Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier / IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz verstärkt Einsatz für die Ausbildung

Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier /  Rhein-Pfalz-Kreis / Metropolregion Rhein-Neckar

Stabiler Ausbildungsmarkt, aber viele Stellen noch unbesetzt

 Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier, 10. Juni 2022. Nach dem Abklingen der Corona-Pandemie und trotz des Ukraine-Krieges bleibt der Ausbildungsmarkt in Rheinland-Pfalz stabil. Insgesamt zählten die vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ende vergangenen Jahres landesweit 33.288 Ausbildungsverhältnisse in ihren Mitgliedsbetrieben. In diesem Jahr (Stand: 31. Mai) wurden in den vier IHKs in Rheinland-Pfalz 5.955 neue Ausbildungsverträge eingetragen – fast exakt so viele wie im Vorjahr.

„Der Karriereweg Ausbildung trotzt Krisen und geopolitischen Umwälzungen. Aber: Der Bedarf der Ausbildungsunternehmen ist noch lange nicht gedeckt – die Zahl der bis dato unbesetzten Stellen ist im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gestiegen. Auszubildende sind quer durch alle Branchen gesucht, nicht nur im Bereich Logistik und Gastgewerbe“, erklärt Dr. Holger Bentz, bildungspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Die Gründe sind offenkundig: Der Fachkräftemangel – vor Corona mannigfaltig diskutiert – ist weiterhin präsent, auch wenn er aufgrund der globalen Krisen in der öffentlichen Diskussion leicht in den Hintergrund gerät. Auch an der Überalterung vieler Belegschaften in mittelständischen Unternehmen hat sich in den zurückliegenden Jahren wenig geändert. Viele Unternehmen versuchen daher aktuell, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren.

Ausbildungsmarketing an Schulen,
in Fußgängerzonen und vor Schwimmbädern

„Die Argumente für eine Ausbildung liegen klar auf der Hand: Wer sich für dafür entscheidet, schafft sich ein krisenfestes Fundament für seine berufliche Zukunft, mit vielen Möglichkeiten, weiter aufzusteigen“, so Bentz. „Nun gilt es, suchende Unternehmen und suchende Menschen zusammenzubringen. Die Lehren aus der Pandemie sind hier eindeutig: Kein digitales Format ersetzt den persönlichen Kontakt.“

Gemeinsam mit anderen Partnern, etwa der Bundesagentur für Arbeit, den Handwerkskammern und Schulen, sensibilisieren die vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz für die Karrierewege mit einer Ausbildung. Sie verstärken ihr Ausbildungsmarketing an Schulen, in Fußgängerzonen und vor Schwimmbädern, informieren über mehr als 300 Berufe und Karrierewege, organisieren Berufsinfomessen, Börsen und Speed-Datings, bei denen Jugendliche und Unternehmen zusammenkommen.

Weitere Informationen und Services

  1. Ein Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe, Bewerbungsunterlagen und Erfahrungsberichte von Azubis unter:
    durchstarter.de
  2. Jugendliche finden Ausbildungsbetriebe in ihrer Region unter:
    derausbildungsatlas.de
  3. Suchende Unternehmen und suchende Jugendliche finden sich unter:
    ihk-lehrstellenboerse.de

Quelle: Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen

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