Heidelberg/Mannheim – Wieder ergaunern Betrüger Bargeld von älterer Dame – die Polizei warnt vor sogenannten Schockanrufen

        Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Aufgrund von aktuellen Betrugstaten in den letzten beiden Wochen warnt die Polizei vor sogenannten Schockanrufen und falschen Polizeibeamten am Telefon.

        Wie schnell es zu so einem Fall kommen kann, zeigt ein aktueller Fall aus Mannheim:

        Am Dienstag um 11:30 Uhr wurde eine 68-jährige Frau aus Mannheim von einer weiblichen Person angerufen. Laut schluchzend gab die Person vor, die Tochter der 68-Jährigen zu sein und einen Verkehrsunfall verursacht zu haben, bei dem eine Frau tödlich verletzt wurde. Danach leitete die Betrügerin das Telefongespräch an eine Komplizin weiter, welche vortäuschte, von der Polizei zu sein. Die angebliche Polizistin erklärte, dass die Tochter, die festgenommen worden sei erst dann wieder auf freien Fuß käme, wenn umgehend ein bestimmter Geldbetrag geleistet wird. Im vorliegenden Fall wurde die 68-jährige aufgefordert, sich mit dem Witwer der tödlich verletzten Frau zu treffen und ihm ihre vollständigen Ersparnisse zu übergeben. Von der Situation völlig überrumpelt, folgte die 68-Jährige den Anweisungen und übergab dem angeblichen Witwer an dem vereinbarten Treffpunkt in der Uhlandstraße rund 12.000 Euro in bar. Danach flüchtete der unbekannte Mann mit dem Bargeld in Richtung Clignetplatz.

        Er wird wie folgt beschrieben: ca. 35-40 Jahre, männlich, 163-165cm groß, stämmige Figur, südosteuropäischer Phänotyp.

        Zeugen, welche Hinweise zu den unbekannten Betrügern, insbesondre zu dem angeblichen Witwer geben können oder möglicherweise selbst Opfer solcher Betrügereien wurden, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen. Die Aufmerksamkeit der Ermittlungsgruppe “Cash Down” der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg richtet sich aktuell auf mehrere ähnlich gelagerte Straftaten im Raum Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Bereits Ende September kam es in Dossenheim zu einem Vorfall, bei dem unbekannte Anrufer einen älteren Mann durch eine geschickte Gesprächsführung veranlassten, Bargeld sowie Goldmünzen an einen unbekannten Abholer zu übergeben. In Eberbach und Hockenheim konnten die Täter unter Vortäuschung eines schweren Unfalls ebenfalls zwei arglose Personen zu Geldübergaben bewegen.

        Tipps Ihrer Polizei:

        Beachten Sie folgende Hinweise, wenn sie einen merkwürdigen Anruf erhalten:

        – Fragen Sie kritisch nach! Wer ist wirklich am Telefon? Fragen Sie nach Namen, ggf. Anschrift oder persönlichen Details, welche nur sie und ihre Verwandte wissen können.

        – Lassen Sie sich nach so einem Anruf nicht weiterleiten. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

        – Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Seitens der Polizei werden keine “Geldübergaben” vermittelt.

        – Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

        – Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

        – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

        Weitere Verhaltenshinweise finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug

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