Heidelberg – Einzelhandelskonzept: Bürgerinnen und Bürger können noch bis 16. Dezember Ideen einbringen! Informationen und Online-Beteiligung unter www.heidelberg.de/einzelhandel


Einkaufsstandort Heidelberg: Mit der Fortschreibung des Einzelhandelskonzepts soll das Einkaufen in Heidelberg weiter attraktiv bleiben. Foto: Tobias Dittmer

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Heidelberg ist eine attraktive Einkaufsstadt. Die Stadt schreibt derzeit ihr Einzelhandelskonzept fort, um den Bürgerinnen und Bürgern aus Heidelberg und der Umgebung weiterhin beste Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt und in den Stadtteilen bieten zu können. Zugleich soll die dynamische Entwicklung im Einzelhandel berücksichtigt werden. Bei einer digitalen Beteiligungsveranstaltung wurde der Entwurf des Einzelhandelskonzeptes kürzlich vorgestellt und erste Hinweise und Anregungen dazu gesammelt. Dabei ging es unter anderem um Ideen, wie die Innenstadt als Einkaufsort gestärkt werden kann. Was können die Stadt, Einzelhändler, Eigentümer oder Bürgerinnen und Bürger dafür tun? Welche Vorschläge gibt es für die Stärkung und Belebung der Stadtteilzentren?


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Interessierte können sich online unter www.heidelberg.de/einzelhandel noch bis Donnerstag, 16. Dezember 2021, mit ihren Hinweisen und Anregungen zum Einzelhandelskonzept einbringen.
Auf der Webseite sind umfangreiche Informationen zu finden, unter anderem eine Präsentation zum Entwurf des Einzelhandelskonzepts. Im Anschluss werden die Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung ausgewertet und das Einzelhandelskonzept finalisiert. Die Beratung und Beschlussfassung im Gemeinderat ist im ersten Quartal 2022 vorgesehen.

Der Entwurf des Einzelhandelskonzepts wurde durch das Gutachterbüro Junker + Kruse – Stadtforschung Planung aus Dortmund in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung und einem begleitenden Facharbeitskreis mit Vertreterinnen und Vertretern unter anderem aus dem Einzelhandel erarbeitet. Der Einzelhandel befindet sich in einem grundlegenden Umbruch: Neben einer Zunahme des Online-Handels, der den stationären Handel zunehmend unter Druck setzt, ist in Heidelberg wie deutschlandweit der inhabergeführte Einzelhandel rückläufig. Zugleich besteht ein verändertes Einkaufsverhalten mit zunehmendem Einkauf im Internet, mehr Frequenz bei gleichem Warenumsatz und einer steigenden Individualisierung der Nachfrage. Der Wandel im Einzelhandel wurde durch die Pandemie teils beschleunigt.

Geschäftsräume haben sich wieder gefüllt, Betriebe ihre Online-Shops ausgebaut

Von Oktober bis Dezember 2019 erfolgte eine flächendeckende Bestandsaufnahme aller Ladengeschäfte im Einzelhandel und Lebensmittelhandwerk. Kurz nach dem zweiten Lockdown im März 2021 gab es eine erneute Erhebung, um die Auswirkungen der Pandemie zu betrachten. Dabei wurde ein leichter Rückgang bei Einzelhandelsbetrieben festgestellt. Inzwischen sind viele dieser Ladenlokale, insbesondere in der Innenstadt, wieder gefüllt. Betriebe haben zugleich vermehrt Onlineshops aufgebaut: Der prozentuale Anteil hat sich seit 2019 auf zwölf Prozent verdoppelt. Neun von zehn Betrieben haben zudem eine hohe Auffindbarkeit im Internet. Insgesamt wurden in Heidelberg 1.031 Ladengeschäfte gezählt – zwei Drittel sind im Einzelhandel, ein Drittel aus dem Lebensmittelhandwerk. Darunter befinden sich 60 großflächige Betriebe mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern, unter anderem Supermärkte. Die Gesamtverkaufsfläche aller Läden beträgt rund 300.000 Quadratmeter – das entspricht mehr als 40 Fußballplätzen. Der jährliche Gesamtumsatz liegt bei etwa einer Milliarde Euro – jeder dritte Euro davon wird im Lebensmittelbereich eingenommen.

Ziele des Einzelhandelskonzeptes

Die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes bis 2035 verfolgt drei zentrale Ziele:
Erhaltung und Stärkung des Einzelhandelsstandortes Heidelberg sowie der Funktionsvielfalt und Vitalität des innerstädtischen Hauptgeschäftszentrums
Stärkung der Stadtteilzentren als Treff-/Einkaufs- und Lebensmittelpunkte
Flächendeckende fußläufige Erreichbarkeit von Läden mit Waren für den täglichen Bedarf (Vollversorgung)

Das Einzelhandelskonzept dient in erster Linie als Planungs- und Entwicklungsinstrument zur Steuerung der Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben, insbesondere bei der Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen.

Innenstadt stärken und weiterentwickeln

Mit dem Einzelhandelskonzept soll der Einkaufsstandort vor allem auch bei Waren gestärkt werden, in denen der Abfluss von Kaufkraft zu beobachten ist – unter anderem Bekleidung, Schuhe/Lederwaren, Kinderausstattung, Sport und Freizeit, Wohneinrichtung sowie Elektronik/Multimedia. Der Entwurf sieht vor, die Vielfalt und Kleinteiligkeit des Einzelhandels in der Altstadt zu erhalten und zu stärken. Zugleich sollen Altstadt, Bergheim und Weststadt stärker miteinander verknüpft und das Hauptgeschäftszentrum entlang der Kurfürsten-Anlage bis zum Hauptbahnhof erweitert werden. Durch die Etablierung besonderer Betriebskonzepte sollen Attraktivität und Anziehungskraft des Einzelhandels gesteigert werden, zum Beispiel Showrooms, Pop-up-, Outlet- und Concept Stores, Manufakturen und Designfirmen.

Stadtteilzentren stärken

Zum Erhalt und zur Stärkung der Stadtteilzentren als Treff-/ Einkaufs-und Lebensmittelpunkte sieht das Einzelhandelskonzept die Ausweisung von zentralen Versorgungsbereichen im Stadtgebiet vor – das Stadtteilzentrum Neuenheim sowie die Nahversorgungszentren Bahnstadt, Kirchheim und Ziegelhausen. Das Konzept formuliert zudem eine Perspektive für die Ortskerne von Handschuhsheim-Mitte und Rohrbach-Mitte, die zu Nahversorgungszentren entwickelt werden sollen. Beide Gebiete verfügen über starke Konkurrenzen zu Standorten auf der „Grünen Wiese“. Zudem soll perspektivisch ein Nahversorgungszentrum im neuen Stadtteil des ehemaligen Patrick-Henry-Village entwickelt werden.

Nahversorgung flächendeckend vorsehen

Das Netz der Stadtteil- und Nahversorgungszentren wird ergänzt durch integrierte Nahversorgungsstandorte in allen Stadtteilen mit Ausnahme des Boxbergs, in dem perspektivisch ein Standort geschaffen werden soll. Im Sinne einer „Stadt der kurzen Wege“ verfolgt die Stadt die Zielsetzung, dass alle Bürgerinnen und Bürger ein Lebensmittelgeschäft in fußläufiger Entfernung erreichen können.

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