Speyer – Dauerbaustelle Dom – Dombaumeisterin Hedwig Drabik stellt den Abschluss der Maßnahmen zur Domerhaltung vor

Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar. „Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem trotz Pandemie viele kleine und auch große Projekte ihren Anfang, sowie auch ihren Abschluss fanden“ so Dombaumeisterin Hedwig Drabik bei einem Mediengespräch am 15. Dezember. “Nicht immer sind alle Maßnahmen groß, aber immer geht es ‚um‘s große Ganze‘, also die Nutzung und Erhaltung des Doms als Kirche und Denkmal“, sagte Drabik. Im Jahr des 40. Jubiläums der Aufnahme des Doms auf die Liste des UNESCO-Welterbes ist dieser Auftrag besonders präsent. Die Maßnahmen am Dom stehen damit auch unter besonderer internationaler Beobachtung. Dadurch dass alle Maßnahmen im Vorfeld mit dem Dom- und Diözesankonservator geplant und mit dem Wissenschaftlichen Beirat des Doms abgestimmt sowie mit den Denkmalschutzbehörden von Land und Stadt beraten werden, besteht hier kein Anlass zur Sorge. Sorgen bereitet dem Domkapitel indes der prognostizierte Rückgang der Finanzmittel auf Grund geringer werdender Kirchensteuereinnahmen. Ein Prozess, der sich durch Corona beschleunigt hat und bereits zum Sparen zwingt. Umso erfreulicher ist die kontinuierliche Unterstützung durch den Dombauverein mit jährlichen Zuwendungen in Höhe von 130.000 Euro und der projektbezogenen Förderung durch die Europäische Stiftung, die mit 500.000 Euro die Realisierung der Projekte Orgel für die Afrakapelle, Chorpodest und Beschallungsanlage ermöglicht.

Rückblick
Westbau – Instandsetzung Torgitter und Stufenanlage

Mit der Instandsetzung der Raumschale der Vorhalle wurden bereits parallel Untersuchungen an den Gittertoren des Westbaus durchgeführt, die sehr spannende Befunde zu Tage förderten. Auf den zuletzt grau gestrichenen Gittern wurde eine grüne Farbfassung gefunden, die mit großer Wahrscheinlichkeit noch der Bauzeit zuzuordnen ist, so die Ergebnisse der labortechnischen Untersuchung. In Rücksprache mit der Denkmalpflege und dem Wissenschaftlichen Beirat wurde eine Rückführung der Gitterfarbe in den grünen Originalzustand befürwortet und ziert seitdem die Eingangssituation des Speyerer Domes. Neben den Zugängen bildet die Schnittstelle die Stufenanlage, die die Gitter einbinden. Hier konnte man bereits Rostsprengungen durch die Fußpunkte in den Stufen feststellen. Durch eine großzügige Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über 50.000€ konnte dieses Projekt im Anschluss an die Sanierung der Vorhalle angestoßen werden. Hier handelt es sich um das Aushängeschild und den primären Zugang zum Dom, der auch aus Sicherheitsgründen angegangen wurde. Die Stufenanlage war stellenweise beschädigt. Teilbereiche mussten hier abgebaut und neu gesetzt werden. Neben der Reinigung erfolgte eine Neuverfugung sämtlicher Stufen. Auch ein neues Geländer und eine Beleuchtung der Stufen erhöhen nun die Sicherheit für Besucher.

Wasserführung an der Afrakapelle / Regenrinne wird erneuert – mit großer Wirkung für die kleine Kapelle
Kleine Veränderung, große Wirkung. Die Erneuerung der Regenrinne an der Afrakapelle, die im Spätjahr durchgeführt wurde, war unbedingt notwendig. Die Afrakapelle auf der Nordseite des Doms gehört zum alten, romanischen Baubestand des Doms. Sie ist die Sakramentskapelle, Ort des stillen Gebetes und in ihr wurden vor Beginn der Corona-Pandemie die Werktagsmessen gefeiert. Jahrzehntelang wurde das Regenwasser von der Vierungskuppel in großen Teilen auch über das Dach der Afrakapelle abgeleitet, welche für die derzeit und auch in kommenden Jahren vermehrten enormen Regenmassen nicht ausgelegt ist. Die Wasserführung funktionierte sehr unzureichend, weshalb die kleine Kapelle das ein oder andere Mal auch mit einer Schimmelproblematik zu kämpfen hatte. Die Rinne war verbogen und hatte kein richtiges Gefälle mehr, weshalb sie im Zuge der Maßnahme eine größere Dimension erhielt. Des Weiteren wurde der Abschluss des Daches zum Pultdach, in der Fachsprache Ortgang genannt, so verändert, dass das Wasser zukünftig in die Rinne geführt wird und nicht an der Westfassade herunterläuft. Die Maßnahme resultiert auch aus den zunehmenden Wetterbedingungen, an die sich der Dom in nächster Zeit anpassen muss.

