Weinheim – Ukraine-Konflikt: Bürgermeister erschüttert! Gemeinsame Presseerklärung der Bürgermeister

Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) –
Die Bürgermeister der Region, namentlich Manuel Just und Dr. Torsten Fetzer aus Weinheim, Matthias Baaß (Viernheim), Christoph Oeldorf (Schriesheim), Simon Michler (Edingen-Neckarhausen), David Faulhaber (Dossenheim), Stefan Schmutz (Ladenburg), Michael Kessler (Heddesheim), Jürgen Kirchner (Hemsbach), Ralf Gänshirt (Hirschberg), Andreas Metz (Ilvesheim) und Benjamin Köpfle (Laudenbach) wenden sich aufgrund der besorgniserregenden Lage in der Ukraine mit einer gemeinsamen Erklärung an die Bürgerinnen und Bürger.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Unfassbare ist geschehen: Es herrscht Krieg in Europa, direkt vor unserer Haustür. Russland setzt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter fort. Das ukrainische Volk leistet allerdings weiter Widerstand und Gegenwehr. Wir haben große Achtung vor dem Mut und der Entschlossenheit des ukrainischen Volkes, sind in unseren Gedanken aber auch bei den Frauen und Kinder, die auf der Flucht ihre Männer und Väter zurücklassen müssen. Die Ukraine kämpft für ein friedliches Zusammenleben in Freiheit und Demokratie, so wie es in Europa seit über 75 Jahren gelebt wird. Und wir sehen: Der ukrainische Widerstand zeigt erste Erfolge. Die Truppen von Putin sind weit weniger erfolgreich als gedacht. Präsident Selenskyj und das ukrainische Volk brauchen aber auch weiterhin unsere Solidarität und Unterstützung. Wir sagen: Die gesamte freie Welt steht fest an Ihrer Seite.

In unserer Überzeugung wissen wir, wofür wir in Europa einstehen müssen. Europa steht für Demokratie, friedliche Konfliktlösungen und eine Politik, die Ihre Ziele ohne den Einsatz von Gewalt erreicht.

Wir sind uns bewusst, dass das Eintreten für unsere Werte nicht ohne Folgen für unser tägliches Leben bleiben wird. Die Auswirkungen werden langfristig spürbar bleiben. Neben den Folgen der Pandemie, die noch nicht besiegt ist und die bereits viele Ressourcen verschlungen hat, ist ein Durchatmen also nicht in Sicht. Wir rechnen mit steigenden Preisen in vielen Branchen und Engpässen in der Energieversorgung. Das sind nur zwei von vielen undefinierten Punkten, die ein Eintreten für Freiheit und Demokratie mit sich bringt. Aber Freiheit und Demokratie haben ihren Preis. Sie sind die Grundlage unseres Wertekanons. Daher gilt in diesen Tagen, weiter Flagge zu zeigen, für Europa und für eine Solidarität mit der Ukraine.

In unseren Kommunen gibt es eine große Hilfsbereitschaft und Solidarität, zahlreiche Sammlungen von Geld- und Sachspenden sind bereits angelaufen. Wir werden, schon aus unserer humanitären Verpflichtung heraus, Menschen in unseren Städten und Gemeinden aufnehmen, die vor dem Krieg fliehen. Gleichwohl gilt, dass ein sofortiges Ende des Krieges die höchste Priorität haben muss.

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