Ludwigshafen – Enes Keskic von den Eulen Ludwigshafen wirft sein erstes EM-Tor

Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar. Der Linksaußen Enes Keskic von den Eulen Ludwigshafen ist noch aufgewühlt vom ersten EM-Spiel seiner Karriere und enttäuscht vom Resultat. Beim ersten Spiel in der EM-Gruppe E in der slowakischen Hauptstadt gegen Schweden waren die Bosnier bei der 18:30-Niederlage ohne Chance. „Wir haben deutlich verloren. Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Wir hatten eine schwierige Phase ins Spiel reinzukommen“, resümiert Keskic nach seinem sechsten Länderspiel. Der 22-Jährige analysiert: „Natürlich ist Schweden eine der Top-Fünf-Nationalmannschaften, die hier auch klarer Favorit sind, die EM zu gewinnen. Aber trotz alledem dürfen und können wir nicht so eine Leistung im ersten Spiel auf die Platte bringen. Zwölf Tore Differenz sind einfach zu viel! Man kann gegen Schweden verlieren, da sagt auch keiner was, aber nicht auf diese Art und Weise!“
Ein Tor hat Enes Keskic, im Nationaltrikot mit der Nummer 30 unterwegs, gegen die Schweden erzielt. Sein erstes großes Turnier – eine unschätzbare Erfahrung für den Ex-Berliner, der seit Sommer 2021 für die Eulen spielt. „Eno“ Keskic: „Ich bin mit mir und meiner Spielzeit auf jeden Fall sehr zufrieden. Ich habe 40 Minuten gespielt. Für mich ist das eine super Erfahrung, bei einer Europameisterschaft dabei sein zu dürfen. Ich finde, es gibt für einen Sportler nichts Größeres, als solche internationalen Turniere spielen zu können. Ich sammle viele Erfahrungen, sauge alles auf. Ich glaube, dass mich das weiter voranbringen wird.“


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Am Dienstag war die bosnische Mannschaft von Sarajevo nach Bratislava geflogen. Dort werden die drei Gruppenspiele ausgetragen. Nach der Niederlage gegen Schweden ist Tschechien am Samstag (18 Uhr) der nächste Gegner, am kommenden Montag (18 Uhr) folgt die Partie gegen Titelaspirant Spanien. Spieler, die in zehn verschiedenen Ländern aktiv sind, bilden den EM-Kader der Bosnier, die Ivica Obrvan (54) als Nationaltrainer führt. „Wir sind der große Außenseiter. Gegen Tschechien sehe ich uns auf Augenhöhe“, urteilt Enes Keskic, der im Nationaltrikot mit der Nummer 30 unterwegs ist. Keskic ist ehrlich genug darauf zu verweisen, dass er möglicherweise von den positiven Corona-Tests, die vier Mannschaftskollegen trafen, profitiert. „Der erste Linksaußen fällt aus“, bedauert Keskic, der mit 22 einer der Jüngsten im Kader der Bosnier ist. Dass er nach nur fünf Länderspielen auf den EM-Zug aufspringen konnte, schreibt er auch seinem Wechsel zu den Eulen zu. Der Schritt zurück in Liga zwei – für ihn ein Schritt nach vorn. Aber natürlich will er wieder ins Oberhaus – am liebsten mit seinen Eulen! „Der Wechsel nach Ludwigshafen trägt definitiv Zinsen“, sagt der Ex-Berliner, der bei den Eulen viel Spielzeit hat, sich taktisch weiter entwickelt, lernt, viel Ehrgeiz in die Waagschale wirft und weiß, dass er konstanter werden muss, vor dem Tor gerade auch bei hundertprozentigen Chancen kühler abschließen muss. Nach 15 Zweitliga-Einsätzen für die Eulen stehen 26 Tore für den pfeilschnellen Linksaußen zu Buch.

„Schön, dass er dabei sein kann. Ich freue mich für ,Eno‘. Das ist eine tolle Chance für ihn, Erfahrung zu sammeln“, sagt Eulen-Coach Ceven Klatt. „Das ist eine schöne Geschichte, eine tolle Gruppe, auch wenn es für Bosnien realistisch betrachtet nach der Vorrunde vorbei sein wird. Aber ,Eno‘ wird viel spielen und kann gerade aus Spielen wie gegen Spanien oder Schweden viel mitnehmen“, sagt der Trainer der Eulen. „Mich freut es sehr für ,Eno‘, die EM wird eine tolle Erfahrung für ihn werden“, sagt Lisa Heßler, die Geschäftsführerin der Eulen. „Ich wünsche ihm natürlich viel Erfolg, auch wenn seine Mannschaft eine sehr schwere Gruppe hat“, sagt die Managerin mit Blick auf die EM-Gruppe E, in der neben Tschechien Geheimtipp Schweden und Europameister Spanien die Gegner der Bosnier sind, die sich zum zweiten Mal überhaupt für eine EM qualifizieren konnten. Lisa Heßler: „Ich wünsche ,Eno‘, dass er viel Spielzeit bekommt und fit und gesund zurückkommt.“ Die Eulen Ludwigshafen liegen nach 16 Spielen mit 19:13 Punkten auf dem achten Tabellenplatz in der zweiten Handball-Bundesliga. Nach der EM-Pause starten die Eulen Ludwigshafen mit zwei Heimspielen in das Jahr 2022. Das erste Heimspiel ist am Sonntag, 6. Februar um 16 Uhr, gegen TSV Bayer Dormagen. Das zweite Eulen-Heimspiel in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen ist dann am Mittwoch, 9. Februar um 19 Uhr, gegen den ASV Hamm-Westfalen.

Weitere Informationen über die Eulen Ludwigshafen gibt es unter www.eulen-ludwigshafen.de.

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