Mannheim – COMMON PLACES – Tage für Partizipation und Theater 10. bis 12. März – digital via Zoom und im Stream auf www.dringeblieben.de


Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – In einer einzigartigen regionalen Kooperation veranstalten das Stadtensemble des Nationaltheaters Mannheim, das Volkstheater am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen und das Projekt Matchbox des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH gemeinsam das digitale Festival „COMMON PLACES – Tage für Partizipation und Theater“.
In Form von digitalen Gastspielen, Workshops, Impuls- und Diskussionsformaten lädt das Festival vom 10. – 12.03.2022 zum Austausch über Beteiligungsformen im Theater und darüber hinaus ein. Während dieser drei Tage präsentiert das Festival die Vielfalt künstlerisch-partizipativer Arbeit an Stadttheatern und in der Freien Szene. Außerdem macht es die kreative und lebendige Entwicklung partizipativer Ansätze in den letzten Jahren sichtbar und schafft Gesprächsanlässe, um über die verschiedenen Perspektiven und Möglichkeiten von Partizipation nachzudenken.
Die Internationalität ist dabei ein wichtiger Aspekt, um über Ländergrenzen hinweg in einen Dialog zu treten. Auf einen Open Call hin wurden von einem Kuratorium aus über 70 Bewerbungen Gastspiele aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien ausgewählt, die per Stream auf www.dringeblieben.de und per Zoom gezeigt werden können. Sie bieten einen facettenreichen Einblick in die zeitgenössische Bandbreite partizipativer Arbeit von Sprech-, Tanz- und Musiktheater über Performance bis hin zu interaktiven Webinstallationen.
Gespräche flankieren die Gastspiele und erweitern dabei die europäische Perspektive. Diskutiert werden kollektive, inklusive oder aktivistische Arbeitsmethoden. So blickt z.B. Claire Bishop, wissenschaftliche Ikone der partizipativen Kunst, auf die bewegten 2010er Jahre zurück und Antigone Akgün (Mitgründerin des Ayşe X Staatstheaters München), Alexander Koch (Direktor der Neuen Auftraggeber Deutschland), Monika Schill (Leitung des Kulturbüros Ludwigshafen) und Julian Warner (Kulturanthropologe, designierter Leiter des Brechtfestivals Augsburg) diskutieren über die Möglichkeiten und Grenzen von Teilhabe in der Kunst.
Zahlreiche Workshops laden zudem dazu ein, künstlerische Methoden praktisch auszuprobieren und zu reflektieren. Von den juristischen Grundlagen der Partizipation über das Schreiben im Digitalen bis zu kollektivem Arbeiten für Frauen werden die unterschiedlichsten Aspekte des Themas beleuchtet. Die Salzburger Professorin Ulrike Hatzer zeigt die Potenziale städtischen Zusammenlebens, der britische Künstler Ant Hampton stellt seine Praxis des Autoteatro vor.
Ansprechpartnerin:

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    Pfalzbau Ludwigshafen


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