Heidelberg – Alles erreicht? Das „Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen“ in der Praxis – Online-Diskussion am 1. Februar zum Abschluss der Vortragsreihe „They want to kill your inner queer“


Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Zum Abschluss der Vortragsreihe „They want to kill your inner queer“ diskutieren am Dienstag, 1. Februar 2022, von 18 bis 20 Uhr Expert*innen über nächste Schritte, um sogenannte „Konversionsmaßnahmen“ in Deutschland zu verhindern. Konversionsmaßnahmen sind Angebote, die versprechen, die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren (lsbtiq+) Menschen zu „heilen“. Sie sind in Deutschland noch immer verbreitet – oft mit schwerwiegenden psychischen und physischen Folgen für die Betroffenen. Die Vortragsreihe „They want to kill your inner queer“ beleuchtete in den vergangenen Wochen Konversionsmaßnahmen, unter anderem mit Forscher*innen, Aktivist*innen und Expert*innen aus Australien, Deutschland, Kanada, Kenia und den USA. Organisiert wird die Reihe vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, dem Bundesnetzwerk Queere Bildung e.V., dem Institut für Religionswissenschaft der Universität Heidelberg sowie Mosaik Deutschland e.V.

Nächste Schritte zum Schutz vor Konversionsmaßnahmen

„Konversionsmaßnahmen arbeiten subtil und setzen bei den Ängsten der Betroffenen an. Deshalb ist es essentiell, über die gesetzliche Ebene hinaus zu denken, wenn wir lsbtiq+ Menschen vor diesen gesundheitsgefährdenden Maßnahmen schützen wollen. Genau für dieses Nachdenken über die nächsten nötigen Schritte in Deutschland veranstalten wir die Podiumsdiskussion zum Abschluss der Vortragsreihe am 1. Februar“, sagt Danijel Cubelic, Leiter des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Bildungsdialog als Ziel

Mehr als 600 Teilnehmende haben in den vergangenen Wochen die Vortragsreihe verfolgt. Ziel ist es, einen Bildungsdialog zwischen queeren, religiösen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Themenfeld zu initiieren. So finden sich unter den Podiumsgästen bei der Abschlussveranstaltung am 1. Februar neben Psychotherapeutin Dr. Gisela Wolf, Bildungs- und Sozialwissenschaftler Dr. Klemens Ketelhut und Journalistin Stephanie Kuhnen auch Veronika Gräwe, Vorständin des katholischen LSBT-Komitees, sowie Roland Weber, Co-Präsident des Vereins Zwischenraum. Beide Organisationen setzen sich für christliche lsbtiq+ Menschen ein. Die Moderation übernimmt Danijel Cubelic, Leiter des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Infos und Zugangslink

Weitere Informationen und den Zugangslink zur kostenlosen Online-Podiumsdiskussion finden Interessierte unter www.heidelberg.de/antidiskriminierung > Konversionsmaßnahmen.

Veranstaltungshinweis: „Alles erreicht? Das ‚Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen‘ in der Praxis“, Podiumsdiskussion zum Abschluss der Online-Vortragsreihe „They want to kill your inner queer – Transnationale Perspektiven auf Konversionsmaßnahmen“, Dienstag, 1. Februar 2022, 18 bis 20 Uhr, online, in deutscher Sprache

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