Brühl – Wiesenbegehung der Bürgermeister führt zu den Hochwasserschäden am Sommerdamm und Leinpfad

Brühl/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Die jährliche Wiesenbegehung der Bürgermeister von Brühl, Edingen-Neckarhausen und Schwetzingen, die alle drei im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Schwetzinger Wiesen – Edinger Ried – Backofen über Gemarkungsflächen verfügen, führte auf Einladung von Bürgermeister Dr. Göck zu den Brennpunkten der beiden diesjährigen Hochwasserereignisse. Ziele der Begehung waren der Sommerdamm in den Schwetzinger Wiesen, der während des Winter-Hochwassers auf einem Teilstück gebrochen ist, und der Leinpfad am Rhein, der während des ersten Hochwassers in einem Bereich hinter der Leimbachbrücke weggespült worden war. Auf dem Weg zur Bruchstelle im Sommerdamm passierte die Gruppe, bestehend aus den Bürgermeistern von Edingen-Neckarhausen und Brühl, Simon Mchler und Dr. Ralf Göck, sowie Bau- und Umweltamtsleiter Dominik Eberle aus Edingen-Neckarhausen, Melanie Langlotz vom Bauamt der Stadt Schwetzingen und dem Brühler Umweltberater Dr. Andreas Askani, den Schneckengraben. Dieser Graben mündet in den Rhein und soll eigentlich dafür sorgen, dass nach einem Hochwasser das Wasser aus den Schwetzinger Wiesen wieder abläuft. Allerdings wurden mit den Jahren Laub und Erde in den Graben eingetragen und abgelagert, so dass Auflandungen entstanden sind, die den Abfluss des Wassers verhindern.

Der Graben, der durch ein Naturschutzgebiet führt und links und rechts dicht bewachsen ist, müsste also dringend wieder gereinigt werden, jedoch fehlt das Einverständnis der Naturschutzbehörden. “Wir warten seit einigen Monaten auf die Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Schwetzinger Wiesen, in der es unter anderem darum gehen wird, ob und wie eine Grabenreinigung naturverträglich durchgeführt werden kann”, erläuterte Dr. Ralf Göck, der das bedauerte: “Ohne diese Machbarkeitsstudie werden keine Reinigungsarbeiten genehmigt, was natürlich die Entwässerung des Gebiets nach dem Hochwasser verzögert und die Vermehrung der Schnaken gefördert hat.” An der Bruchstelle des Sommerdamms berichtete Melanie Langlotz, dass die Stadt Schwetzingen die Reparatur des Damms in Auftrag geben werde, so dass die dahinter liegenden Flächen wieder vor einem leichteren Hochwasser geschützt werden.

Wie eine solche Reparatur aussehen könnte, damit sie dauerhaft und stabil ist, konnte dann am Leinpfad am Rhein von den Teilnehmern aus Edingen-Neckarhausen demonstriert werden. Dort war beim ersten Hochwasser in diesem Jahr ein ca. 20 – 30 Meter langes Teilstück des Leinpfads auf der Gemarkung Edingen-Neckarhausen weggeschwemmt worden. Da der Leinpfad ein beliebter Spazier- und Radweg ist, hatte die Gemeinde Edingen-Neckarhausen in Absprache mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim umgehend eine Reparatur des Weges in Angriff genommen. Der Weg wurde gepflastert, der Untergrund mit Flussbausteinen stabilisiert und die Böschungen mit Beton befestigt. Diese aufwendige Konstruktion sorgte beim zweiten Hochwasser in diesem Jahr dafür, dass der Weg nicht wieder vom Wasser weggerissen wurde.

Bildquelle:
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