Risse im Gewölbe der Doppelkapelle

Die im letzten Jahr durch einen Statiker begutachteten Rissbildungen in der Katharinenkapelle und St. Emmerams und St. Martinskapelle wurden zunächst für unbedenklich eingestuft. Eine Beobachtung der Risse hielten aber alle Beteiligten für sinnvoll. Hierfür wurde im Februar ein Rissmonitoring installiert, das Bewegungen im Bereich des Gewölbes aufnimmt und Rückschlüsse über die Ursachen geben kann. Genauere Aussage über die Ursachen und Folgen werden im kommenden Jahr nach einer gewissen Dauer getroffen werden.

Die Sanierung des Vierungsturmes
Mit Fall des Gerüstes im Dezember, so wie bereits durch das Dombauamt angekündigt, zeigt sich die Vierung erstmals nach 4 Jahren Bauzeit nahezu vollendet. Ein großer Kraftakt war es für alle Beteiligten, da sich nach den Voruntersuchungen abzeichnete, dass die Schäden erheblicher sind und die Maßnahmen umfangreicher werden, als ursprünglich angenommen. Der gesamte Schwellenkranz, auf dem der Dachstuhl aufliegt, war schadhaft; Teilbereiche waren komplett zerstört. Sämtliche vom Pilz zerfressenen Bereiche mussten großflächig gesundgeschnitten werden, damit keine Reste des Pilzes vorhanden bleiben und neue Hölzer befallen können. Die Austauscharbeiten an der Holzkonstruktion orientierten sich am barocken Bestand und folgen der Devise der Denkmalpflege „so viel wie nötig, aber so wenig, wie möglich“. Alle Holzverbindungen wurden in traditioneller Zimmermannsarbeit hergestellt, sodass eine konstruktiv funktionierende Verzahnung der Hölzer untereinander erfolgt, die Schubkräfte aus dem Dach aufnehmen kann. Die Sanierung der Holzkonstruktion erfolgte in acht Abschnitten und war bis zum Sommer abgeschlossen.

Mit Fertigstellung der Zimmererarbeiten folgten noch viele andere Gewerke, die nun ihre Arbeiten nach und nach abschließen. Die Kupferverblechung, die teilweise entfernt werden musste, um an die schadhaften Stellen zu kommen, war zum größten Teil in einem sehr guten Zustand, weshalb sie vollständig wiederverwendet werden konnte. Nur sehr kleine Bereiche, die schadhafte alte Reparaturen besaßen, mussten ausgetauscht werden. Kleinere Restarbeiten werden nach Gerüstabbau noch ausgeführt, da die bisherigen Gerüststile z.T. in Bereichen liegen, in denen noch gearbeitet werden muss. Auch die Dachanschlussarbeiten können erst vorgenommen werden, wenn das Gerüst aus dem Weg ist. Die Gesamtkosten der Vierungssanierung belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. In den anfänglichen Schätzungen der Maßnahme, die bereits vor Drabiks Amtsantritt in Speyer begonnen worden war, war der Dachstuhl nicht berücksichtigt worden, da dort zunächst keine Schäden vermutet wurden. Finanziert wurden die Sanierungsarbeiten vom Domkapitel, und dem Land Rheinland-Pfalz, das die substanzerhaltenden Maßnahmen am Dom mit einer Kostenübernahme in Höhe von 40 Prozent unterstützt. Mittel kommen außerdem vom Dombauverein, der jährlich einen Beitrag von derzeit um die 130.000 Euro zum Domerhalt beisteuert.

