Heidelberg – Neue Trägergemeinschaft für Tagesstätte für psychisch Kranke – Habito und Vincent e.V. sollen Betrieb ab 1. Januar 2022 übernehmen


        Heidelberg / Metropolrgion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Tagesstätte für psychisch Kranke und für den Sozialpsychiatrischen Dienst in Heidelberg soll ab 1. Januar 2022 von der Trägergemeinschaft habito e.V. und Vincent e.V. übernommen werden. Das haben der Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit am 23. September und der Haupt- und Finanzausschuss am 29. September 2021 beschlossen. Die Trägergemeinschaft bekommt dafür einen Zuschuss der Stadt Heidelberg von mehr als 327.000 Euro.

          Die Stadt hatte nach der im September 2020 überraschend angekündigten Schließung der Tagesstätte für psychisch kranke Menschen durch die Diakonie nach einem neuen Träger gesucht. Übergangsweise hatte das Amt für Soziales und Senioren der Stadt die Trägerschaft für die Tagesstätte seit Januar 2021 übernommen, um die Versorgung der Betroffenen nicht zu gefährden. Bis Jahresende 2021 bleibt die Stadt Träger. „Die Vereine habito e.V. und Vincent e.V. verfügen über eine große Expertise bei Angeboten für Menschen mit psychischer Erkrankung und sind in Heidelberg sehr gut vernetzt. Sie haben uns mit innovativen Ansätzen und einer inklusiven Ausrichtung überzeugt. Ich bin sehr froh, dass wir zum Wohl der Betroffenen hier zügig eine gute Nachfolgeregelung finden konnten“, erklärt Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen.

          Bei der wohnortnahen Versorgung psychisch kranker Heidelberger Bürgerinnen und Bürger sind außerstationäre und niedrigschwellige psychiatrische Angebote wichtig, um chronische Krankheitsverläufe weitestgehend zu vermeiden. Zwei wichtige Säulen dieser ambulanten psychiatrischen Angebote sind die Tagesstätte für psychisch Kranke und der Sozialpsychiatrische Dienst.

          Das Angebot der Tagesstätte in der Plöck 16 stellt für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung einen wichtigen Baustein ihrer Versorgung dar. Oft benötigen sie Hilfe bei der Gestaltung ihres Alltags, weil sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht oder noch nicht in der Lage sind, einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen nachzugehen. Deshalb sind sie auf tagesstrukturierende und fördernde Angebote angewiesen.

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