Heidelberg – Stadt bildet „Peers“ an Hochschulen aus

Mit dem eCHECKUP-Alkohol können Studierende aller Heidelberger Hochschulen mögliche Risiken ihres persönlichen Alkoholkonsums abklären. Foto: Hochschule Esslingen Projekt eCHECKUP-Alkohol

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Das Präventionsprojekt beinhaltet die Ausbildung von studentischen Peerberaterinnen und
-beratern. Sie sprechen ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen auf dem Campus oder im virtuellen Hochschulraum an und informieren sie auf originelle und niederschwellige Art und Weise über das Thema Alkoholkonsum. In Heidelberg werden, koordiniert durch die Stadt, seit November die ersten zehn Peerberaterinnen und -berater ausgebildet. Die Ausbildung wird unterstützt durch Vanessa Fromm, Suchtberaterin und Präventionsfachkraft der Heidelberger Suchtberatung der AGJ. „Wir möchten diese Ausbildung ab sofort in jedem Semester anbieten, erste Peer-Aktionen sind für Anfang nächsten Jahres geplant“, sagt Eva Leichman.


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Studierende konsumieren überdurchschnittlich Alkohol

„Dass Studierende im Alter von 18 bis 25 Jahren im Vergleich zu Nicht-Studierenden einen signifikant höheren durchschnittlichen wöchentlichen Alkoholkonsum aufweisen, haben wissenschaftliche Studien gezeigt“, erklärt Leichman. Deshalb ist die Suchtbeauftragte seit einiger Zeit auch in Kontakt mit studentischen Initiativen. Zuletzt hatten Studierende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der städtischen Suchbeauftragten mit der Social-Media-Kampagne „Rethink your HDrink“ auf riskanten Alkoholkonsum aufmerksam gemacht. Dass Heidelberg den eCHECKUP-Alkohol jetzt flächendeckend an den Hochschulen anbietet, ist ein logischer nächster Schritt.

Die Wirksamkeit des eCHECKUP-Alkohol-Programms wurde evaluiert: In einer wissenschaftlichen Studie mit 981 Teilnehmenden konnte das Projektteam der Hochschule Esslingen nachweisen, dass Studierende mit riskantem Alkoholkonsum, die den eCHECKUP-Alkohol einmalig durchgeführt hatten, nach sechs Monaten weniger Alkohol konsumierten als Studierende, die das Programm nicht absolviert hatten.

So können Studierende am Online-Check teilnehmen

Studierende, die am anonymen und kostenlosen Online-Programm teilnehmen und ein persönliches Risikoprofil erstellen möchten, finden den Zugangslink über die Homepage der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de/echeckup.

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