Mannheim – 3G in Bus und Bahn – rnv zieht erste Zwischenbilanz – Auch betriebsintern wird streng kontrolliert

Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Seit Mittwoch, 24. November, gilt deutschlandweit sowohl am Arbeitsplatz als auch im ÖPNV aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie die sogenannte 3G-Regel. Eine Mitfahrt in Bus und Bahn sowie ein Dienstantritt am Arbeitsplatz sind nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene möglich. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) kontrolliert daher nicht nur in den Fahrzeugen, sondern überprüft auch betriebsintern konsequent die 3G-Nachweise.

Insgesamt wenig Beanstandungen

„Klar ist, die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer Belegschaft steht für uns immer im Vordergrund“, berichtet Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv. „Dies ist nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie unsere Maxime. Wir nehmen die gesetzlichen Auflagen und den neuen Auftrag daher sehr ernst und betreiben einen großen Aufwand, um eine effektive Kontrolle der 3G-Regelung zu gewährleisten“, so in der Beek weiter. „Wir haben hierzu nicht nur rnv eigenes Personal im Einsatz, sondern kurzfristig auch externes Personal zugekauft.“ Zudem kooperiere man eng mit Polizei und Ordnungsbehörden, um beispielsweise gemeinsame Schwerpunktkontrollen zu 3G und Maskenpflicht durchzuführen. Dabei zeigt sich laut rnv ein weitgehend positives Bild. „Die überwiegende Mehrheit unserer Fahrgäste hält sich an die 3G-Regel und auch nach wie vor an die Maskenpflicht“, fährt in der Beek fort. Ernste Zwischenfälle bei den Kontrollen habe es in den letzten Tagen nicht gegeben. „Hier zeigt sich auch, dass wir trotz der Kurzfristigkeit bei der Einführung der neuen Regeln gut informiert und kommuniziert haben. Kaum jemand wurde durch die neue Regelung überrascht.“ In den ersten Tagen habe man es allerdings bei Verstößen zunächst bei einer Ermahnung belassen, wenn sich Fahrgäste ohne Impfnachweis einsichtig zeigten.

Auch intern wird konsequent kontrolliert

Seit Beginn der neuen Regelung kontrolliert die rnv auch intern die 3G-Nachweise ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dem bundesweit um sich greifenden Problem gefälschter Impfausweise schiebt man bei der rnv dabei konsequent einen Riegel vor. „Bei unseren internen Kontrollen haben wir in den letzten Tagen leider auch eine einstellige Zahl von Betrugsfällen mit gefälschten Impfausweisen aufgedeckt. Diese haben wir selbstverständlich zu Anzeige gebracht und unterstützen die Polizei aktiv bei der Aufklärung. Auch entsprechende arbeitsrechtliche Konsequenzen sind bereits erfolgt“, berichtet Christian Volz, Kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der rnv. „Wir werden in den nächsten Tagen nochmal intensiv kontrollieren und ein besonderes Augenmerk auf die Echtheit von Nachweisen legen“, so Volz. „Das sind wir nicht nur unseren Fahrgästen schuldig, sondern auch der ganz überwiegenden Mehrheit unserer Kolleginnen und Kollegen, die sich vorbildlich und diszipliniert an die Regelungen halten – unabhängig von ihrem jeweiligen 3G-Status.“

Volz weiß allerdings auch Positives zu berichten. „Erfreulich ist, dass die Impfquote im Unternehmen trotz allem sehr deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt“, fügt Volz an. „Hierzu hat sicherlich auch unser internes Impfangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beigetragen.“ Bereits im Sommer hatte die rnv allen Angestellten ein Angebot für Erst- und Zweitimpfungen gemacht. Seit Ende November bietet das Unternehmen zusätzlich auch Booster-Impfungen für die Belegschaft an.

Großes Engagement der Mitarbeiter
„Wir haben von Beginn der Pandemie an alles dafür getan, einen sicheren Betrieb für unsere Fahrgäste und einen sicheren Arbeitsalltag für unsere Belegschaft zu gewährleisten“, so in der Beek. „Wir beweisen den Menschen in der Region seither jeden Tag, dass auch in Krisenzeiten auf uns Verlass ist.“ Volz ergänzt: „Das war uns allerdings nur möglich, weil unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder bereit waren, sich kurzfristig auf neue Situationen einzustellen und mit großem Engagement und persönlichem Einsatz nach Lösungen im Sinne unserer Fahrgäste gesucht haben. Vieles von dem, was hier geleistet wurde, war keineswegs selbstverständlich!“

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