Eine projektbezogene Förderung erhält der Dom von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die mit 57.000 Euro die Maßnahme fördert. Des Weiteren hat Herr Manfred Fuchs eine zweckgebundene Spende über 15.000 Euro getätigt, die dem Dom über die Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer zugegangen ist. Fertigstellung der Vergoldung am Kenotaph Adolf von Nassau – Großherzog Henri von Luxemburg spendet für das Grabdenkmal seines Vorfahren
Mit der Vergoldung der Inschrift konnte die Restaurierung des Kenotaphen für Adolf von Nassau abgeschlossen werden, die im Zuge der Sanierung der Vorhalle begonnen worden war. Das Kenotaph für Adolf von Nassau wurde 1824 von Leo von Klenze entworfen und vom Bildhauer David Ohnmacht aus Straßburg in sogenanntem Schuppacher Marmor ausgeführt. Gestiftet wurde es von Wilhelm von Nassau, der auf der Inschrift des Sockels genannt ist. Die Vergoldung der Schrift war nahezu gänzlich verwittert und zuletzt unsichtbar. Durch eine Spende des Großherzog Henri von Luxemburg in Höhe von 11.000 € war die Realisierung einer Neuvergoldung des Kenotaph möglich. Der Großherzog, der 2019 den Dom besuchte, ist über die Walramsche Linie mit Adolf von Nassau verwandt. Sein Sohn Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg ist Mitglied des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer.

Die Spende erging daher mit einer entsprechenden Zweckbindung an die Europäische Stiftung und wurde nach Fertigstellung an das Domkapitel weiter geleitet. Einen angemessenen Abschluss des Kenotaphs bildet eine neue profilierte Sockelleiste, die sich farblich an den Bestand anpasst und eine vormalig vorgeblendete einfache Sockelleiste ersetzt. Mit Abschluss dieser Kleinmaßnahme zeigt sich das Kenotaph wieder in einem würdigen Zustand und passend zur Sanierung der Raumschale der Vorhalle. Darstellungen der Todsünden für die Nachwelt gesichert – Herstellung von Abgüssen und Repliken der Bauzier am Westbau des Speyerer Doms Acht figürliche Darstellungen an der Westfassade des Speyerer Doms sind aus konservatorischen Gründen abgeformt worden. Bei den Figuren handelt es sich um allegorische Darstellungen der Todsünden in Gestalt verschiedener Tiere. Durch die Herstellung einer Negativform wurde zum einen ihr aktueller Zustand dokumentiert, zum anderen könnten sie so leichter restauriert werden, sollte dies einmal nötig sein. Ermöglicht wurde diese Maßnahme mit Mitteln der Dr. Albrecht und Hedwig Würz Stiftung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Südliche Weinstraße. Deren Vorstände, Frank Jäckle und Thomas Nitz, konnten sich bei einem Besuch vor Ort ein Bild von der geleisteten Arbeit machen.

Die schmuckreiche Fassade des Westbaus ist durch ihre Orientierung stark der Witterung ausgesetzt und zeigt daher im Gegensatz zu geschützteren Fassadenbereichen am Dom schneller Verwitterungserscheinungen. Zudem ist der Eingangsbereich des Domes stark frequentiert und beansprucht, was unter anderem auch zu Abnutzung und leider auch zu Vandalismusschäden führt. Bereits im Zuge der Sanierung der Vorhalle konnten kleinere Restaurierungsarbeiten an der figürlichen Bauzier vorgenommen werden. Besonders schön und detailreich sind dabei Figuren, welche die sieben Todsünden in personifizierter und in allegorischer Form zeigen. Hier gestalteten sich kleinere Rekonstruktionen verloren gegangener Teile der Bauzier bereits äußerst schwierig, da der Westbau nicht so gut dokumentiert ist, wie ursprünglich gedacht. „Die Darstellungen der Todsünden am Westbau ist eine besonders ausdrucksstarke Zutat des 19. Jahrhunderts. Bei der Restaurierung der Vorhalle mussten wir leider feststellen, dass wir nicht alle Figuren rekonstruieren konnten, da uns Abbilder des Originalzustands fehlten“, so Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl. „Umso wichtiger ist es, das zu dokumentieren, was vorhanden ist, und damit für die Nachwelt zu sichern.“ Mit einer Zuwendung der Dr. Albrecht und Hedwig Würz Stiftung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Südliche Weinstraße war es möglich, die Dokumentation der unteren Bauzier in Form von Gipsabgüssen zu realisieren. 30.000 Euro wurden für die Herstellung von acht Abformungen aus Mitteln der Stiftung verausgabt.

