Landau – Sanierung des Landauer Ostparks geht in die nächste Runde


Vor-Ort-Termin im Landauer Ostpark mit Umweltdezernent Lukas Hartmann. Foto: Stadt Landau

Landau / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Der Ostpark in der östlichen Landauer Innenstadt soll eine deutliche Aufwertung erfahren – für die Menschen und die Natur. Das Großprojekt geht jetzt in die nächste Runde. Die Stadt nutzt die Winterzeit, um Sträucher und Bäume zu pflegen bzw. zu entfernen, bevor im Frühjahr die Vogelbrutzeit beginnt. Mit dem Ausbaggern des Schwanenweihers soll dann im Mai gestartet werden.

„Wir wollen den Ostpark samt Schwanenweiher ökologisch umgestalten, damit er seiner Funktion für das Stadtklima und als Naherholungsgebiet wieder besser nachkommen kann“, betont Umweltdezernent Lukas Hartmann. Er macht deutlich, dass die Sanierung des Gewässers zwar in der öffentlichen Wahrnehmung im Mittelpunkt stehe, jedoch in ein Gesamtkonzept eingebettet sei. So auch beim aktuellen Schritt des Mammutprojekts: „Bevor wir mit dem Ausbaggern des Weihers beginnen, lichten wir die Sträucher, um das Sicherheitsgefühl der Parkbesucherinnen und Parkbesucher zu verbessern. Wir wollen sogenannte Angsträume reduzieren – ein häufig genannter Wunsch aus der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig entfernen wir einige hohle, abgestorbene Bäume und bereiten den Bau eines neuen Spielplatzes und einer öffentlichen Toiletten-Anlage vor.“

Sabine Klein, Leiterin der Grünflächenabteilung im städtischen Umweltamt, koordiniert die Sanierung und Umgestaltung des Ostparks. Sie ergänzt: „Wir entfernen einzelne Bäume auch, um durch die Entnahme aus sehr dichten Beständen dafür zu sorgen, dass sich die verbleibenden Bäume besser entwickeln und stabilisieren können. Dieses Vorgehen mit sogenannten Zukunfts- oder Z-Bäumen kommt auch bei der nachhaltigen Bewirtschaftung von Forstflächen zum Einsatz.“ Der Rückschnitt von Sträuchern und das Auslichten von Strauchbeständen im Ostpark dienen zudem nicht nur der Verbesserung der Einsehbarkeit, sondern auch einer besseren Ausleuchtung – und das Entfernen von Gehölzen vor der Festungsmauer und der Aussichtskanzel sorgt dafür, dass diese Überreste aus der Festungszeit besser zur Geltung kommen.

Die Arbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein.

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