Worms – Schulklassen mit dem Smartphone in der Innenstadt unterwegs – Besuch bei der Polizei

        Worms/Metropolregion Rhein-Neckar. Als Mitgliedskommune des Kooperationskreises Suchtprävention Rhein-Neckar beteiligten sich die Stadt Worms zusammen mit der Polizei Worms an einer gemeinsamen Aktion für Schulklassen. Vom 27.09. bis 01.10.21 wurde zeitgleich in Ludwigshafen, Mannheim und Worms eine sog. “Actionbound” zum Thema Suchtprävention gespielt. Dabei handelt es sich um eine digitale Schnitzeljagd. Die Idee zur Actionbound ist im Kooperationskreis “Suchtprävention Rhein-Neckar” entstanden, in dem die Stadt Worms – vertreten durch das Kinder- und Jugendbüro – z. Zt. den turnusmäßig wechselnden Vorsitz führt. Am 27.09. wurde der Bound von der 10. Klasse der Nibelungen-Realschule plus und vom 28.09. bis einschl. 30.09.21 von Abschlussklassen der Karmeliter-Realschule plus gespielt. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler mit dem Smartphone unterwegs, lösten Aufgaben und informierten sich vor Ort bei der Polizei. Veranstalter für Worms war das Kinder- und Jugendbüro; Kooperationspartner sind die beiden genannten Schulen, Susann Kirst von der Fachstelle Suchtprävention des Caritasverbandes sowie Claudia Holzhauser vom Sachgebiet Jugend der Polizeiinspektion Worms. Interaktiv leitete die Actionbound die Jugendlichen durch die Innenstadt von Worms und informierte spielerisch zu Alkohol und anderen legalen sowie illegalen Suchtmitteln, Verhaltenssüchten, rechtlichen Aspekten und gesundheitlichen Risiken.

          Durch Aufgaben und Rätsel in jugendgerechter Aufmachung wurden die Teilnehmenden für das Thema Konsum bzw. Abhängigkeit sensibilisiert und die Entwicklung von Risikokompetenz gefördert. Außerdem wurden für die digitale Schnitzeljagd durch Worms bewusst Stationen ausgesucht, die für Jugendliche auch in Zukunft Treffpunkt oder für die Ratsuche bei Problemen interessant sein können. Zum Abschluss eines jeden Tages gehörte der Besuch bei der Polizeiinspektion Worms dazu. Die Neunt- bzw. Zehntklässler wurden über das Thema legale und illegale Drogen aufgeklärt. Sie informierten sich über die Wirkung von Drogen, die Strafbarkeit von Drogenbesitz, sowie die Suchterkennung. Gerade Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für Suchterkrankungen, da sie sich sowohl körperlich als auch psychisch und seelisch in einer Entwicklungsphase befinden. Außerdem können sie in der Regel nicht auf die nötige Lebenserfahrung zurückgreifen, die sie davor bewahren kann, süchtig zu werden. Beamte des Wechselschichtdienstes berichteten auch von erlebten Szenarien von Autounfällen unter Alkohol- und Drogeneinfluss bis hin zu polizeilichen Einsätzen mit drogenbeeinflussten Personen bei Festlichkeiten. Die Jugendlichen waren wissbegierig und saugten die mitgeteilten Information auf. Sie stellten Fragen und waren am Thema interessiert.

          Mit der Methode medialer Jugendarbeit wurde sowohl ein spielerischer wie auch ein ressourcen- und kompetenzfördernder Zugang zum Thema Konsum und Sucht gewählt. Die Jugendlichen waren nicht nur bei idealem Wetter unterwegs, sondern auch mit Spaß und Eifer bei der Sache. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war, auch wenn sie, Corona-bedingt, mit veränderten Rahmenbedingungen stattfinden musste.

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