Brühl – Alter Brühler Ortskern im Mittelpunkt des „Tags der Städtebauförderung“

Brühl / Rhein-Neckar-Kreis / Metropolregion Rhein-Neckar

Wie es im „sanierten Ortszentrum“ im Verkehrsraum, also auf der Straße, mit den Gehwegen und (Park)Plätzen weitergehen könnte, darum ging es beim „Tag des Städtebaus“ in Brühl, der am Samstag in der Festhalle und bei einem „Bürgerspaziergang“ durch die Haupt- und Kirchenstraße mit fachlicher Unterstützung durch Stadtplaner Jan Currle von dem Sanierungsträger Kommunalentwicklung (KE) stattfand.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßte die knapp 20 Gäste, darunter auch Gemeinderat Selcuk Gök, und wies darauf hin, dass nach vielen privaten Fördermaßnahmen und nach Errichtung des Betreuten und des Jungen Wohnens das erste Sanierungsgebiet „Hauptstraße“ ein voller Erfolg gewesen sei. Im zweiten Sanierungsgebiet Hauptstraße wolle man nun die Platzgestaltung davor aufnehmen und erwarte sich Hinweise oder Anregungen von den Anwesenden.


Im anschließenden Bürgerspaziergang wurde festgestellt, dass gerade die Kreuzung Hauptstraße / Neugasse / Mühlweg viel Asphalt aufweise.

Seniorprojektleiter Albrecht Keller, ebenfalls von KE, nannte kurz die Fördermöglichkeiten, während Jan Currle die Themen nannte. Seine ausführliche Präsentation wird unter www.bruehl-baden.de online gestellt und kann per Mail an buergermeisteramt@bruehl-baden.de kommentiert werden.

Auch die hohe Zahl öffentlicher Stellplätze vor der Schutzengelkirche und vor der Neugasse sei ungewöhnlich. Hier wurde zurecht eingewandt, dass das „nachzuweisende“ Stellplätze für das Pfarrzentrum seien.
Und doch stand das Auto in fließender wie in ruhender Form im Mittelpunkt, wunderte sich auch Pfarrer Bertsch. Da die Flächen dort teilweise im Eigentum der Kirche stehen, kommt es auf eine gute Zusammenarbeit an. Um das Auto zurückzudrängen, wie sich die meisten Gäste einig waren, wurden Einbahnstraßen in der Hauptstraße von Nord nach Süd und in der Kirchenstraße von Süd nach Nord als Heilmittel ebenso genannt wie die Streichung einiger öffentlicher Stellplätze zugunsten von Bänken und Bäumen. Aber auch die Bordsteine seien nicht behindertenfreundlich war zu hören, gerade rund um das „Betreute Wohnen“. Und die Neugasse sollte eine verkehrsberuhigte Einbahnstraße werden. Es gibt also noch viel Kontroverses zu diskutieren. Nun soll eine erste Planung erarbeitet werden, mit dem Gemeinderat und der Kirchengemeinde besprochen werden, bevor Bürgermeister Dr. Ralf Göck dann wieder die Bürger in einem Anhörungsverfahren zu Wort kommen lassen möchte.

Quelle: Bürgermeisteramt Brühl
Fotoquelle: Verwaltung

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