Ludwigshafen – Die Eulen treffen zwei Sekunden vor Spielende und holen einen Punkt

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Handballer der Eulen Ludwigshafen haben es im Heimspiel gegen den HC Elbflorenz 2006 wieder sehr spannend gemacht und zwei Sekunden vor Spielende den 32:32-Ausgleich geworfen. Den entscheidenden Treffer erzielte wie beim 26:25-Heimsieg gegen Nordhorn Stefan Salger nach einem Freiwurf. Bis zum Tor vom 6:5 durch Christian Klimek in der 10. Minute waren die Eulen meistens vorne, doch dann zogen die Gäste aus Dresden davon und die Eulen lagen zur Halbzeit mit 14:17 Toren zurück. Auch nach der Pause dauerte es bis zur 39. Minuten als Hendrik Wagner den 22:22-Ausgleich erzielte.

        Neu-Nationalspieler Hendrik Wagner war es auch, der die Eulen nach langer Zeit in der 48. Minute wieder in Führung brachte. Die Eulen führten danach durch Stefan Salger mit 31:30 (56.52 Min.), doch die Gäste glichen durch Rene Zobel (57.21) wieder aus. Nach Ballverlust von Stefan Salger brachte Ivar Stavast die Dresdner 52 Sekunden vor Spielende mit 32:31 in Führung. Danach nahm Eulen-Trainer Ceven Klatt eine Auszeit und nach einem Freiwurf korrigierte Stefan Salger seinen Fehler wieder und hämmerte den Ball zum 32:32-Punktgewinn ins Tor. Die 1.821 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle standen schon vier Minuten vor Spielende und machten die Halle wieder zur „Eberthölle“. Unter den Zuschauern war auch die Familie von Hendrik Wagner, dabei war auch seine 94-jährige Oma. Die Oma könnte als die älteste Eulen-Besucherin in der Friedrich-Ebert-Halle in die Geschichte eingehen.
        Nach dem Spiel war Hendrik Wagner etwas enttäuscht : „Wir hatten in der ersten Halbzeit zu viele Probleme in der Abwehr und Gegentore bekommen. Es war Werbung für den Handball und ein glücklicher Punkt, am Ende aber gerecht.“

        „Die Zuschauer haben ein offensives und temporeiches Spiel gesehen, es war eine tolle Kulisse. In der ersten Halbzeit hat der Zugriff gefehlt, 17 Gegentore sind zu viel. Uns hat mit Maximilian Haider die Alternative gefehlt. Zu Ende des Spiels sind wir in Führung und beide Punkte liegen in der Luft. Mit dem Punkt bin ich zufrieden. Mit Klein und Salger hatten wir auch eine gute rechte Rückraumseite“, sagte Eulen-Trainer Ceven Klatt.
        Erfolgreichster Eulen-Werfer war erneut Hendrik Wagner mit acht Treffern, davon drei Siebenmeter. Stark waren auch Jan Remmlinger mit sieben Toren sowie Jannek Klein mit sechs sowie Stefan Salger mit fünf Treffern.
        Die Eulen Ludwigshafen bleiben auch beim fünften Spiel in Folge ungeschlagen und haben dabei 8:2 Punkte geholt. Die Eulen bleiben mit 10:8 Zählern auf dem achten Tabellenplatz, haben aber auch ein Spiel weniger. Spitzenreiter ist der VfL Gummersbach mit 18:2 Zählern vor dem VfL Hagen und TV Hüttenberg mit jeweils 14:6 Punkten. Das nächste Heimspiel von den Eulen Ludwigshafen in der 2. Liga findet am Samstag, 27. November um 19 Uhr gegen den Tabellenletzten TuS Ferndorf in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen statt. Weitere Informationen über die Eulen Ludwigshafen gibt es auf der Internetseite unter www.eulen-ludwigshafen.de.

        Text Michael Sonnick
        Foto 1: Stefan Salger warf zwei Sekunden vor Spielende den Ausgleichstreffer für die Eulen Ludwigshafen (Foto Michael Sonnick)
        Foto 2: Jan Remmlinger war mit sieben Tore zweitbester Eulen-Werfer (Foto Michael Sonnick)
        Foto 3: Eulen-Nationalspieler Hendrik Wagner (hinten) wurde von seiner Familie mit seiner Oma unterstützt (Foto Michael Sonnick)

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