Heidelberg/Stuttgart – Clubkultur Baden-Württemberg e.V. drängt auf eine langfristige und sinnvolle Öffnungsperspektive für Clubs und Diskotheken im Land


Heidelberg/Stuttgart/Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/CLUBKULTUR BADEN-WÜRTTEMBERG) –
Mit der Entscheidung des Ministerpräsidenten Kretschmanns Clubs und Diskotheken weiter geschlossen zu, fehlt der Clubkultur weiterhin jegliche Perspektive. Während sich für viele Branchen Öffnungsschritte und Erleichterungen abzeichnen, bleibt es für unsere Szene nachwievor unsicher, wie und wann wieder geöffnet werden kann. “Das wichtigste für unsere Szene ist eine möglichst langfristige Öffnungsperspektive mit Bedingungen, unter denen Clubkultur sinnvoll durchführbar ist”, erklärt Theresa Kern, erste Vorsitzende der Clubkultur BW. “Dazu zählt eine Maskenbefreiung, keine Kapazitätsbeschränkungen und Planbarkeit”. Unter den unsicheren Umständen der Omikronwelle, der Maskenpflicht und der geltenden Kapazitätsbeschränkungen macht für die Clubkultur BW eine Öffnung der Clubs und Diskotheken kein Sinn. “Das ist wirtschaftlich nicht abbildbar und lässt kein Clubfeeling zu” kommentiert Theresa Kern weiter. “Wir haben im Dezember beobachten können, wie mit verbindlicher Einführung einer Maskenpflicht für die Clubs und Diskotheken die Besucher:innenzahlen stark zurück gingen”. Die Clubkultur BW ist weiterhin im Austausch mit Herrn Prof. Lahl, Leiter des
Sozialministeriums, bezüglich der geltenden Coronaverordnung. Im letzten Gespräch am Mittwoch den 26.01. haben wir ihn deshalb gebeten, in der Warn- und Basisstufe die Maskenpflicht und jegliche Kapazitätsgrenzen für Clubs und Diskotheken zu streichen.
Weitere Wirtschaftshilfen sind notwendig Die Schließung der Clubs und Diskotheken dauert bis auf eine kurze Ausnahmen letzten Herbst nun schon bald zwei Jahre an. Damit sind sie mit am schwersten betroffen von den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-
Viruses. Wir sehen nachwievor die Politik in der Verantwortung, die Szene finanziell zu unterstützen, solange es keine langfristigen Perspektive gibt, “Besonders zentral sind hierfür die Kurzarbeitergelder” analysiert Theresa Kern. “Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich im Bund dafür Stark macht, dass diese über den März 2022 hinaus verlängert werden”. Mit dem für diese und weitere Hilfen zuständige Wirtschaftsministerium steht Clubkultur Baden-Württemberg e.V. ebenfalls im Austausch.
Forderungen, welche diese Woche an das Ministerium von Frau Hoffmeister-
Kraut übersendet wurden, umfassen außerdem:

– Eine Weiterzahlung des fiktiven Unternehmer:innenlohns nach März 2022

– Eine Neuauflage von Stabilisierungshilfen für Clubs und Diskotheken noch dieses Frühjahr

– Eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Eintrittsgelder für Clubs, Musikspielstätten und Diskotheken

– Perspektiven schaffen für den kommenden Winter

“Das Chaos der vergangenen zwei Jahre darf sich in Zukunft so nicht wiederholen”, merkt Theresa Kern abschließend an,. “Die Clubs und Diskotheken im Land werden kaum eine weitere Schließzeit überstehen.” Wir sind deshalb als Clubkultur BW auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Clubs und Diskotheken für die Zukunft fit für Pandemien oder einer weitere Coronavariante gemacht werden können. Hierbei hoffen hier neben den Wirtschaftshilfen auch auf eine tatkräftige Unterstützung aus Fachkreisen der Aerosolforschung. Wir heißen es willkommen, dass das Sozialministerium sich bereit erklärt hat uns und die Anliegen der Clubkultur mit Forscher:innen aus dem Dunstkreis der Landesregierung zusammen zu bringen.

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