleinkinder und Erwachsene miteinander in Bewegung kommen und neue Spielformen erproben können. Ganz nach dem Projekt-Motto: Früh dran – gut drauf … von Anfang an.“

Die nächsten Stationen des Baby-Bewegungsanhängers im Juli dieses Jahres:

6. Juli (1-17) – Wörth, Bürgerpark am Spielplatz (Partner: Familienbüro Wörth)

16. Juli (10-12) – Lustadt, Holzgasse 5, Sommerfest (Partner: Zwergenstube Lustadt e.V.)

16. Juli (15-18) – Weingarten, Spielplatz am Schlossberg (Partner: Kinder in Weingarten e.V.)

27. Juli (9-12) – Wörth, Familienbüro, Dorschbergstraße 6 (Partner: Familienbüro Wörth)

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