Untersuchungen nach herabstürzendem Eisenkeil – Hubsteiger ermöglicht Sicherung von Natursteinoberflächen im Dom
Einen Schrecken hinterließ der Absturz eines Eisenkeils, der am Morgen des 23. Novembers auf dem Boden des Domes nach der Frühmüsse aufschlug. Als erste Sicherungsmaßnahme wurde der Bereich des Aufpralls abgesperrt bis eine genaue Untersuchung mit Hilfe eines Hubsteigers möglich wurde. Durch die Befahrung der Gewölbe- und Fensterflächen in besagtem Bereich, konnte sehr schnell die Problemstelle lokalisiert werden. Dabei wurde festgestellt, dass der Keil nicht, wie zunächst vermutet, aus dem romanischen Gurtbogen stammt, sondern der Schlussstein der nordseitigen Sandsteinfensterlaibung betroffen war. Mit Begutachtung dieser Stelle konnte festgestellt werden, dass der Eisenkeil aus der Fuge neben dem Schlussstein herausgefallen war, unterhalb des Fensters auf der schrägen Sohlbank aufgeschlagen und herunter gerutscht war und vor den Stufen zum Pfarraltar etwa 25 Meter unten aufschlug.
Die Fensterlaibungen nord- und südseitig des Gurtbogens wurden aus Sicherheitsgründen vollständig abgefahren und untersucht. Sicherungsarbeiten wurden umgehend an Ort und Stelle durchgeführt. An dieser Stelle steht das Gebäude bedingt durch die Baunaht zwischen romanischem und im Barock wiederaufgebaufbauten Teil unter besonderer Spannung, was auch an den eingebauten Zugstäben und den Verklammerungen in der äußeren Mittelschiffwand deutlich zu sehen ist. Die im Dom verbauten Zugstäbe sollen im Zuge einer gesonderten Untersuchung genauer betrachtet werden, um statische Probleme im Blick zu haben.

Ausblick
Neue Beschallungsanlage und Orgel für den Dom

Seit vielen Jahr werden Beschwerden im Zusammenhang mit der vorhandenen Beschallungsanlage an den Dom herangetragen. Die Anlage ist mit ihren über 30 Jahren technisch in die Jahre gekommen, und dies merken auch die Zelebranten und Gottesdienstbesucher. Die Textverständlichkeit ist nicht überall gegeben, jedoch für den Gottesdienst von zentraler Wichtigkeit. Die Architektur des Doms und insbesondere seine Ausmaße sind hier eine besondere Herausforderung. So ist die Erneuerung einer solchen Anlage nicht „mal eben“ gemacht. Der Aufwand besteht nicht in dem, was man sieht, sondern vielmehr in dem, was man nicht sieht. Und das sind Planungen und die Verlegung von Kabelleitungen. Bereits seit 2020 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe rund um den Domdekan und Domkustos Hr. Dr. Kohl mit der Planung einer neuen Beschallungsanlage für den Dom. Besichtigt wurden bereits im letzten Jahr diverse andere Kirchen und Dome, um von den Erfahrungen andernorts zu profitieren und Fehler zu vermeiden. Durch eine projektbezogene Spende der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer ist es möglich geworden, dieses Projekt anzugehen. Die Umsetzung der Arbeiten ist in vollem Gange und reicht noch bis in das Jahr 2022. Den größten Anteil der Arbeiten nimmt die Verkabelung ein, die einige Hundert Meter Leitungen bedeutet. Der Dom gibt die Maße vor. Dieses vornehmlich technische Projekt ist für das Domkapitel von zentraler Bedeutung, da es hier um die Nutzung des Doms als Gottesdienstraum geht. Neben der neuen Beschallungsanlage erhält der Dom eine neue Orgel für die Afrakapelle. Die elektronische Orgel war nur eine Notlösung und soll nun durch eine dem Raum angemessene neue Orgel ersetzt werden. Geplant und gebaut wird die Orgel von der Orgelbaufirma Henk Klop aus den Niederlanden.

Sanierung der Osttürme
Das nächste große Projekt am Dom wird die Sanierung der Osttürme sein. Eine Schadenskartierung der Türme wurde bereits Anfang Oktober durch die Dombaumeisterin mit Hilfe eines Hubsteigers durchgeführt und konnte erste Erkenntnisse zur Schadensintensität liefern. Die Türme gehören zur romanischen Bausubstanz und wurden unter Heinrich IV. am Ende des 11. Jahrhunderts vollendet. Sie gehören zu den ersten Beispielen sogenannter Chorflankentürme. Zuletzt wurden sie 1986 in Teilen saniert. Parallel laufen bereits statische Untersuchung der Zwischendecken aus Beton, die in 1931 eingebracht worden waren. Diese weisen bereits Korrosionsschäden auf. Begonnen wird diese Maßnahme erst, wenn sämtliche Voruntersuchungen abgeschlossen sind, um unnötige Überraschungen zu vermeiden. Die Sanierung der beiden Türme sieht die Instandsetzung der Natursteinoberflächen vor, sowie die Überarbeitung der Turmhelme und der Wasserführung.

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