Speyer – Judonachwuchs erfolgreich

Speyer / Metropolregion Rhein-Neckar.

Mit insgesamt sieben Medaillen kehrten die Nachwuchs-Judokas des JSV Speyer vom 25. Internationalen Sparkassenturnier in Jena zurück. Für die von Trainer Volker Heyer betreuten U11-, U13- und U15-Talente gab es dreimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.
Highlight am ersten Turniertag war aus Speyerer Sicht der Turniersieg von Antonia Büttner im Wettkampf der weiblichen U13 bis 44 Kilogramm. In einem siebenköpfigen Feld setzte sie sich dank ihrer technischen Überlegenheit in allen vier Kämpfen vorzeitig durch, so auch im Finale, als sie ihre Gegnerin aus München nach ausgeglichenem Kampf kurz vor Schluss im Boden auf den Rücken drehte und 20 Sekunden festhielt. Es war der dritte Turniersieg in Folge seit dem Überstehen einer langwierigen Ellenbogenverletzung.
Edelmetall bei der weiblichen U13 gab es auch für Annika Schulte in der Klasse bis 33 Kilogramm, die mit drei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen auf dem zweiten Platz landete. Nachdem sie den ersten Kampf knapp mit Kampfrichterentscheid verloren hatte, steigerte sie sich im zweiten und dritten Kampf erheblich, siegte im Halbfinale mit Schulterwurf wenige Sekunden vor Schluss und gelangte so ins Finale. Dort traf sie wieder auf ihre Auftaktgegnerin, fand jedoch auch diesmal kein geeignetes Mittel und musste sich geschlagen geben. Dennoch war Trainer Volker Heyer mit ihren Leistungen und vor allem mit der Steigerung gegenüber dem Turnier der Vorwoche sehr zufrieden.
Weniger erfolgreich lief es für Babette Wegeler in der Kategorie bis 36 Kilogramm, die im ersten Kampf mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte und trotz judotechnischer Überlegenheit verlor. Zum zweiten Kampf konnte sie nicht mehr antreten. Aufgrund des Rückzugs einer anderen Teilnehmerin landete sie trotzdem auf dem dritten Rang.
Bei der männlichen U13 erreichte Nathaniel Wagner die beste Platzierung. Sein Highlight war eine bilderbuchmäßige Kontertechnik, mit der er seinen zweiten Kampf gewann. Da er die Kämpfe davor und danach abgeben musste, landete er in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm auf dem fünften Rang. Einen guten siebten Platz erreichte Lukas Wolf in der Kategorie bis 40 Kilogramm. Nachdem er den ersten Kampf verloren hatte, gewann er die zwei nächsten souverän, bevor er sich im vierten Duell erneut geschlagen geben musste. Nicht platzieren konnte sich dagegen Jonas Meffle im Wettkampf bis 34 Kilogramm. Er schied nach zwei verlorenen Kämpfen etwas enttäuschend vorzeitig aus.
Am zweiten Turniertag schaffte Lena Meffle das Kunststück, in zwei Gewichtsklassen Gold zu gewinnen. Da in ihrer eigentlichen Gewichtsklassen bis 21 Kilogramm nur eine andere Kämpferin startete, durften die beiden eine Klasse höher in der Kategorie bis 24 Kilogramm mitkämpfen, wo es auch nur zwei Starterinnen gab. Den ersten Kampf gegen eine der schwereren Athletinnen musste sie zwar abgeben, doch die nächsten beiden Kämpfe – auch den gegen die andere 21-Kilogramm-Kämpferin – entschied die Speyererin für sich. Da ihre Auftaktgegnerin sich anschließend auch eine Niederlage leistete, konnte sich Lena Meffle noch an ihr vorbeischieben und den Doppelsieg feiern.
Als einziger Speyerer Vertreter in der männlichen U11 startete Roman Berschauer furios in das Turnier bis 30 Kilogramm, indem er seinen Gegner mit einem Wurf wie aus dem Lehrbuch besiegte. Allerdings musste er die nächsten beiden Kämpfe nach harter Gegenwehr abgeben und schied damit vorzeitig aus.
Die beiden Speyerer U15-Judokas konnten mit starken Leistungen ihre aktuelle Form, die sie bereits in dem Turnier zuvor gezeigt hatten, bestätigen. Alesia Büttner knüpfte nahtlos an ihren zweiten Platz beim U16-Sichtungsturnier eine Woche zuvor an, und zog mit drei Siegen ins Finale ein. Dort traf sie auf Wendt aus Braunschweig, die sie im zweiten Kampf nach einem packenden und ausgeglichenen Duell kurz vor Schluss mit einer Kontertechnik besiegt hatte. Bei einer Aktion kurz vorher verletzte sie sich jedoch am Nacken und konnte nur mit Schmerzen die weiteren Kämpfe bestreiten. Im Kampf um den Einzug ins Finale setzte sie sich noch souverän durch, im Finale jedoch drehte Wendt den Spieß um und gewann, nachdem die JSVlerin den Wazaari Rückstand nicht mehr aufholen konnte und auf Platz zwei landete. Die anschließend im Krankenhaus durchgeführte Untersuchung ergab keine schlimmere Verletzung, so dass die Heimreise mit steifen Nacken verspätet angetreten werden konnte. Einen starken Auftritt hatte auch Damian Berschauer bei den männlichen U15. Nachdem er bei den drei Sichtungsturnieren zuvor jeweils Platz drei bis 40 Kilogramm erreicht hatte, stellte er sich nun der Konkurrenz in der nächstschwereren Kategorie bis 43 Kilogramm – und das überaus erfolgreich. Zwar verlor er den zweiten Kampf gegen den späteren Silbermedaillengewinner, besiegte aber in teilweise knappen Kämpfen die starke Konkurrenz und freute sich auf einen weiteren dritten Platz.
Trainer Volker Heyer zeigte sich insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen der Speyerer Nachwuchsjudokas, auch wenn er bei einigen noch Steigerungspotenzial sieht. „Beeindruckend sind die Ergebnisse von Antonia Büttner, die bei drei Turnierstarts nach ihrer Verletzung dreimal Gold gewann, und Damian Berschauer, der sich bei den letzten vier hochkarätigen Turnieren platzieren konnte. Dass sich Alesia Büttners Nackenverletzung als nicht schwerwiegend herausgestellt hat, sorgt natürlich für Erleichterung. Sie wird sicherlich bald wieder richtig angreifen. Hervorheben muss man auch noch die Leistung von Annika Schulte, die sich stark gegenüber dem Ursapharm Cup eine Woche zuvor steigerte“, bilanzierte der JSV-Trainer.




Quelle JSV Speyer

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