Hockenheim – Betreuung für Kinder verbessert sich

        SHO, Hartmann-Baumann-Schule, Foto: Lenhardt
        Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Ab dem Schuljahr 2026/2027 soll es in Hockenheim für jedes Grundschulkind nach und nach einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an der Grundschule geben. Der Bundestag und der Bundesrat haben diesem Vor-haben bereits zugestimmt. Der Anspruch gilt zunächst für Grundschulkinder der ersten Klassenstufe in Hockenheim und wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab dem 1. August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen eins bis vier in Hockenheim einen Anspruch auf ganztägige Betreuung. Eine Pflicht für Eltern, das Angebot wahrzunehmen, gibt es nicht. Darüber informierten Oberbürgermeister Marcus Zeitler, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg und Fachbereichsleiter Daniel Ernst die Gemeinderäte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend, Kultur und Sport im Bürgersaal.

        Der Bund stellt den Ländern für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Er beteiligt sich auch mit einer Quote von bis zu 70 Prozent am Finanzierungsanteil der In-vestitionskosten. Damit die Stadt Hockenheim die vorgesehenen Zuschüsse und Förderungen erhalten kann, muss sie den inhaltlich noch nicht konkretisierten „Qualitätsrahmen Ganztagsbetreuung“ einhalten. Welche Zuschuss- und Fördersummen auf Hockenheim entfallen, ist aktuell noch unklar. Die Erfüllung der Vorgaben des Qualitätsrahmens wird aber zu Mehrkosten führen, an denen die Eltern über die Gebühren beteiligt werden müssen.

        Aktuelle Situation in Hockenheim

        Die Ganztagsbetreuung in Hockenheim ist derzeit jeweils mit einer Einrichtung an jeder Grundschule organisiert. Die Pestalozzi-Grundschule verfügt dafür über knapp 140 Plätze, die HubäckerGrundschule und die Hartmann-Baumann-Schule jeweils über 110 Plätze. Die Räume dafür sind an die jeweiligen Schulgebäude angegliedert. In der Betreuung sind nichtpädagogische Kräfte eingesetzt. Diese Mitarbeitenden leisten wertvolle Arbeit für die Aufsicht über die Kinder, waren sich OB Marcus Zeitler, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg und Daniel Ernst einig.

        Quelle: Stadtverwaltung Hockenheim/Fotografen Dorothea und Norbert Lenhardt

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