Ludwigshafen – Stadt trifft Vorkehrungen für etwaige Gasmangellage. Die Stadtverwaltung schaltet Beleuchtung öffentlicher Gebäude ab und senkt die Temperatur im Freibad

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
Notfallplan Gas

Im Zuge der von der Bundesregierung ausgerufenen zweiten Eskalationsstufe im Notfallplan Gas trifft Ludwigshafens Stadtverwaltung Vorkehrungen, um den Energie- und Stromverbrauch auf das Nötigste zu beschränken.

Unter Führung von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hat sich ein Krisenstab gebildet, in welchem verschiedene Bereiche und städtische Eigenbetriebe an Lösungen arbeiten, um die durch eine mögliche Gasmangellage entstehenden Folgen abzumildern. Dabei soll ein Maßnahmenkatalog entstehen und Einsparpotentiale aufgezeigt werden, um den Energieverbrauch städtischer Stellen und Liegenschaften konsequent zu senken. Oberstes Ziel ist es dabei, die Energiegrundsicherung für die kritische Infrastruktur im Stadtgebiet und die Menschen in Ludwigshafen nachhaltig zu gewährleisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitabeiter der Stadtverwaltung erhalten zudem zeitnah Schulungen, in denen sie Informationen erhalten, wie sie durch angepasstes Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer möglichst viel Energie sparen können.
Erste Maßnahmen

Im Freibad ist die Temperatur des Beckenwassers bereits heruntergeregelt worden. Es erfolgt kein Aufheizen mehr auf 24, sondern maximal noch auf 22 Grad Celsius. Um Energie einzusparen werden öffentliche Gebäude wie zum Beispiel der Pfalzbau oder das Rathaus ab dem Abend des Montags, 4. Juli 2022, bis auf weiteres nicht mehr beleuchtet. Die Stadtverwaltung greift damit die Hinweise des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz auf, Energie einzusparen, um möglichen Versorgungsengpässen im Herbst gegenzusteuern.
Energiespartipps im Alltag

Tipps wie Energie im Alltag eingespart werden kann, gibt es auf den Seiten der Bundesregierung:

www.bundesregierung.de
Planungen für Herbst und Winter

Der Stab soll unter anderem darüber beraten, wie Notfall- und Notfalldienstpläne aussehen können, um die Daseinsvorsorge der Verwaltung sicherzustellen. Dabei ist beispielsweise zu überlegen, welche Dienstleistungen mit wie vielen Personalressourcen und in welchem Umfang in einer Krisensituation erfolgen können. Um den Verbrauch von Wärme und Strom zu reduzieren, wird derzeit vorbereitet, die Raumtemperatur in Sport- und Turnhallen zu senken sowie das warme Wasser für Sanitäranlagen in Sportstätten abzustellen.

Inwieweit die Hallenbäder im Winter überhaupt für den Badebetrieb zur Verfügung stehen können, soll nach Lage der Dinge entschieden werden. Die Stadtverwaltung prüft ferner, wie sich mit Beginn der Heizperiode die Betriebszeiten von Heizungen und Lüftungen in Verwaltungs-, Schulgebäuden sowie Veranstaltungshäusern auf ein absolut erforderliches Mindestmaß zurückfahren lassen. Die Planungen der Stadtverwaltung beinhalten auch die Schaffung sogenannter Wärmeinseln für Bedürftige, die Friedrich-Ebert-Halle ist als entsprechende Kriseneinrichtung vorgesehen.

Es ist weiter angedacht, die Straßenbeleuchtung zu reduzieren und in der Nacht Ampelanlagen abzuschalten, wo dies möglich ist. Außenbeleuchtungen, die für die Verkehrssicherheit notwendig sind, bleiben davon unberührt.

Quelle Stadtverwaltung Lu
Bild MRN News Archiv

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