Ludwigshafen – Parti(zipations)Mobil für Straßensozialarbeit

Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar. Seit kurzem verfügt die Straßensozialarbeit der Stadt Ludwigshafen über ein “Parti(zipations)Mobil”. Mit dem umgebauten Verkaufsanhänger können die Mitarbeiter*innen der Straßensozialarbeit noch besser und auch niedrigschwellig über ihre Arbeit informieren und Projekte mit Jugendlichen anbieten. Freundlich unterstützt wurde die Anschaffung des “Parti(zipations)Mobils” durch Spenden der Aktion 72, des Fördervereins “Haus des Jugendrechts” sowie der BB-Bank. Die offizielle Übergabe des “Parti(zipations)Mobils” erfolgt am Mittwoch, 6. Juli 2022, 11 Uhr, auf dem Vorplatz des Jobcenters, Berliner Straße 23a. Dort informieren an diesem Tag die Straßensozialarbeit und die Jugendberufsagentur über ihre Angebote. Anwesend sind Vertreter*innen der Spenderorganisationen. Das Parti(zipations)Mobil soll unter anderem bei Beteiligungsprojekten mit Jugendlichen eingesetzt werden. Hierbei geht es darum, die jungen Menschen als Expert*innen ihrer Lebenswelt zu sehen und mit ihnen gemeinsam Projekte im Rahmen der Straßensozialarbeit zu entwickeln. Auf diese Weise entstehen Projekte, die den Wünschen und Bedürfnissen der Klientel entsprechen und durch deren Eigenaktivität maßgeblich mitgestaltet werden. Das “Parti(zipations)Mobil” bietet eine sehr niedrigschwellige Möglichkeit der Kontaktaufnahme.

Mit Hilfe des “Parti(zipations)Mobils” kann zudem die aufsuchende Arbeit in den einzelnen Stadtteilen unterstützt werden, indem der Anhänger als mobile Anlaufstelle für Beratungsgespräche einen geschützten Raum bietet. Mit dem “Parti(zipations)Mobil” ist es möglich, in den Stadtteilen und an markanten öffentlichen Plätzen Präsenz zu zeigen und die Straßensozialarbeit und ihre Angebote vorzustellen. Weiterhin kann der Anhänger im Rahmen von Präventionsaktionen und Informationsveranstaltungen eingesetzt werden. Mögliche Themen hierfür sind beispielsweise Alkoholprävention, Drogenprävention, Extremismus, Gewalt oder Mobbing. Diese sollen in Kooperation mit der jeweiligen Fachstelle erfolgen. Auf diese Weise können erste Kontakte zur Fachstelle erfolgen und mögliche Ängste und Hemmungen abgebaut werden. Auch bei Events und Festen kann der Anhänger zum Einsatz kommen.

Hintergrund
In der Stadt Ludwigshafen unterstützen sechs Straßensozialarbeiter*innen Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene. In ihren Stadtteilen stehen sie den jungen Menschen auf der Straße, an deren Treffpunkten oder in ihrem Stadtteilbüro zu Gesprächen zur Verfügung und haben ein offenes Ohr für deren Sorgen und Probleme. Ihre pädagogische Arbeit beruht dabei auf Freiwilligkeit und erfolgt, wenn gewünscht, auch anonym. Weitergehende Begleitung und Unterstützung erfolgt zu sehr vielfältigen Themen aus der Lebenswelt dieser Menschen, häufig bei Überschuldung, zum Thema Wohnen, zur Ausbildungs- und Jobsuche aber auch bei Drogenkonsum, Familienkrisen, psychischen Auffälligkeiten und Delinquenz. Für die Straßensozialarbeiter*innen haben lebensweltorientierte Ansätze eine besondere Bedeutung. Ein zunehmender und elementarer Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen stellt inzwischen das Internet und darin die privaten Sozialen Online-Netzwerke dar. Sie sind zu “modernen” Orten ihrer Sozialisation und Identitätsbildung geworden. Diese “digitalen” Lebenswelten sind zentrale Orte für die Straßensozialarbeit des Bereichs Jugendförderung und Erziehungsberatung, um Jugendliche zu erreichen. Mit dem Start des Projekts “Streetwork 2.0” verfolgt die Straßensozialarbeit seit Januar 2020 das Ziel, sich zusätzliche und neue Zugangswege zur Klientel zu erschließen, sich in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, Informationen weitläufiger zu verbreiten und die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung zu nutzen. Mit einem eigenen Youtube-Kanal sind die Straßensozialarbeiter*innen des Bereichs Jugendförderung und Erziehungsberatung zudem in den Sozialen Medien präsent. Gezeigt werden unter “Straßensozialarbeit Ludwigshafen” selbst produzierte Videos. Die Videos greifen Fragen auf, die für Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahren wichtig sind, und geben kurze und prägnante Antworten.

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